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Immobilienkredite im Vergleich – Bank, Finanzmakler, Eckdaten der Finanzierung

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Der Kauf einer Eigentumswohnung oder eines Einfamilienhauses muss sehr gut überlegt sein. Oft machen Interessenten den Kauf oder Bau einer Immobilie vom Standort abhängig, der dann letztendlich ganz wo anders ist, als wie einmal gedacht, da die Möglichkeiten der Region vollkommen ausgeschöpft sind oder finanziellen Mittel nicht ausreichen. Der Immobilienfinanzierung sollte nicht weniger Beachtung geschenkt werden, da diese i.d.R. über mehrere Jahrzehnte andauert und dementsprechend teuer ist. Außerdem sollten neben einem günstigen Zinssatz noch viele weitere Eckdaten der Baufinanzierung (Darlehnshöhe, Flexibilität, Zinsbindungsdauer, Tilgungssatz, Sondertilgungen, Förderungsmöglichkeiten mittels KfW-Darlehen oder staatliche Förderungen mit einem Wohn-Riester Vertrag etc.) berücksichtigt werden, die erst eine erfolgreiche Finanzierung auf Dauer ermöglichen. In vielen Fällen übernehmen sich Darlehensnehmer dermaßen, dass sie die Finanzierung der Immobilie nicht mehr tragen können, da einfach die Kosten zu hoch sind oder ausschließlich Zinsen gezahlt werden oder sich die Lebensumstände extrem verändern etc.

Oft wird der Tilgungssatz auch nicht entsprechend hoch angesetzt! Darlehensnehmer, die bereits seit einigen Jahren stolze Immobilienbesitzer sind, sollten doch das aktuelle Zinstief richtig ausnutzen, indem sie bsp. den Tilgungssatz um 1 bis 2 Prozent erhöhen und entsprechend schneller entschulden. Vergessen darf man auch nicht, dass sich das aktuelle Zinsniveau zwar auf einem historisch tiefen Niveau befindet, jedoch sind auch die Immobilienpreise dermaßen angestiegen, dass nicht selten der doppelte Preis für die gleiche Immobilie gezahlt werden muss! Wie alles im Leben gibt es immer zwei Seiten! Grundsätzlich kann man sagen, dass eine solide Baufinanzierung aus min. 20 bis 30 Prozent Eigenkapital plus Nebenkosten besteht. Viele Kreditgeber bieten auch eine Vollfinanzierung, also eine Finanzierung ganz ohne Eigenkapital, an. Die Baufinanzierung ohne Eigenkapital ist jedoch nicht nur die teuerste Form der Immobilienfinanzierung, sondern auch die mit den meisten Risiken verbundene Finanzierung. Jedoch muss diese Entscheidung jeder für sich selbst treffen!

Bank oder Finanzmakler

Für viele ist der Weg zur eigenen Hausbank der bequemste, da sie ihrer Bank vertrauen und dort auch bekannt sind. Dies gilt ebenso für Darlehensnehmer, die sich nicht viel um ihre Anschlussfinanzierung kümmern wollen, da es ja die letzten 10 Jahre auf problemlos funktionierte. Diese Bequemlichkeit wird aber auch oft von den Banken ausgenutzt, indem die Baufinanzierung Konditionen nur geringfügig angepasst werden. Auch was die Flexibilität angeht, ist man bei der Hausbank oft eingeschränkt, da die Mitarbeiter an die hausinternen Bedingungen und Konditionen gebunden sind. Hilfreich ist erstmal der Blick auf einen Baufinanzierung-Zinsrechner, um ein Gefühl für die Finanzierung zu bekommen. Zwar erhält man mit wenigen Klicks eine gewisse Auswahl an Anbietern und eine Zinsangabe, jedoch ist diese nicht bindend, da ein Darlehen grundsätzlich bonitätsabhängig ist. Außerdem sollten bei einer Immobilienfinanzierung, wie schon oben beschrieben, verschiedene Eckdaten berücksichtigt werden, die mir der Zinsrechner nicht geben kann. Empfehlenswert ist daher eine kostenlose Angebotsanfrage bei einem neutralen Baufinanzierungsvermittler wie bsp. Dr. Klein oder Interhyp, da diese mittels einem Immobilienkredit-Vergleich nicht nur das Angebot mit dem günstigsten Zinssatz ermittelen, sondern auch das beste Finanzierungsmodell wählen. Eine Immobilienfinanzierung, die auf Dauer erfolgreich sein soll, muss immer individuell betrachtet werden und kann nicht von der Stange gekauft werden.

Mit dem Forward-Darlehen günstig anschlussfinanzieren

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Die Bauzinsen waren noch nie zu gering wie heutzutage und immer Menschen treibt es in die eigenen vier Wände bzw. den Traum sofort zu verwirklichen, denn günstiger können die Bauzinsen wohl nicht mehr werden. Es lässt sich ja auch Fragen auf was man warten soll, auf steigende Immobilienpreise oder steigende Zinsen!? Jeder stolze Hausbesitzer, der noch monatlich seine Hausfinanzierung tilgt und eine Entschuldung vielleicht erst in einem Jahrzehnt oder mehr schafft, ist auf der Suche nach einer günstigen Umschuldung.

Gerne nehmen Darlehensnehmer für ihre Anschlussfinanzierung das sogenannte Forward-Darlehen (auch Vorratsdarlehen genannt), eine Entwicklung des Finanzmaklers Dr. Klein, in Anspruch. Die Nachfrage nach Forward-Darlehen war noch nie so groß wie heute, klar dass sich jeder Eigenheimbesitzer eindecken möchte. Ein Forward-Darlehen ist ein ganz gewöhnliches Annuitätendarlehen, aber mit dem Unterschied, dass man sich die aktuellen Konditionen bis zu einen Zeitraum von fünf Jahren einfrieren kann. Aktuelle Darlehenskonditionen werden also zum Zeitpunkt des Abschlusses fixiert und gelten dann ab Inanspruchnahme des Darlehens. Gerade in einer Niedrigzinsphase, wie wir sie z.Z. durchleben, ist das Forward-Darlehen eine optimale Variante der Baufinanzierung. Der Darlehensnehmer profitiert vom aktuellen Niedrigzinsniveu und weiß ganz genau welche finanziellen Belastungen in der Zukunft auf ihn zukommen werden.

Jedoch hat diese Variante der Finanzierung auch seine Gegenseite, denn alles hat seinen Preis! Für die Reservierung des Darlehens zu den aktuellen Konditionen verlangt der Kreditgeber je nach Länge der Vorlaufzeit einen Zinsaufschlag. Dieser Zinsaufschlag liegt in der Regel zwischen 0,2 und 0,7 Prozent per anno. Außerdem verpflichtet sich der Darlehensnehmer das Darlehen auch zu den genannten Konditionen abzunehmen. Im Falle einer Verweigerung der Abnahme wären evt. Nichtabnahmebühren/Strafzahlungen fällig. In jedem Fall sollte genauso wie bei der herkömmlichen Baufinanzierung ein Forward-Darlehen Vergleich angestrebt werden und nicht gleich das erstbeste Baufinanzierungsangebot abgeschlossen werden. Neben der Hausbank ist die Anfrage bei einem neutralen Baufinanzierungsmakler empfehlenswert, da dieser auf einen großen Pool von Anbietern zurückgreift und evt. noch bessere Konditionen anbieten kann. Oft machen es sich die Hausbanken auch bequem und bieten die gleichen Konditionen weiterhin oder etwas niedriger an!

Für wen kommt das Forward-Darlehen in Frage?

Bei Darlehensnehmern deren Zinsbindung noch länger als 60 Monate andauert oder auch zwischen 12 und 60 Monate beträgt und das Zinsniveau derart niedrig ist, dass es sich in jedem Falle lohnt. Andernfalls bietet sich eine Umschuldung an. Bei einem Zeitraum von weniger als 12 Monaten wäre eine Prolongation empfehlenswert.

Der Vergleich von Forward-Darlehen

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Forward-Darlehen werden von immer mehr Kreditinstituten angeboten. Zunächst einmal sollte sich der Interessent informieren, ob diese Darlehensform wirklich für seine individuelle Situation geeignet ist. Forward-Darlehen bieten sich insbesondere dann an, wenn ein sehr niedriges, allgemeines Zinsniveau vorherrscht und der Ausblick eher auf wieder anziehende Zinsen deutet. Zudem sollte der Darlehensnehmer genau wissen, wann und zu welchem Zweck er den Darlehensbetrag benötigt – die genaue Höhe sollte natürlich ebenfalls bekannt sein.

Stehen diese Aspekte fest, sollte der Interessent Angebote bei möglichst vielen Anbietern einholen. Hierzu ist es ratsam, die wichtigsten Eckpunkte von vornherein mit in die Anfrage einzubauen: Hierzu gehören beispielsweise Darlehenssumme, Vorlaufzeit, Zinsbindungsfrist, Tilgungssatz und Sondertilgungsmöglichkeiten. Ein effektiver Vergleich der Angebote kann nur durchgeführt werden, wenn diese unter der Voraussetzung möglichst identischer Eckdaten erstellt wurden. Nach der Auswahl der günstigsten Möglichkeiten sollte mit den betreffenden Anbietern ruhig noch einmal nachverhandelt werden – unter Umständen können noch einmal leicht verbesserte Konditionen erreicht werden.

Fazit

In bestimmten Fällen können Forward-Darlehen für den Darlehensnehmer eine vorteilhafte und kalkulationssichere Alternative für die Weiterführung einer Restschuld oder die Umschuldung darstellen. Die Voraussetzungen sind vergleichbar mit denen eines herkömmlichen Annuitätendarlehens, jedoch gibt es einige Besonderheiten hinsichtlich der vereinbarten Vorlaufzeit zu beachten. Vergleiche können wie bei Annuitätendarlehen nur dann sinnvoll angestellt werden, wenn bei der Anfrage identische Eckdaten zugrunde gelegt wurden. Ferner empfiehlt sich zuvor eine Optimierung des Fremdkapitalbedarfs und der Darlehensform zu prüfen, da in manchen Fällen ggf. andere Finanzierungsformen vorteilhafter sind.

Beleihungsgrenze bei einem Anschlussfinanzierung Vergleich

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Im Rahmen einer Anschlussfinanzierung ist oft die Höhe der Beleihung für die Konditionen ausschlaggebend. Insbesondere dann, wenn die Anschlussfinanzierung über die gleiche Bank abgewickelt wird, über die auch die Erstfinanzierung gemacht wurde. Da im Rahmen einer Zinssatzverlängerung bei gleichbleibender Kreditlaufzeit die Bonität nur wenig Einfluss auf den Zinssatz hat, ist die Besicherung entscheidend. Die günstigsten Konditionen für eine Anschlussfinanzierung eines wohnwirtschaftlich genutzten Objektes erhält ein Kreditnehmer immer dann, wenn der Kreditbetrag, der prolongiert werden soll, innerhalb von 60% des Beleihungswertes liegt. Bei einer Anschlussfinanzierung sollte ein Kreditnehmer die Bank fragen, von welchem Beleihungswert diese ausgeht. Falls seit der letzten Finanzierung umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen durchgeführt wurden, die im Rahmen der Erstfinanzierung der Bank nicht bekannt waren, sollten diese unbedingt der Bank mitgeteilt werden. Dies kann unter Umständen einen werterhöhenden Einfluss auf den Beleihungswert haben und damit die Konditionsgestaltung direkt zu Gunsten des Kreditnehmers beeinflussen. Am besten erfolgt der Nachweis über die durchgeführten Maßnahmen anhand der Rechnungen, aus denen der Umfang der durchgeführten Arbeiten ersichtlich ist.

Bei vermieteten Objekten ist eine Mieterhöhung seit der Erstfinanzierung wahrscheinlich. Die Höhe der Miete sollte ebenfalls der Bank mitgeteilt werden, falls die ortsübliche Miete, mit der die Bank im Regelfall rechnet, unter der tatsächlich gezahlten Miete liegt. Die Miete ist immer bei den Ertragsobjekten erforderlich. Diese werden nach dem Ertragswertverfahren bewertet. Eigentumswohnungen werden im Regelfall nach dem üblichen Sachwertverfahren bewertet, solange nicht mehr als drei ETWs in einem Haus bewertet werden. Ab welcher Beleihungsgrenze die 1A-Konditionen vergeben werden, kann beispielsweise bei einem Anschlussfinanzierung Vergleich festgestellt werden. Die übliche Grenze liegt bei der Anschlussfinanzierung zwischen 60%-80% des Beleihungswertes.

Was muss bei einem Forward-Darlehen beachtet werden?

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Ein Forward-Darlehen ist ein Annuitätendarlehen mit den nahezu identischen Bedingungen eines herkömmlichen Annuitätendarlehens – zusätzlich jedoch kommt die Vorlaufzeit hinzu, für die der Darlehensnehmer einen Zinsaufschlag zahlen muss. Nach Ablauf der Vorlaufzeit wird dann schließlich der Darlehensbetrag zu den vereinbarten Konditionen ausbezahlt. Geeignet sind Forward-Darlehen daher für Darlehensnehmer, die bereits bei Abschluss genau wissen, wann ein fixierter Darlehensbetrag benötigt wird. So kann mit bereits klar definierten Kostenbelastungen geplant werden. Zu beachten sind dabei die Zinsaufschläge in Abhängigkeit von der Vorlaufzeit – je länger die Zeit bis zur Darlehensauszahlung in der Zukunft liegt, umso höher der Zinsaufschlag.

Hier unterscheiden sich die Kreditinstitute teils deutlich, weshalb unbedingt ein Vergleich möglichst vieler Angebote eingeholt werden muss. Für einen solchen Vergleich sollten (zwecks konzertierter Anfrage) die wichtigsten Eckdaten bereits feststehen: Hierzu gehören neben der Darlehenssumme beispielsweise der Tilgungssatz, der Auszahlungszeitpunkt, die Länge der Zinsbindungsfrist, die Sondertilgungsmöglichkeiten usw. Die Voraussetzungen für die Konditionierung des Darlehens sind wie bei einem herkömmlichen Annuitätendarlehen neben der persönlichen Einkommens- und Vermögenssituation die Bonität, der Verwendungszweck der Immobilie, die Beleihungsgrenze und die Höhe des Eigenkapitals.

Es empfiehlt sich generell, die Markterfahrung sowie das Know-how eines professionellen und neutralen Beraters in Anspruch zu nehmen – jeder ggf. augenscheinlich nur sehr gering bessere Zinssatz lohnt sich! Auf die Länge der Laufzeit sowie in Bezug auf die Darlehenshöhe können selbst 0,1 oder 0,2 Prozentpunkte einen Unterschied in Höhe einer 4-stelligen Eurosumme ausmachen. Alle Möglichkeiten zur Optimierung sollten deshalb rechtzeitig und in aller Ausführlichkeit ausgelotet und optimal eingepasst werden.

Viele Hausbesitzer können teure Immobilienkredite kündigen und sparen

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Wurden in der Vergangenheit Kredite zu hohen Zinssätzen abgeschlossen, dann besteht die Möglichkeit, die Verträge zu teuren Immobilienkrediten zu kündigen. In manchen Fällen ist neben der Kündigung ein Widerruf des Vertrages möglich.

Das niedrige Zinsniveau wirkt sich nicht nur auf die Renditemöglichkeiten aktueller Geldanlagen aus, sondern ebenso auf Finanzgeschäfte, welche in der Vergangenheit abgeschlossen wurden. Wurden zum Beispiel Bausparverträge mit hohen Habenzinsen vereinbart, dann können sich Bausparer auf eine gute Rendite freuen. Auf der anderen Seite mussten Kreditnehmer noch vor wenigen Jahren im Rahmen der Immobilienfinanzierung mit deutlich höheren Zinssätzen rechnen. Zunächst einmal ist das niedrige Zinsniveau für Kreditnehmer interessant, die sich aktuell für die Immobilienfinanzierung entscheiden. Ebenso lassen sich die niedrigen Zinsen allerdings auch für alte Kredite nutzen. Da die Zinsen einen hohen Anteil an den Nebenkosten der Immobilienfinanzierung einnehmen, lässt sich bei einer nur geringen Veränderung des Zinssatzes viel Geld einsparen. Durch das sinkende Zinsniveau sind Ersparnisse von einigen Prozent im Jahr durchaus realistisch. Bei Finanzierungsbeträgen von 100.000 Euro und mehr, wie sie bei einem Immobilienerwerb üblich sind, ist das Sparpotenzial dementsprechend hoch.

Widerruf des Kreditvertrages ist bei fehlerhafter Widerrufsbelehrung möglich

Steht eine Anschlussfinanzierung an, dann erhalten Kreditnehmer ohnehin die Möglichkeit, über die Konditionen des Kreditvertrages neu zu verhandeln. Anders sieht das jedoch bei Altverträgen mit langen Laufzeiten aus. In diesen Fällen ist die Kündigung des Vertrages notwendig, um den Zinssatz noch im Nachhinein an das aktuelle Niveau anpassen zu können. Allerdings wird für die Kündigung des Vertrages die Zustimmung des Kreditgebers und somit der Bank benötigt. Diese ist jedoch in der Regel nicht daran interessiert, Kunden einen Kredit zu günstigeren Konditionen anzubieten. Um den Ausstieg aus dem Vertrag dennoch zu ermöglichen, wird deshalb zumeist eine Vorfälligkeitsentschädigung fällig. Dadurch lohnt es sich für Kreditnehmer nicht immer, den Vertrag vorzeitig zu kündigen. Eine weitere Möglichkeit, finanziell von den günstigen Zinsen zu profitieren, bietet sich Kreditnehmern, wenn der Kreditvertrag Fehler enthält, wie beispielsweise eine fehlende oder fehlerhafte Widerrufsbelehrung. Diese Belehrung muss nämlich seit dem Jahre 2002 in Kreditverträgen enthalten sein, damit Verbraucher über die genauen Schritte eines Widerrufs aufgeklärt werden. Fehlt diese Angabe oder ist sie fehlerhaft, dann lässt sich der Kreditvertrag in einigen Fällen theoretisch auch noch viele Jahre nach Abschluss widerrufen. In der Praxis gibt es dazu wechselnde Gerichtsurteile, wodurch der Einzelfall entscheidet. Allerdings sind viele Banken nicht an einem Gerichtsverfahren interessiert, weshalb Verbraucher im Einzelfall mit einer besseren Verhandlungsgrundlage rechnen können.

Die Möglichkeiten der Hausfinanzierung – Vergleich und Anbieter

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Neben gepflanzten Bäumen und gezeugten Kindern gehörte der Hausbau einst zu den Markern eines gelungenen Lebens. Die Werte und Normen haben sich mit der Zeit gewandelt, aber nach wie vor freut sich, wer sich endlich leisten kann, ein Haus nach eigenen Vorstellungen zu bauen. Um nicht ein angesammeltes Vermögen zu verschwenden, lohnt sich ein Vergleich zur Baufinanzierung. Und wer die Hausfinanzierung Konditionen vergleichen will, hat es heute auch weitaus leichter als früher.

Auf zahlreichen Internetseiten finden zukünftige Bauherren Baufinanzierungsrechner, können auf Knopfdruck Angebote anfordern, sich über zentrale Themen wie Finanzierungsmodelle, Bauzinsen und Tilgungsflexibilität informieren. Wichtig für eine gelungene Immobilienfinanzierung sind neben der auch für Laien guten Verständlichkeit des Angebots ein niedriger Effektivzins, die Möglichkeit von Sondertilgungsmöglichkeiten, sowie die Möglichkeit einer vorzeitigen Kompletttilgung sowie eine flexible Ratenanpassung.

Über die kostenlose Anfrage bei einem neutralen Baufinanzierungsvermittlers findet der Bauwillige die beste Bank sowie das beste Finanzierungsmodell für sein Anliegen. Dabei werden seine individuellen Möglichkeiten, Ratenvorstellungen und die Integrierung eines KfW-Darlehens berücksichtigt. So lässt sich einfach und schnell Baufinanzierung vergleichen. Der Baufinanzierungsvergleich fördert auch einige Schlupflöcher zutage: Eine Veränderung in der Struktur der momentanen Verzinsungspolitik (kurzfristige Geldanlagen werden höher verzinst als langfristige) begünstigt die Aufnahme eines Forward-Darlehens, welches gegen einen monatlichen Zinsaufschlag von 0,01 bis 0,03 Prozent die Einfrierung der Zinsen ermöglicht. Dies macht allerdings nur Sinn, wenn die Zinsen in Zukunft steigen sollten, was sich meist nicht zu 100 Prozent voraussagen lässt.

Ein sicheres Modell zur Hausfinanzierung lässt sich nicht spontan entscheiden, eine Finanzierung erfordert eine längere Planung, die auch in Anspruch genommen werden sollte. Alles zum Thema Baugeldzinsen, Hypothekenzinsen, Forward-Darlehen und Baufinanzierungsvergleiche finden Sie auf unserem Portal. Der Vergleich von Baufinanzierungsangeboten lohnt sich allemal und sollte immer in Anspruch genommen werden, denn die Verlustsumme bei schlechter Finanzierung kann schon mal über 50 000 Euro betragen. Die gilt auch bei einer Anschlussfinanzierung, den oft gibt sich die bisherige Bank keine große Mühe und stellt die Konditionen vergangener Tage dar! Vergleichen lohnt sich!

Anschlussfinanzierung: Alle (zehn) Jahre wieder

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(München, 4. November 2014) Bei tausenden Baudarlehen läuft die Zinsbindung zum Jahreswechsel ab, etliche Immobilienbesitzer mit bestehendem Kredit benötigen daher zum Jahresbeginn eine so genannte Anschlussfinanzierung. „Auch wenn man im Idealfall bereits Monate vorher Vergleichsangebote für die Anschlussfinanzierung einholen sollte, ist es jetzt noch nicht zu spät für einen Wechsel, um so von extrem niedrigen Konditionen zu profitieren“, erklärt Michiel Goris, Vorstandsvorsitzender der Interhyp AG.

Im Schnitt dauert es 25 bis 30 Jahre bis die eigenen vier Wände abbezahlt sind. Da viele Darlehensnehmer ihren Zinssatz standardmäßig auf 10 Jahre festschreiben, benötigen sie nach Ablauf dieses Zeitraumes noch eine Anschlussfinanzierung. „Das Ende der Sollzinsbindung abzuwarten, ohne rechtzeitig Angebote anderer Anbieter eingeholt zu haben, kann teuer werden“, warnt Goris und erklärt: „Der Ablauf eines Baukredits ist der ideale Zeitpunkt, um die Konditionen und Rahmenbedingungen für die fällige Anschlussfinanzierung neu zu verhandeln und an die veränderte Lebenssituation anzupassen, Zinsvorteile herauszuholen und so Tausende Euro zu sparen.“

Im Idealfall prüfen Darlehensnehmer sechs bis zwölf Monate vor dem Ende der bisherigen Zinsbindung ihre bestehenden Vertragsbedingungen und holen aktuelle Vergleichsangebote ein. „Aber auch für Haus- und Wohnungsbesitzer, bei denen die Zinsfestschreibung ihres Immobiliendarlehens bereits Ende 2014 abläuft, muss es noch nicht zu spät sein, um die Anschlussfinanzierung noch dieses Jahr ohne Stress unter Dach und Fach zu bringen: Erfahrene Baufinanzierungsspezialisten nehmen Anschlussfinanzierungskunden den intensiven Vergleich der Angebote ab und ersparen ihnen durch geschickte Anpassungen nicht nur viel Geld, sondern können auch die Rückzahlungsdauer des Kredits deutlich verkürzen“, weiß Goris.

Wer seine Anschlussfinanzierung noch vor der Weihnachtspause fixieren möchte, sollte sich jedoch nicht zu viel Zeit lassen: Erfahrungsgemäß dauert es einige Tage, bis der Darlehensnehmer die nötigen Unterlagen zusammenstellt und dem Baufinanzierungsexperten übergibt. Hat sich der Kunde für eine bestimmte Finanzierungslösung entschieden, benötigt die finanzierende Bank noch ein bis zwei Wochen zur Prüfung des Darlehensantrags.

Eigenheimbesitzer finden auf www.interhyp.de/anschlussfinanzierung hilfreiche Tipps und Informationen, um ihren Anschlusskredit zu optimieren.

Einen Immobilienkredit vorzeitig kündigen und hohes Sparpotenzial nutzen

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Noch vor wenigen Jahren mussten Kreditnehmer im Zuge der Baufinanzierung deutlich teurere Kredite aufnehmen, denn die Zinsen waren wesentlich höher, als es zurzeit der Fall ist. Das aktuelle Zinstief hält mittlerweile schon einige Jahre an und kann nicht nur für den Einstieg in die Baufinanzierung genutzt werden, sondern auch bei Altkrediten kann sich das niedrige Zinsniveau als vorteilhaft erweisen.

Günstiges Zinsniveau für die Anschlussfinanzierung nutzen

Wurde der Immobilienkredit bereits viele Jahre zuvor abgeschlossen, dann wurde in der Regel ein deutlich höherer Zinssatz vereinbart, als er momentan üblich ist. Läuft die Zinsbindungsfrist des Kredites aus, dann erhält der Kreditnehmer die Möglichkeit, im Rahmen der Anschlussfinanzierung mit der Bank neu zu verhandeln, um einen günstigen Zinssatz zu erhalten. Dieser Zinssatz kann an das aktuelle Zinsniveau angepasst werden, wodurch viele Kosten eingespart werden können. Die Immobilienfinanzierung lässt sich dadurch noch im Nachhinein günstiger gestalten. Zudem bietet es sich bei den aktuell niedrigen Zinsen an, bei der Anschlussfinanzierung auf eine möglichst lange Zinsbindung zu achten. Denn ein Anstieg der Zinsen ist in den kommenden Jahren durchaus möglich. Zwar steigt der vereinbarte Zinssatz mit der Länge der Zinsbindung an, jedoch rechnet sich dies häufig.

Hohes Sparpotenzial durch vorzeitige Kündigung möglich

Anders sieht es jedoch aus, wenn der Immobilienkredit noch läuft. Denn bei einer gewünschten Umschuldung eines laufenden Kreditvertrages bedarf es in der Regel der Zustimmung der kreditgebenden Bank, damit der Vertrag gekündigt werden kann. Zudem hat die Bank mit den Zinseinnahmen aus dem Kreditvertrag gerechnet und fordert deshalb vom Kreditnehmer bei vorzeitiger Kündigung Schadensersatz. Dabei handelt es sich um eine Vorfälligkeitsentschädigung, welche die ansteigen Kosten bei Kündigung schnell um viele Tausend Euro ansteigen lassen kann. Eine Ausnahme von dieser Regelung gibt es jedoch. Denn bei einem Darlehen aus einem Bausparvertrag fällt trotz vorzeitiger Rückzahlung des Kredits keine Vorfälligkeitsentschädigung an. Dadurch können Darlehen aus Bausparverträgen stets abgelöst werden, damit ein günstigerer Zinssatz genutzt werden kann. Aber auch bei anderen Darlehensarten kann sich eine Umschuldung trotz der zu erwartenden Kosten lohnen. Denn ist der Zinssatz seit Abschluss des laufenden Kreditvertrags gesunken, dann ist die Zinsersparnis nicht selten höher als die Kosten.