Modernisierungskredite oder Modernisierungsdarlehen werden zinsgünstig von verschiedenen Darlehensgebern und der KfW angeboten. Wenn eigene Mittel für die Renovierung, Sanierung bzw. Modernisierung der Immobilie nicht verfügbar sind, ist ein Modernisierungsdarlehen die optimale Alternative. Auch für den Einsatz erneuerbarer Energien wie z.B. einer Photovoltaik- oder Solaranlage, Nutzung von Erdwärme etc. oder der Verbesserung der Wärmeisolierung kommt das Modernisierungsdarlehen in betracht.

Voraussetzungen und Alternativen

Bei einem Modernisierungsdarlehen liegt die Mindestdarlehenssumme zwischen 3.000 und 25.000 EURO. Außerdem darf der Immobilienbesitz nicht zu hoch vorbelastet sein.

Kapitalbedarf unter 30.000 EURO ohne Grundschuldbesicherung

Sollte die Immobilie noch stark belastet sein und der Kapitalbedarf unter 30.000 EURO liegt, dann empfiehlt sich die Inanspruchnahme eines gewöhnlichen Ratenkredites oder eines Ökokredits (sogar bis 60.000 EURO je nach Anbieter), wie er von verschiedenen Finanzierungspartnern angeboten wird. Bei beiden Alternativen, ob Ratenkredit oder Ökokredit, findet keine Besicherung im Grundbuch statt, die weitere Kosten durch Notar und Grundbuchamt verursacht.

Vorteile

Flexible Rückzahlungsmöglichkeiten – Sondertilgungen sind in unbegrenzter Höhe möglich. Kein Grundbucheintrag.

Nachteile

Die Konditionen bei einem Darlehen ohne Grundschuldbesicherung können je nach Laufzeit höher ausfallen. Höhere Kreditrate.

Kapitalbedarf über 30.000 EURO mit Grundschuldbesicherung

Sollte die Immobilie kaum belastet sein, kann diese beliehen werden, indem ein Annuitätendarlehen aufgenommen wird. Bei dieser Variante profitiert man von günstigeren Darlehenskonditionen, jedoch kommen Nebenkosten für Notar- und Grundbuchamt hinzu. Diese Variante ist für Renovierungsmaßnahmen größeren Ausmaßes empfehlenswert.

Vorteile

Günstige Darlehenskonditionen. Kleinere Kreditrate.

Nachteile

Grundschuldbesicherung. Notar- und Grundbuchamtkosten