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Dr. Klein Trendindikator Baufinanzierung 07/2017: Baudarlehen im Schnitt etwas teurer, Forward-Darlehen bleiben auf Vormonatsniveau

Veröffentlicht am: | Aktualisiert am: | Redaktion

+++ Standardrate steigt weiter geringfügig an +++ Beleihungsauslauf leicht rückläufig +++ Tilgungssatz und Darlehenshöhe auf Vormonatsniveau +++ kaum Veränderungen bei Annuitätendarlehen und Forward-Darlehen +++

Lübeck, 10. August 2017. Michael Neumann, Vorstand der Dr. Klein Privatkunden AG, berichtet über aktuelle Entwicklungen im Bereich der Baufinanzierung anhand der Ergebnisse des Dr. Klein Trendindikators Baufinanzierung (DTB).

Durchschnittliche Monatsrate etwas höher, andere Parameter konstant

Im Juli zahlen Kreditnehmer für Baufinanzierungen etwas mehr: Die durchschnittliche Monatsrate für ein Darlehen von 150.000 Euro mit zwei Prozent Tilgung, 80 Prozent Beleihungsauslauf und zehnjähriger Sollzinsbindung steigt um drei Euro auf 461 Euro. Das ist der höchste Mittelwert seit Februar 2016, der aber immer noch auf einem niedrigen Niveau liegt: Bis Oktober 2014 betrug die Monatsrate mehr als 500 Euro, Ende 2013 über 600 Euro.

Die Darlehenshöhe verändert sich im Juli nicht, sondern beläuft sich wie im Vormonat auf 201.000 Euro. Auch der Tilgungssatz (2,84 Prozent, im Juni 2,86 Prozent) und der Beleihungsauslauf (79,34 Prozent, 0,08 Prozentpunkte weniger als im Juni) sind relativ konstant.

Wenig Bewegung bei Darlehensarten

Die Nachfrage nach Annuitätendarlehen geht im Vergleich zum Juni zwar zurück, aber nur marginal. Mit 77,47 Prozent bleibt der Wert auf Rekordhöhe. Wenig Bewegung ist auch bei den Forward-Darlehen festzustellen. Ihr Anteil steigt um 0,1 Prozentpunkte auf 11,49 Prozent. Das lässt den Rückschluss zu, dass Kreditnehmer auf weiterhin niedrige Bauzinsen vertrauen. Nur gut jeder zehnte Anschlussfinanzierer nutzt die Möglichkeit, sich mit dem so genannten Forward-Aufschlag die jetzigen Zinsen lange im Voraus festzuschreiben. Im Februar dieses Jahres war noch fast jede fünfte Finanzierung ein Forward-Kredit.

Die KfW-Darlehen sind nach wie vor für immer weniger Immobilienkäufer interessant. Machte ihr Anteil bis Ende 2014 noch einen zweistelligen Prozentsatz aus, sinkt er sukzessive auf immer neue Rekordtiefs – aktuell sind es 6,41 Prozent. Darlehen mit variablen Zinssätzen spielen mit 0,9 Prozent auch im Juli nur eine statistische Nebenrolle.

Über die Dr. Klein Privatkunden AG

Die Dr. Klein Privatkunden AG ist einer der größten Finanzdienstleister Deutschlands und seit über 60 Jahren erfolgreich am Markt etabliert. Angefangen in der Vermittlung von Finanzierungen in der kommunalen Wohnungswirtschaft in Lübeck baut Dr. Klein seine Expertise kontinuierlich aus und ist mittlerweile deutschlandweit mit rund 550 Beratern vor Ort an über 200 Standorten bundesweit vertreten. Die Spezialisten von Dr. Klein beraten nachhaltig, allumfassend und verständlich in den Bereichen Baufinanzierung, Versicherung, Ratenkredit oder Geldanlage. Dank kundenorientierter Beratungskompetenz und vertrauensvollen Beziehungen zu rund 300 Kredit- und Versicherungsinstituten sichert Dr. Klein seinen Kunden stets den einfachsten Zugang zu individuellen Finanzlösungen. Dafür wird das Unternehmen immer wieder ausgezeichnet. Zuletzt zum dritten Mal in Folge als „vorbildlicher Finanzvertrieb“ und mit dem „Deutschen Fairnesspreis“. Dr. Klein ist eine 100%-ige Tochter des an der Frankfurter Börse im SDAX gelisteten technologiebasierten Finanzdienstleisters Hypoport AG.

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Anna Commentz
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Gut geplant ist halb finanziert: Schneller schuldenfrei mit der richtigen Tilgung

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Lübeck, 20. Juni 2017. Die Bauzinsen befinden sich nach wie vor auf einem historischen Tiefstand. Für Bauherren, Haus- und Wohnungskäufer bedeutet das eine einmalige Chance: Eine Immobilie lässt sich derzeit so schnell und günstig finanzieren wie nie. Dr. Klein erklärt, wie angehende Immobilienbesitzer mit dem richtigen Tilgungsplan maximal von den niedrigen Zinsen profitieren.

Zins und Tilgung – wie hängen sie zusammen?

Wer ein Haus baut oder kauft und es nicht selbst bezahlen kann, leiht sich Geld und zahlt es über einen bestimmten Zeitraum an den Kreditgeber zurück. Die meisten Bauherren finanzieren ihre Immobilie über ein Annuitätendarlehen. Bei dieser Darlehensart zahlt der Kreditnehmer seiner Bank eine feste monatliche Rate, die über die gesamte Laufzeit konstant bleibt. Diese Rate setzt sich aus Zins- und Tilgungsanteil zusammen: Die Zinsen zahlt der Kreditnehmer an die Bank, mit dem Tilgungsanteil wird das Darlehen abgezahlt.

Gut geplant ist halb finanziert: Schneller schuldenfrei mit der richtigen TilgungDen Zinssatz legt die Bank zu Beginn der Finanzierung für die gesamte Dauer der ersten Finanzierungsrunde fest. Wie hoch dieser Zinssatz ist, hängt zum einen vom Marktzins und zum anderen von der individuellen Situation des Kunden ab. Wer beispielsweise von Anfang an eine höhere Tilgung wählt oder viel Eigenkapital beisteuert, profitiert von besseren Zinskonditionen. Angerechnet wird der Zinssatz immer auf die Höhe der Restschuld.

Den Tilgungssatz können Kreditnehmer hingegen selbst festlegen und damit auch die Höhe der monatlichen Rate bestimmen. Je höher die Tilgung, desto höher ist zwar die Rate, desto schneller schrumpft allerdings auch die Restschuld. Der Zinssatz und die monatliche Rate bleiben jeden Monat gleich. Da die Restschuld jedoch immer geringer wird, sinkt der Zinsanteil, während der Tilgungsanteil um dieselbe Höhe steigt. Eine hohe Tilgung bedeutet daher, dass Kreditnehmer insgesamt weniger Zinsen zahlen und schneller schuldenfrei sind.

Ein Rechenbeispiel verdeutlicht, wie groß der Einfluss verschiedener Tilgungssätze auf die Finanzierungsdauer ist: Ein Bauherr nimmt ein Darlehen von 140.000 Euro zu einem Sollzinssatz von 1,9 Prozent mit einer 15-jährigen Zinsbindung auf. Wählt er eine Tilgung von einem Prozent, hat er seinen Kredit erst nach über 56 Jahren abgezahlt. Bei einer Tilgung von zwei Prozent ist er bereits nach rund 35 Jahren schuldenfrei. Ein Prozent mehr Tilgung bedeutet für die Finanzierungsdauer also einen immensen Unterschied von fast 21 Jahren. Bei einer zwei Prozent höheren Tilgung sind es sogar 31 Jahre.

Annahmen: Objektwert 180.000 Euro, Darlehensbetrag 140.000 Euro, Zinsbindung 15 Jahre, fester Sollzins 1,9%

Das Beispiel zeigt, wie wichtig eine gute Beratung zum Thema Zins und Tilgung ist. „Vor allem bei Anschlussfinanzierungen verlängern Hausbanken oft einfach die bestehenden Verträge der Kunden – auch wenn darin noch eine niedrige Tilgung von unter zwei Prozent festgelegt wurde“, weiß Susanne Wolf, Spezialistin für Baufinanzierung bei Dr. Klein. „Damit verspielen die Kreditnehmer unter Umständen die Chance, Jahre oder sogar Jahrzehnte früher schuldenfrei zu sein.“ Wer sich unsicher ist, welche Tilgung für die individuelle Situation richtig ist, kann sich kostenlos und unverbindlich von den Spezialisten für Baufinanzierung bei Dr. Klein beraten lassen.

Vor- und Nachteile einer hohen Tilgung

Die Vorteile einer hohen Tilgung liegen auf der Hand. Zum einen ist das Darlehen schneller abgezahlt und Kreditnehmer zahlen insgesamt deutlich weniger Zinsen. Zum anderen belohnen viele Kreditinstitute hohe Tilgungsraten mit besseren Zinskonditionen. Bei der derzeitigen Zinslage empfiehlt Susanne Wolf daher eine Tilgungsrate von mindestens zwei Prozent. Denn: „Kreditnehmer, die jetzt eine hohe Tilgung wählen, sind für eine Anschlussfinanzierung bestens gerüstet. Aufgrund der hohen Tilgung ist ihre Restschuld geringer als bei einer niedrigen Tilgung – und etwaige Zinserhöhungen fallen somit weniger ins Gewicht.“

Doch egal wie attraktiv die Zinsen gerade sind, bei der Frage, welche monatliche Rate sich Kreditnehmer leisten können, hilft nur ein ehrlicher Blick ins Portemonnaie. „Ein Haus kostet mehr als nur den Baukredit“, erklärt Susanne Wolf. „Angehende Immobilienbesitzer müssen auch Nebenkosten wie Notar- und Maklergebühren, Grunderwerbsteuer und laufende Kosten für Arbeiten am Haus bedenken. Die Tilgung darf nicht so hoch gewählt werden, dass für zusätzliche Kosten wie eine kaputte Waschmaschine oder Renovierungsarbeiten keine Reserven mehr übrig sind.“

Hohe Tilgung oder Sondertilgung?

Wer eine Baufinanzierung abschließt, hat die Möglichkeit, Sondertilgungen zu vereinbaren. Damit können Kreditnehmer außerplanmäßige Zahlungen leisten und ihr Darlehen so deutlich schneller zurückzahlen. In der Regel erhöhen Banken bei Sondertilgungsoptionen jedoch den Sollzins – und das über die gesamte Dauer der Sollzinsbindung hinweg, also mehrere Jahre lang. Wählen Kreditnehmer einen Vertrag mit dieser Option und nutzen sie dann nicht, haben sie daher unnötige Zusatzkosten. Auch für Sondertilgungen gilt: Kreditnehmer sollten ehrlich zu sich selbst sein und realistisch kalkulieren. Eine sinnvolle Alternative zur Sondertilgung kann eine hohe Tilgungsrate mit langer Sollzinsbindung von mindestens 20 Jahren sein. Bauherren reduzieren so das Zinsänderungsrisiko und profitieren von den aktuell niedrigen Zinsen für einen langen Zeitraum. Gegen einen Zinsaufschlag bieten viele Banken zudem die Möglichkeit eines Tilgungswechsels an.

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Die Dr. Klein Privatkunden AG ist einer der größten Finanzdienstleister Deutschlands und seit über 60 Jahren erfolgreich am Markt etabliert. Angefangen in der Vermittlung von Finanzierungen in der kommunalen Wohnungswirtschaft in Lübeck baut Dr. Klein seine Expertise kontinuierlich aus und ist mittlerweile deutschlandweit mit rund 550 Beratern vor Ort an über 200 Standorten bundesweit vertreten. Die Spezialisten von Dr. Klein beraten nachhaltig, allumfassend und verständlich in den Bereichen Baufinanzierung, Versicherung, Ratenkredit oder Geldanlage. Dank kundenorientierter Beratungskompetenz und vertrauensvollen Beziehungen zu rund 300 Kredit- und Versicherungsinstituten sichert Dr. Klein seinen Kunden stets den einfachsten Zugang zu individuellen Finanzlösungen. Dafür wird das Unternehmen immer wieder ausgezeichnet. Zuletzt zum dritten Mal in Folge als „vorbildlicher Finanzvertrieb“ und mit dem „Deutschen Fairnesspreis“. Dr. Klein ist eine 100%-ige Tochter des an der Frankfurter Börse im SDAX gelisteten technologiebasierten Finanzdienstleisters Hypoport AG.

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Immobilienkredite im Mai: Annuitäten-Darlehen gefragt wie nie zuvor

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+++ Standardrate unverändert +++ Darlehenshöhe steigt +++ Beleihungsauslauf etwas höher +++ Rekordwert für Annuitäten-Darlehen, Flaute für Forward-Darlehen +++

Michael Neumann, Vorstand der Dr. Klein Privatkunden AG, berichtet über aktuelle Entwicklungen im Bereich der Baufinanzierung anhand der Ergebnisse des Dr. Klein Trendindikators Baufinanzierung (DTB).

Standardrate bleibt gleich, Darlehenssumme wieder knapp unter der 200.000-Euro-Marke

Darlehensnehmer finden im Mai ähnliche Finanzierungsbedingungen vor wie im April: Die Bauzinsen bewegen sich marginal seitwärts und die gemittelte Standardrate für einen Baukredit von 150.000 Euro mit zwei Prozent Tilgung, 80 Prozent Beleihungsauslauf und zehnjähriger Sollzinsbindung beträgt wie im Vormonat 456 Euro. Die Darlehenshöhe steigt erneut um 2.000 auf nun 199.000 Euro – einen Durchschnittswert, der im letzten Jahr vier Mal erreicht, bislang aber noch nie überschritten wurde.

Nachfrage nach Forward-Darlehen stark rückläufig

Nachdem im Februar noch fast jede fünfte Finanzierung ein Forward-Darlehen war – ein Rekordhoch –, flaut die Nachfrage im Mai weiter stark ab: Der Anteil dieser Art der Anschlussfinanzierung sinkt auf 12,76 Prozent und damit auf den geringsten Wert seit April 2015. Parallel wächst die Beliebtheit von klassischen Annuitätendarlehen weiter und weiter: Noch nie zuvor betrug der Wert die jetzigen 76,11 Prozent. Die Sollzinsbindung verringert sich im Vergleich zum April um einen Monat auf rund 13 Jahre und sechs Monate und bleibt damit seit gut einem halben Jahr relativ konstant.

Beleihungsauslauf steigt, bleibt aber noch unter 80 Prozent

Der Beleihungsauslauf, der den fremdfinanzierten Anteil des Immobilienwertes bezeichnet, nimmt im Mai um über zwei Prozentpunkte auf 79,89 Prozent zu. Darlehen mit einem Beleihungswert unter 80 Prozent gelten als äußerst solide finanziert, was Kreditgeber oft mit einem Zinsabschlag honorieren. Kreditnehmer investieren nach wie vor in eine hohe Tilgung. Sie beträgt im Mai 2,89 Prozent und liegt damit geringfügig über dem Satz im April (2,87 Prozent). Der langfristige Rückblick zeigt: Seit Mitte 2015 bewegt sich der Tilgungssatz konstant über 2,8 Prozent.

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Das eigene Haus verantwortungsbewusst finanzieren mit der optimalen Hausfinanzierung

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Ein eigenes Haus zu bauen ist der Traum vieler Familien. Zuerst oder gleich nach einer erfolgreichen Grundstückssuche und der Beauftragung eines geeigneten Bauträgers, stellt sich die oft alles entscheidende Frage der Finanzierung des Projektes. Jetzt ist verlässliches Fachwissen gefragt, denn bei der Aufnahme eines Immobilienkredits kann bereits der kleinste Fehler über kurz oder lang zu großen finanziellen Einbußen führen.

Hausfinanzierungen sind heute so günstig wie nie zuvor. Auch ohne nennenswertes Eigenkapital lassen sich Partner für die Baufinanzierung (mittels der sog. Hausfinanzierung ohne Eigenkapital) finden, die den Wunsch nach dem Eigenheim zu fairen Konditionen erfüllen helfen. Allerdings sollten Bauherrn und künftige Hausbesitzer verantwortungsbewusst handeln und vor allem ehrlich zu sich selbst sein.

Immer gilt die Faustregel: Je geringer das Eigenkapital, umso höher sind die monatlichen Belastungen, und nur allzu schnell können diese monatlichen Aufwendungen zur jahrzehntelangen Geißel werden, Einschnitte in anderen wichtigen Lebensbereichen erfordern und damit das anfängliche Glück zum Fluch werden lassen. Schlimmstenfalls muss in finanziellen Notlagen das Haus verkauft werden, was für viele Familien selbstredend einer Katastrophe gleichkommt.

Die Entscheidung für ein eigenes Haus, ist eine wichtige Zukunftsentscheidung, die man gewöhnlich nur einmal im Leben fällt. Umfassende Kenntnisse und ebenso umfassende und ausführliche Informationen über Angebote, Möglichkeiten und Konditionen verschiedener potenzieller Finanzierungspartner sind dafür unerlässlich. Unser neutrales Baufinanzierungsportal bietet künftigen Bauherrn und Hauskäufern neben einem qualifizierten Überblick, vielen nützlichen Hinweisen und interessanten Neuigkeiten auch eine Auswahl renommierter Kreditgeber und Finanzierungsgesellschaften. Für absolute „Neulinge“ werden unter anderem die gängigen Methoden der Hausfinanzierung: Annuitätendarlehen, Ratentilgungsdarlehen, Forward-Darlehen und Fremdwährungsdarlehen mit ihren jeweils wesentlichen Vor- und Nachteilen erklärt. Ausgewählte Angebote von Finanzierungspartnern sind per Mausklick verfügbar und damit auch recht schnell vergleichbar. In jedem Fall lohnt sich vor dem Einholen, spätestens aber nach Vorliegen verschiedener Angebote, das Hinzunehmen eines in der Hausfinanzierung erfahrenen neutralen Fachmannes.

Der Vergleich von Forward-Darlehen

Veröffentlicht am: | Aktualisiert am: | Redaktion

Forward-Darlehen werden von immer mehr Kreditinstituten angeboten. Zunächst einmal sollte sich der Interessent informieren, ob diese Darlehensform wirklich für seine individuelle Situation geeignet ist. Forward-Darlehen bieten sich insbesondere dann an, wenn ein sehr niedriges, allgemeines Zinsniveau vorherrscht und der Ausblick eher auf wieder anziehende Zinsen deutet. Zudem sollte der Darlehensnehmer genau wissen, wann und zu welchem Zweck er den Darlehensbetrag benötigt – die genaue Höhe sollte natürlich ebenfalls bekannt sein.

Stehen diese Aspekte fest, sollte der Interessent Angebote bei möglichst vielen Anbietern einholen. Hierzu ist es ratsam, die wichtigsten Eckpunkte von vornherein mit in die Anfrage einzubauen: Hierzu gehören beispielsweise Darlehenssumme, Vorlaufzeit, Zinsbindungsfrist, Tilgungssatz und Sondertilgungsmöglichkeiten. Ein effektiver Vergleich der Angebote kann nur durchgeführt werden, wenn diese unter der Voraussetzung möglichst identischer Eckdaten erstellt wurden. Nach der Auswahl der günstigsten Möglichkeiten sollte mit den betreffenden Anbietern ruhig noch einmal nachverhandelt werden – unter Umständen können noch einmal leicht verbesserte Konditionen erreicht werden.

Fazit

In bestimmten Fällen können Forward-Darlehen für den Darlehensnehmer eine vorteilhafte und kalkulationssichere Alternative für die Weiterführung einer Restschuld oder die Umschuldung darstellen. Die Voraussetzungen sind vergleichbar mit denen eines herkömmlichen Annuitätendarlehens, jedoch gibt es einige Besonderheiten hinsichtlich der vereinbarten Vorlaufzeit zu beachten. Vergleiche können wie bei Annuitätendarlehen nur dann sinnvoll angestellt werden, wenn bei der Anfrage identische Eckdaten zugrunde gelegt wurden. Ferner empfiehlt sich zuvor eine Optimierung des Fremdkapitalbedarfs und der Darlehensform zu prüfen, da in manchen Fällen ggf. andere Finanzierungsformen vorteilhafter sind.

Was muss bei einem Forward-Darlehen beachtet werden?

Veröffentlicht am: | Aktualisiert am: | Redaktion

Ein Forward-Darlehen ist ein Annuitätendarlehen mit den nahezu identischen Bedingungen eines herkömmlichen Annuitätendarlehens – zusätzlich jedoch kommt die Vorlaufzeit hinzu, für die der Darlehensnehmer einen Zinsaufschlag zahlen muss. Nach Ablauf der Vorlaufzeit wird dann schließlich der Darlehensbetrag zu den vereinbarten Konditionen ausbezahlt. Geeignet sind Forward-Darlehen daher für Darlehensnehmer, die bereits bei Abschluss genau wissen, wann ein fixierter Darlehensbetrag benötigt wird. So kann mit bereits klar definierten Kostenbelastungen geplant werden. Zu beachten sind dabei die Zinsaufschläge in Abhängigkeit von der Vorlaufzeit – je länger die Zeit bis zur Darlehensauszahlung in der Zukunft liegt, umso höher der Zinsaufschlag.

Hier unterscheiden sich die Kreditinstitute teils deutlich, weshalb unbedingt ein Vergleich möglichst vieler Angebote eingeholt werden muss. Für einen solchen Vergleich sollten (zwecks konzertierter Anfrage) die wichtigsten Eckdaten bereits feststehen: Hierzu gehören neben der Darlehenssumme beispielsweise der Tilgungssatz, der Auszahlungszeitpunkt, die Länge der Zinsbindungsfrist, die Sondertilgungsmöglichkeiten usw. Die Voraussetzungen für die Konditionierung des Darlehens sind wie bei einem herkömmlichen Annuitätendarlehen neben der persönlichen Einkommens- und Vermögenssituation die Bonität, der Verwendungszweck der Immobilie, die Beleihungsgrenze und die Höhe des Eigenkapitals.

Es empfiehlt sich generell, die Markterfahrung sowie das Know-how eines professionellen und neutralen Beraters in Anspruch zu nehmen – jeder ggf. augenscheinlich nur sehr gering bessere Zinssatz lohnt sich! Auf die Länge der Laufzeit sowie in Bezug auf die Darlehenshöhe können selbst 0,1 oder 0,2 Prozentpunkte einen Unterschied in Höhe einer 4-stelligen Eurosumme ausmachen. Alle Möglichkeiten zur Optimierung sollten deshalb rechtzeitig und in aller Ausführlichkeit ausgelotet und optimal eingepasst werden.

Dr. Klein Trendindikator Baufinanzierung 08/2014: Immobilienerwerber zahlen 12 Prozent weniger als noch vor einem Jahr

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Stephan Gawarecki, Vorstandssprecher Dr. Klein & Co. AG, berichtet über aktuelle Trends in der Baufinanzierung und kommentiert die Ergebnisse des Dr. Klein Trendindikators Baufinanzierung (DTB).

Nach einem leichten Rückgang in den letzten Monaten hat der durchschnittliche Tilgungssatz für eine Baufinanzierung mit 2,50 Prozent einen neuen Höchstwert erreicht. So viel haben Immobilienerwerber noch nie (durchschnittlich) getilgt. Und während die durchschnittliche Darlehenshöhe weiterhin konstant bei 168.000 Euro lag (Vorjahr: 161.000 Euro), fiel die Standardrate für eine Baufinanzierung weiter von 545 Euro im Vormonat auf ein neues Allzeit-Tief von 531 Euro im August. Damit lag die Monatsrate für ein Standarddarlehen von 150.000 Euro, das mit einer zehnjährigen Sollzinsbindung ausgestattet ist und eine Beleihung von 80 Prozent bei einer Tilgung von zwei Prozent aufweist, laut der aktuellen Auswertung des Dr. Klein Trendindikators Baufinanzierung (DTB) rund 12 Prozent niedriger als noch vor einem Jahr (604 Euro).

Auch die durchschnittliche Sollzinsbindung lag mit 12 Jahren und drei Monaten auf einem neuen Höchstwert. Vor einem Jahr hatte sie bei 11 Jahren und acht Monaten gelegen, im Juli bei 11 Jahren und 10 Monaten. Der durchschnittliche Beleihungsauslauf stieg von 78,39 auf 78,58 Prozent (Vorjahr: 77,28 Prozent). Analog sank der Eigenkapitalanteil leicht von 21,61 auf 21,42 Prozent (Vorjahr: 22,72 Prozent).

Der Anteil von Annuitätendarlehen mit einem festen Zinssatz stieg im dritten Monat in Folge deutlich an und lag mit 73,96 Prozent genau 1,00 Prozent über dem Wert des Vormonats. Im Vergleich zum Vorjahr (69,81 Prozent) machte der Anstieg sogar mehr als 4 Prozent aus. Der im Juni kurzzeitig gestoppte Rückgang des Anteils an KfW-Darlehen der letzten Monate nahm auch im August weiter Fahrt auf: Der Anteil sank von 11,19 auf 10,40 Prozent. Vor einem Jahr lag er noch bei 13,61 Prozent. Forwardfinanzierungen erholten sich minimal (10,26 nach 10,16 Prozent im Vormonat) und lagen damit fast exakt auf Vorjahresniveau (10,28 Prozent). Der Anteil von Darlehen mit variablem Zinssatz spielte weiterhin eine untergeordnete Rolle. Er reduzierte sich nach 2,39 Prozent im Vormonat erneut und lag nur noch bei 2,03 Prozent (Vorjahr: 2,25 Prozent).

Über den Dr. Klein-Trendindikator „Baufinanzierung“ (DTB)
Der DTB zeigt die monatliche Entwicklung der wichtigsten Baufinanzierungs-Parameter. Dazu zählt neben der Darlehenshöhe, dem Tilgungssatz und dem Beleihungsauslauf auch die Verteilung der Darlehensarten. Die Standardrate zeigt zudem an, wie viel ein durchschnittliches Darlehen von 150 Tsd. Euro an monatlicher Rate kostet. Anders als oft schwer vergleichbare Durchschnitts-Zinssätze, ermöglicht die Standardrate dem Privatkunden, die tatsächlichen Kosten für die Finanzierung einer Immobilie zu vergleichen. Die Ergebnisse des DTB werden monatlich aus Daten der EUROPACE-Plattform errechnet. EUROPACE ist der einzige unabhängige Marktplatz für Immobilienfinanzierungen in Deutschland. Der DTB basiert auf über 20.000 Transaktionen mit einem jährlichen Volumen von mehr als 30 Mrd. Euro.

Über die Dr. Klein & Co. AG

Dr. Klein ist unabhängiger Anbieter von Finanzdienstleistungen für Privatkunden und Unternehmen. Privatkunden finden bei Dr. Klein zu allen Fragen rund um ihre Finanzen die individuell passende Lösung. Über das Internet und in mehr als 200 Filialen beraten rund 650 Spezialisten anbieterunabhängig und ganzheitlich zu den Themen Immobilienfinanzierung, Versicherungen und Vorsorge. Schon seit 1954 ist die Dr. Klein & Co. AG wichtiger Finanzdienstleistungspartner der Wohnungswirtschaft, der Kommunen und von gewerblichen Immobilieninvestoren. Dr. Klein unterstützt seine Institutionellen Kunden ganzheitlich mit kompetenter Beratung und maßgeschneiderten Konzepten im Finanzierungsmanagement, in der Portfoliosteuerung und zu gewerblichen Versicherungen. Die kundenorientierte Beratungskompetenz und die langjährigen, vertrauensvollen Beziehungen zu allen namhaften Kredit- und Versicherungsinstituten sichern den Dr. Klein Kunden stets den einfachsten Zugang zu den besten Finanzdienstleistungen. Dr. Klein ist eine 100%ige Tochter des an der Frankfurter Börse gelisteten internetbasierten Finanzdienstleisters Hypoport AG.

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Sven Westmattelmann
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