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Niedrige Baufinanzierung Konditionen rechtzeitig sichern

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Die Kreditnehmer, die vor sieben oder acht Jahren Baufinanzierungen abgeschlossen haben, schauen teilweise mit Neid auf diejenigen, die gerade in Zeiten der fast schon historisch niedrigen Zinsphase Baufinanzierungen abschließen. Dies ist auch verständlich, den zwischen den Baufinanzierungskonditionen von damals und heute können bis zu 5,00% liegen.

Dies ist enorm viel. Bei einem Finanzierungsvolumen von 200.000 Euro bedeuten 2,00% Unterschied eine Zinsersparnis von ca. 4.000 Euro pro Jahr. Bei einer Hochrechnung auf die Zinsbindungsdauer von 10 Jahren sind das bereits deutlich über 30.000 Euro, die eingespart werden können. Gleichzeitig wächst aber auch Angst vor den steigenden Zinsen. Gerade die Kreditnehmer, bei denen die Zinsbindung in zwei oder drei Jahren ausläuft, befürchten nicht mehr in den Genuss der niedrigen Zinsen kommen zu können. Es ist bereits heute abzusehen, dass die Zinsen steigen werden. Niemand kann natürlich sagen, wie schnell und wie steil – aber dies wird sich mit Sicherheit auch an den Baufinanzierungskonditionen bemerkbar machen. Um den günstigen Augenblick für die Zinssicherung für die nächste Zinsfestschreibungsphase zu sichern, eignet sich ein Forward-Darlehen hervorragend. Dabei wird ein Darlehensvertrag abgeschlossen, dessen Auszahlung erst in Zukunft (beispielsweise in zwei bis drei Jahren) stattfinden soll. Bis dahin fallen keine Kosten an. Mit der Auszahlung des Forward-Darlehens wird die alte Baufinanzierung abgelöst bzw. umgeschuldet.

Die Zinsen für ein Forward-Darlehen, dass in zwei bis drei Jahren ausbezahlt werden soll, sind sehr lukrativ und beinhalten nur einen geringen Aufschlag zu den aktuellen Baufinanzierungskonditionen. Im Hinblick auf mögliche Zinssteigerungen ist dies eine hervorragende Möglichkeit, um sich die günstigen Baufinanzierung Konditionen langfristig zu sichern.

Immobilienkäufer profitieren von Niedrigzinspolitik

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(München, 21. Januar 2016) Die Unsicherheiten an den Märkten und die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) haben Immobilienkäufern in den ersten Januarwochen ausgezeichnete Finanzierungsbedingungen beschert. Nach der heutigen Entscheidung der EZB für weiterhin niedrige Leitzinsen wird sich daran nichts Grundlegendes ändern. „Immobilienkredite bleiben günstig. Die Zinssätze für zehnjährige Darlehen liegen mehrheitlich bei rund 1,6 Prozent pro Jahr, bei Bestanbietern sogar unter 1,4 Prozent“, sagt Michiel Goris, Vorstandsvorsitzender der Interhyp AG, Deutschlands größtem Vermittler privater Baufinanzierungen.

Wie erwartet haben sich die Darlehenskonditionen nach der vorherigen geldpolitischen EZB-Sitzung Anfang Dezember 2015 weitgehend seitwärts bewegt. Im Dezember hatten die Währungshüter ein neues Lockerungspaket angekündigt, um Inflation und Konjunktur anzukurbeln. Während die amerikanische Notenbank die Zinswende eingeläutet hat, stellen der niedrige Ölpreis und die Abkühlung der Wirtschaft in China die europäische Notenbank vor neue Herausforderungen. Im Spannungsfeld der gegenläufigen geldpolitischen Impulse erwarten die für das Bauzins-Trendbarometer von Interhyp befragten Experten in der Mehrheit moderat steigende Zinsen im Jahresverlauf.

Darlehensnehmer können laut Interhyp derzeit von sehr niedrigen Zinsen für Immobilienkredite profitieren. Zehnjährige Darlehen sind vielfach für Zinsen um rund 1,6 Prozent erhältlich, 15-jährige Darlehen für rund 2,1 Prozent und 20-jährige Darlehen für rund 2,4 Prozent. Bei guter Bonität und hohem Eigenkapitalanteil sind oft sogar noch niedrigere Zinssätze zu erreichen. Interhyp rät im Zinstief zu hohen Anfangstilgungen von 3 Prozent und mehr, um die Konditionsersparnis bestmöglich in den Schuldenabbau zu investieren.

Immobilienkäufer und Eigenheimbesitzer mit Bedarf für einen Anschlusskredit sollten sich einen Überblick über das Zinsniveau verschaffen und den für sie möglichen Zinssatz ermitteln. Informationen zur Zinsentwicklung beim Baugeld und zum Bauzins-Trendbarometer hat Interhyp in einem Zins-Chart zusammengefasst.