Tag Archives: Baufinanzierungszinsen

Zinsen für Immobiliendarlehen seit einem Monat über 1,5 Prozent

Veröffentlicht am: | Aktualisiert am: | Redaktion

Leichte Entspannung im August nach Jahreshoch im Juli / Interhyp-Bauzins-Trendbarometer sieht langfristig höheres Zinsniveau

(München, 11. August 2017) Die Zinsen für zehnjährige Immobiliendarlehen haben sich seit einem Monat über der 1,5-Prozent-Marke festgesetzt. Nach einer Auswertung von Interhyp, Deutschlands größtem Vermittler privater Baufinanzierungen, hatten sich die Konditionen in der ersten Julihälfte um fast 0,2 Prozentpunkte verteuert und vor einem Monat die 1,5-Prozent-Marke durchbrochen. In der Spitze hatten die Zinsen in der letzten Juliwoche sogar ein neues Jahreshoch markiert. Obwohl die Konditionen im August schon wieder leicht nachgegeben haben, rechnen die im aktuellen Interhyp-Bauzins-Trendbarometer befragten Experten langfristig mehrheitlich mit höheren Finanzierungskosten.

Die anhaltend besseren Konjunkturdaten und die höhere Inflation in der Eurozone machen sich im Sommer 2017 bei der Kreditaufnahme bemerkbar. Investoren reagieren auf die zaghaften Ankündigungen der EZB, die eine langsame Abkehr von der laxen Geldpolitik in Aussicht stellt. In Folge der rhetorischen Anzeichen hatten im Juli auch die Renditen zehnjähriger deutscher Staatsanleihen zugelegt. Sie zogen auf mehr als 0,5 Prozent an, nachdem sie vor gut einem Jahr unter die 0-Prozent-Marke gefallen waren und lange im negativen Bereich verharrt hatten. Das aktuelle Interhyp-Bauzins-Trendbarometer, eine monatliche Befragung von Experten, geht nach der leichten Entspannung bei den Zinsen Anfang August von einer Seitwärtsbewegung in den nächsten Wochen aus. Langfristig prognostizieren alle Experten ein höheres Zinsniveau.

Zinskommentar: Von Herdentrieb und Psychologie – was die Baufinanzierungszinsen im August beeinflusst

Veröffentlicht am: | Aktualisiert am: | Redaktion

+++ Draghis Worte lassen die Zinsen nach oben klettern – der Grund: viel Psychologie +++ Nordkorea-Konflikt sorgt für Nachfragehoch bei Staatsanleihen +++ Bestzins für zehnjährige Hypothekendarlehen (Stand 16. August 2017): 1,10 Prozent +++


Wie Worte auf Zahlen wirken

Wer in den letzten Wochen die Zinsentwicklung verfolgt hat, dem wurde nicht langweilig. Kurz nach der Rede Mario Draghis, Chef der Europäischen Zentralbank (EZB), in Portugal gewann der Euro an Wert. Rückblickend betrachtet führten seine Aussagen auch zu einer Steigerung der Baufinanzierungszinsen – und zwar um beachtliche 35 Basispunkte. Draghi hatte angedeutet, dass sich die Eurozone in einer Phase wirtschaftlicher Konsolidierung befände. Er wies auf eine recht stabile Inflation hin und schürte damit Gerüchte um einen Ausstieg aus der ultralockeren Geldpolitik der EZB.

Keine Neuheiten in der Eurozone, viel Interpretation

Im Prinzip sagte Draghi nichts Neues, doch stießen seine Worte auf äußerst wachsame Zuhörer. Gerade in jüngster Zeit, in der die Rufe nach Zinserhöhung und dem Stopp des Anleihekaufprogramms lauter werden, reagiert der Markt sehr sensibel auf noch so leichte Nuancierungen im Protokoll des Notenbankchefs. „Aus der heutigen Perspektive betrachtet kann man sagen, dass der Zinsanstieg vor allem auf psychologischen Aspekten und Herdentrieb beruhte“, sagt Michael Neumann, Vorstand der Dr. Klein Privatkunden AG. „Fundamentale, wirtschaftliche Veränderungen gab es bis heute nicht. Die EZB sorgte umgehend für die Klarstellung von Draghis Worten. Trotzdem haben viele Marktteilnehmer eine zeitnahe Zinswende prophezeit. Diese Erwartungshaltung führte in Konsequenz zu einem Zinsanstieg“, erläutert Neumann die Zusammenhänge weiter. Inzwischen habe sich der Markt beruhigt und die Zinsen seien wieder um 20 Basispunkte gefallen.

Nordkorea, Trump und die Baufinanzierungzinsen

Eine andere psychologische Motivation – nämlich die Angst vor politischen Unruhen und ihren Folgen – treibt Investoren derzeit in sichere Anlagen. Als Bollwerk in diesem Zusammenhang gelten die zehnjährigen deutschen Staatsanleihen. Der Hintergrund: Die Gefahr eines nordkoreanischen Angriffs auf einen US-Militärstützpunkt auf der Insel Guam nimmt zu. Der Präsident der USA, Donald Trump, und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un liefern sich einen verbalen Schlagabtausch nach dem nächsten. Zudem gelten beide als impulsiv, ihre Reaktionen als schwierig vorherzusagen. Infolgedessen nahm in der vergangenen Woche die Nachfrage nach deutschen Bonds zu, ihre Rendite sank. Als sich die Krise am Montag zu beruhigen schien, waren die Staatsanleihen wieder weniger nachgefragt. Viele Banken refinanzieren Immobiliendarlehen mit langfristigen Anlagen wie Staatsanleihen oder Pfandbriefen. Deshalb beeinflusst deren Entwicklung auch die Baufinanzierungszinsen. „Gerade in politisch oder wirtschaftlich schwierigen Situationen nimmt die Nachfrage nach als sicher geltenden Staatsanleihen zu. In Folge steigen ihre Kurse, die Renditen sinken – und damit im Endeffekt auch die Baufinanzierungszinsen“, erklärt Neumann. Derzeit zeigt sich kein Trend nach unten, allerdings eine erhöhte Volatilität. Der Bestzins von Immobiliendarlehen mit zehnjähriger Zinsbindung beträgt 1,10 Prozent.

Tendenz

Kurzfristig: schwankend seitwärts
Langfristig: steigend

Über die Dr. Klein Privatkunden AG

Die Dr. Klein Privatkunden AG ist einer der größten Finanzdienstleister Deutschlands und seit über 60 Jahren erfolgreich am Markt etabliert. Angefangen in der Vermittlung von Finanzierungen in der kommunalen Wohnungswirtschaft in Lübeck baut Dr. Klein seine Expertise kontinuierlich aus und ist mittlerweile deutschlandweit mit rund 550 Beratern vor Ort an über 200 Standorten bundesweit vertreten. Die Spezialisten von Dr. Klein beraten nachhaltig, allumfassend und verständlich in den Bereichen Baufinanzierung, Versicherung, Ratenkredit oder Geldanlage. Dank kundenorientierter Beratungskompetenz und vertrauensvollen Beziehungen zu rund 300 Kredit- und Versicherungsinstituten sichert Dr. Klein seinen Kunden stets den einfachsten Zugang zu individuellen Finanzlösungen. Dafür wird das Unternehmen immer wieder ausgezeichnet. Zuletzt zum dritten Mal in Folge als „vorbildlicher Finanzvertrieb“ und mit dem „Deutschen Fairnesspreis“. Dr. Klein ist eine 100%-ige Tochter des an der Frankfurter Börse im SDAX gelisteten technologiebasierten Finanzdienstleisters Hypoport AG.

Pressekontakt

Anna Commentz
Leiterin PR & Presse
Tel.: +49 (0) 451 / 1408 – 7245
E-Mail: presse@drklein.de

Zinskommentar: Draghi sorgt für Unruhe und für leichten Anstieg der Baufinanzierungszinsen

Veröffentlicht am: | Aktualisiert am: | Redaktion

+++ EZB hält vorerst an expansiver Geldpolitik fest, gibt jedoch vorsichtige Hinweise hinsichtlich Kurswechsel +++ Draghi hatte zuvor für Unruhe am Markt gesorgt +++ Bauzinsen leicht erhöht +++ Bestzins für zehnjährige Hypothekendarlehen (Stand 19. Juli 2017): 1,09 Prozent +++

EZB-Chef sorgt mit Aussagen für Überraschung am Markt

Ende Juni hatte Mario Draghi, Chef der Europäischen Zentralbank (EZB) den Markt aufhorchen lassen. Er wies im Rahmen einer EZB-Konferenz in Portugal auf die wirtschaftliche Erholung in der Eurozone hin. Auch die Inflation befände sich auf einem guten Weg. Ein leichtes Nachgeben wäre nur temporär. Darauf sanken die Kurse der Staatsanleihen und der Euro reagierte mit einem Anstieg. „Draghi hat in seiner Ansprache den Fokus auf die Konsolidierung gelegt, nicht auf das Entwicklungspotenzial. Das hat den Tenor seiner Aussage verändert und deshalb den Markt erstaunt. Und derartige Überraschungen haben für den jüngsten Zinsanstieg gesorgt“, sagt Michael Neumann, Vorstand der Dr. Klein Privatkunden AG. „Das haben wir zum letzten Mal nach der USWahl gesehen. Nun reagierte der Markt mit einer Erhöhung um rund 30 Basispunkte bei den zehnjährigen Bundesanleihen“, so Neumann weiter.

Ergebnisse der EZB-Sitzung am 20. Juli – keine Erhöhung des Leitzinses in 2017

In ihrer Sitzung am Donnerstag wies die EZB erneut auf die stabile wirtschaftliche Lage in Europa hin und gab weitere vorsichtige Signale, dass ein langsamer Ausstieg aus der ultralockeren Zinspolitik möglich sei. „Ich rechne nicht damit, dass die EZB die Zinsen noch in diesem Jahr erhöht. Mario Draghi hat durchblicken lassen, dass eine Erhöhung des Leitzinses erst nach dem Ausstieg aus dem Anleihekaufprogramm zu erwarten ist. Dieses läuft noch bis mindestens Dezember 2017“, kommentiert Neumann. Die EZB hielt an ihren bisherigen Maßnahmen fest und erhöhte weder den Leitzins, noch senkte sie den Strafzins. Auch der Rahmen des Anleihekaufprogramms von monatlich 60 Milliarden Euro bleibt der gleiche.

Deutsche Staatsanleihen im Aufwind

Seit Ende Juni stieg die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihen in der Spitze um 0,35 Prozent. Ihr Allzeit-Tief verzeichnete sie im Juli 2016 nach dem überraschenden Ausgang des Brexit-Votums. Hier lag die Rendite kurzzeitig unter null. Die EZB erhöht durch ihre Anleihekäufe künstlich die Nachfrage, dadurch sinkt die Rendite der Staatsanleihen. „Durch einen Rückzug aus dem Anleihekaufprogramm entstünde wieder ein echter Markt, auf dem niemand interveniert“, erläutert Neumann. „Wenn die EZB als Käufer ausscheidet, sind grundsätzlich fallende Kurse und steigende Renditen der Staatsanleihen zu erwarten. Doch das wird nicht von heute auf morgen geschehen. Die EZB ist bekannt dafür, dass sie sehr behutsam agiert. Ich rechne nicht mit einem abrupten Ausstieg aus dem Anleihekaufprogramm Ende 2017 und noch weniger mit einer signifikanten Leitzinserhöhung in absehbarer Zeit“, so Neumann weiter.

Baufinanzierungszinsen steigen leicht

Da Kreditinstitute langfristige Darlehen wie Immobilienkredite zum Teil mit langfristigen Anlageformen wie Pfandbriefen und Staatsanleihen refinanzieren, reagieren Zinsen für Baufinanzierungen auf deren Zinserhöhung. „Wir haben in der letzten Zeit einen leichten Anstieg gesehen. Aber die Bauzinsen werden weiterhin günstig bleiben“, prognostiziert Neumann. Immobilienkäufern rät er zu Besonnenheit: „Lassen Sie sich nicht verunsichern. Das Zinsniveau ist noch immer historisch niedrig. Der Kauf eines Hauses oder einer Wohnung ist oft eine der größten Entscheidungen im Leben. Natürlich spielen die Zinsen eine wichtige Rolle. Sie sollten aber nicht der Hauptgrund sein, Wohneigentum zu erwerben.“

Tendenz

Kurzfristig: schwankend seitwärts
Langfristig: steigend

Über die Dr. Klein Privatkunden AG

Die Dr. Klein Privatkunden AG ist einer der größten Finanzdienstleister Deutschlands und seit über 60 Jahren erfolgreich am Markt etabliert. Angefangen in der Vermittlung von Finanzierungen in der kommunalen Wohnungswirtschaft in Lübeck baut Dr. Klein seine Expertise kontinuierlich aus und ist mittlerweile deutschlandweit mit rund 550 Beratern vor Ort an über 200 Standorten bundesweit vertreten. Die Spezialisten von Dr. Klein beraten nachhaltig, allumfassend und verständlich in den Bereichen Baufinanzierung, Versicherung, Ratenkredit oder Geldanlage. Dank kundenorientierter Beratungskompetenz und vertrauensvollen Beziehungen zu rund 300 Kredit- und Versicherungsinstituten sichert Dr. Klein seinen Kunden stets den einfachsten Zugang zu individuellen Finanzlösungen. Dafür wird das Unternehmen immer wieder ausgezeichnet. Zuletzt zum dritten Mal in Folge als „vorbildlicher Finanzvertrieb“ und mit dem „Deutschen Fairnesspreis“. Dr. Klein ist eine 100%-ige Tochter des an der Frankfurter Börse im SDAX gelisteten technologiebasierten Finanzdienstleisters Hypoport AG.

Pressekontakt

Anna Commentz
Leiterin PR & Presse
Tel.: +49 (0) 451 / 1408 – 7245
E-Mail: presse@drklein.de

Zinskommentar: Fed erhöht Leitzins – Bauzinsen pendeln sich bei Ein-Prozent-Marke ein

Veröffentlicht am: | Aktualisiert am: | Redaktion

+++ Fed erhöht den US-Leitzins auf eine Spanne von 1,0 bis 1,25 Prozent +++ EZB gibt minimale Hinweise auf Kursänderung +++ Bauzinsen bleiben nahezu konstant +++ Bestzins für zehnjährige Hypothekendarlehen (Stand 13. Juni 2017: 1,06 Prozent) +++

Fed erhöht US-amerikanischen Leitzins leicht auf eine Spanne zwischen 1,0 und 1,25 Prozent

Janet Yellen, Chefin der amerikanischen Notenbank (Fed) ist keine Freundin von Überraschungen. Ihre Zinsschritte kündigt sie stets lange im Voraus an. So auch dieses Mal. Die Fed gibt auf ihrer Sitzung vom 14. Juni bekannt, die Spanne für den amerikanischen Leitzins um einen viertel Prozentpunkt auf 1,0 bis 1,25 Prozent zu erhöhen. Damit setzt sie ihre bekannte, immer wieder bestätigte Strategie fort und reagiert auf die wirtschaftliche Erholung sowie das damit verbundene Wachstum in den USA. „Janet Yellen hat sich für einen minimalen Zinsschritt entschieden“, sagt Michael Neumann, Vorstand der Dr. Klein Privatkunden AG. „Die Zinsen bleiben damit jedoch weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau. Auch für den Rest des Jahres 2017 rechne ich nicht mit großen Zinssprüngen in den USA. Die Fed wird ihre bedachte Geldpolitik fortsetzen. Auf die Bauzinsen hat die Entscheidung der Fed keine Auswirkungen. Denn: Für den der Markt kommt die Erhöhung nicht überraschend, er hat sie bereits eingepreist“, so Neumann weiter. Präsident Donald Trump hat laut Zeitungsberichten indes zwei Kandidaten für das Direktorium der Fed berufen. Beide gelten als Vertreter einer sehr restriktiven Geldpolitik. Sollten diese Personalien bestätigt werden, dürften tendenziell schnellere Zinsanhebungen zu erwarten sein.

Leise Hinweise auf Kurskorrektur bei der EZB

Neuigkeiten von der Europäischen Zentralbank (EZB) waren auf der Sitzung vergangene Woche in Tallinn zu vernehmen. Zwar gab Mario Draghi keine grundlegende Änderung seiner lockeren Geldpolitik bekannt. Doch nachdem auf den letzten Sitzungen keinerlei Indizien für einen Wandel zu vernehmen waren, gab es nun erstmals ein minimales Anzeichen dafür beim Ausblick auf die wirtschaftliche Entwicklung. Durch das Weglassen einer Formulierung in ihrer Erklärung zur zukünftigen Entwicklung schließt die EZB eine erneute Senkung des Leitzinses aus. Die Leit- und Strafzinsen bleiben weiter konstant. Auch die Rahmendaten des Anleihekaufprogramms bis Ende Dezember werden nicht verändert. „Ich habe auf der Sitzung vergangene Woche viele Hinweise wahrgenommen, dass innerhalb der Europäischen Union nicht mit einer schnellen Zinswende zu rechnen ist“, fasst Neumann seinen Eindruck der EZB-Sitzung vergangenen Donnerstag zusammen.

Dafür spricht auch, dass die europäische Inflationsrate weiterhin unter dem angestrebten Niveau von nachhaltigen 2,0 Prozent bleibt. Die deutsche Inflationsrate sinkt im Mai von 2,0 Prozent auf 1,5 Prozent. Die Bundesbank stuft die Zielmarke der EZB sogar bis 2019 als nicht erreichbar ein. „Auch aufgrund der Entwicklung der Inflation, respektive der Kerninflation, ist der Druck auf die EZB nicht gerade groß, die Zinsen zügig anzuheben“, sagt Neumann weiter.

Überraschungen bei den Wahlen in Großbritannien und Frankreich und ihre Auswirkungen

Wenn die Notenbanken auch wenig Überraschendes bieten, so sind doch Wahlausgänge immer wieder für selbiges gut. Theresa May, die Premierministerin von Großbritannien, hatte – beflügelt von ihren Umfragewerten – Neuwahlen anberaumt. Der Hauptgrund: Sie wollte auf einen starken Rückhalt im Parlament für ihren harten Brexit-Kurs zählen können. Doch die Briten entschieden anders. Mays konservative Partei geht schwächer aus der Wahl heraus als hinein. Über einen weichen Brexit sprechen die konservativen Tories mit oppositionellen Labor-Vertretern. Theresa May bleibt dabei außen vor. Diese undurchsichtige Gemengelage und die unklaren Mehrheitsverhältnisse sorgen weiterhin für Unruhe. Eine geschwächte Premierministerin und die damit einhergehenden Verzögerungen bei den Brexit-Verhandlungen haben eine längere Periode der Unsicherheit am Markt zur Folge.

In Frankreich konnte Präsident Emmanuel Macron die erste Runde der Parlamentswahlen als klaren Sieg für sich und sein neu initiiertes Bündnis „La République En Marche“ verbuchen. Mehr als 28 Prozent der Stimmen entfallen darauf. Die Franzosen zollen ihrem neuen Präsidenten in der ersten Runde der Wahl hohes Vertrauen und entziehen es gleichzeitig den etablierten Parteien. Am Sonntag wird sich zeigen, ob das Ergebnis bestätigt wird und es somit für die absolute Mehrheit reicht. Damit hätte Macron freie Fahrt für seine Reformen, was sich am Markt positiv widerspiegeln würde.

Baufinanzierungszinsen bleiben nahezu konstant

„Ende Mai und Anfang Juni haben wir nur leichte Veränderungen bei den Baufinanzierungszinsen gesehen. Der Bestzins für zehnjährige Sollzinsbindungen pendelt sich um die Ein-Prozent-Marke ein“, kommentiert Neumann die Zinsstände des letzten Monats. „Momentan sehe ich auch keinen Grund, warum es einen abrupten Anstieg geben sollte – auch wenn ich auf lange Frist mit moderat steigenden Zinsen rechne“, so Neumann weiter.

Tendenz

Kurzfristig: schwankend seitwärts
Langfristig: steigend

Über die Dr. Klein Privatkunden AG

Die Dr. Klein Privatkunden AG ist einer der größten Finanzdienstleister Deutschlands und seit über 60 Jahren erfolgreich am Markt etabliert. Angefangen in der Vermittlung von Finanzierungen in der kommunalen Wohnungswirtschaft in Lübeck baut Dr. Klein seine Expertise kontinuierlich aus und ist mittlerweile deutschlandweit mit rund 550 Beratern vor Ort an über 200 Standorten bundesweit vertreten. Die Spezialisten von Dr. Klein beraten nachhaltig, allumfassend und verständlich in den Bereichen Baufinanzierung, Versicherung, Ratenkredit oder Geldanlage. Dank kundenorientierter Beratungskompetenz und vertrauensvollen Beziehungen zu rund 300 Kredit- und Versicherungsinstituten sichert Dr. Klein seinen Kunden stets den einfachsten Zugang zu individuellen Finanzlösungen. Dafür wird das Unternehmen immer wieder ausgezeichnet. Zuletzt zum dritten Mal in Folge als „vorbildlicher Finanzvertrieb“ und mit dem „Deutschen Fairnesspreis“. Dr. Klein ist eine 100%-ige Tochter des an der Frankfurter Börse im SDAX gelisteten technologiebasierten Finanzdienstleisters Hypoport AG.

Pressekontakt

Anna Commentz
Leiterin PR & Presse
Tel.: +49 (0) 451 / 1408 – 7245
E-Mail: presse@drklein.de

Zinsumfeld bleibt für Immobilienkäufer günstig

Veröffentlicht am: | Aktualisiert am: | Redaktion

(München, 1. Juni 2017) Nach stärkeren Konditionsschwankungen im Frühjahr bewegen sich die Zinsen für Immobilienkredite seit Mitte Mai stabil seitwärts. Wie eine Auswertung von Interhyp unter mehr als 400 Kreditinstituten und Versicherungen zeigt, liegen die Bestkonditionen für zehnjährige Darlehen Anfang Juni bei knapp unter 1,3 Prozent. Die Mehrheit der Immobilienkäufer kann aktuell zu Zinssätzen um 1,5 Prozent finanzieren. „Aber auch bei Zinsfestschreibungen von 20 Jahren profitieren Immobilienkäufer vom anhaltend günstigen Marktumfeld: Trotz der höheren Renditen für langlaufende Rentenpapiere liegen die Bestkonditionen für 20-jährige Immobilienkredite noch unter 2 Prozent“, erläutert Jörg Utecht, CEO von Deutschlands größtem Vermittler privater Baufinanzierungen, der Interhyp Gruppe.

Laut Interhyp bewegen sich die Bestsätze für fünfjährige Darlehen bei 0,8 Prozent und im Durchschnitt knapp unter der 1 Prozent-Marke. Die Bestkonditionen für 15-jährige Darlehen beginnen aktuell bei rund 1,6 Prozent und die Bestsätze für 20-jährige Kredite bei rund 1,9 Prozent. „Obwohl sich einige Konjunkturdaten in Europa in den vergangenen Monaten sukzessive verbessert haben, flutet die EZB die Märkte weiterhin mit billigem Geld. Aktuell halten sich die Notenbanker trotz der Annäherung an die Zielinflation alle Optionen offen, um weitere geldpolitische Maßnahmen zu ergreifen“, sagt Utecht. Laut Interhyp ist langfristig jedoch mit leicht steigenden Zinsen zu rechnen.

Sommermärchen 2016: Rekordtief für Bauzinsen hält an

Veröffentlicht am: | Aktualisiert am: | Redaktion

(München, 4. August 2016) Diesen Sommer bietet sich Haus- und Wohnungskäufern ein perfektes Zinsumfeld: Die Konditionen für zehnjährige Immobiliendarlehen liegen Anfang August bei unter einem Prozent. „Baugeld ist damit so günstig wie nie seit Bestehen der Bundesrepublik“, erklärt Michiel Goris, Vorstandsvorsitzender der Interhyp AG, Deutschlands größtem Vermittler privater Baufinanzierungen. Die aktuelle Nachrichtenlage und die Einschätzungen der im Rahmen des Interhyp-Bauzins-Trendbarometers befragten Experten lassen erwarten, dass die Kreditbedingungen kurzfristig ausgezeichnet bleiben. Erst mittel- bis langfristig sind etwas höhere Zinsen zu erwarten.

Die Europäische Zentralbank hat bei ihrer Sitzung im Juli den Leitzins bei null Prozent belassen und eine Fortführung der expansiven Geldpolitik angekündigt. Sowohl der nahende Brexit als auch die Bankenkrise in Italien, die Präsidentschaftswahlen in den USA und die weltweit lahmende Konjunkturentwicklung drücken auf die Renditen deutscher Staatsanleihen. Denn: Viele Anleger investieren in inländische Schuldpapiere, da Deutschland wirtschaftlich seit Jahren als sicherer Hafen gilt. „Dies führt zu niedrigen Renditen bei deutschen Staatsanleihen bis in den negativen Bereich, wodurch wiederum Banken ausgegebene Kredite günstig refinanzieren können“, erklärt Goris. Vor diesem Hintergrund erwarten die monatlich im Rahmen des Interhyp-Bauzins-Trendbarometers befragten Experten in den nächsten Wochen mehrheitlich gleichbleibende Bauzinsen. Erst mittelfristig rechnen einige Experten mit etwas höheren Konditionen – etwa wenn die amerikanische Notenbank ihre Zinserhöhungen fortsetzt.

Immobilienkäufern bietet sich in diesem Sommer ein perfektes Zinsumfeld, das sie geschickt nutzen sollten. Dazu gehört trotz Billigzinsen von Anbeginn auf ein gesundes Verhältnis von Fremd- und Eigenkapital zu achten. „Ein ausreichend hoher Eigenkapitalanteil sorgt nicht nur für bessere Zinssätze, sondern schützt vor einer Überschuldung. Zudem empfehlen wir ein individuelles Darlehenskonzept, das auf den eigenen finanziellen Bedingungen aufbaut“, so Goris.

Sowohl bei der Zinsbindung als auch bei der Tilgung sollten Kreditnehmer Varianten wählen, die dem persönlichen Wunsch nach Sicherheit und Flexibilität entsprechen. Ratsam sind anfängliche Tilgungen von drei Prozent und mehr, um den Schuldenabbau zügig voranzutreiben. Wer es sicher mag und einen langfristigen Planungshorizont favorisiert, kann dies durch lange Zinsbindungen erhalten. „Diese Extraportion Sicherheit erhöht zwar die Konditionen für das Darlehen geringfügig, dies fällt jedoch angesichts historisch niedriger Zinsaufschläge kaum ins Gewicht“, weiß Goris.

Baufinanzierung: Zinsen für Immobilienkredite wieder nahe Rekordtief

Veröffentlicht am: | Aktualisiert am: | Redaktion

(München, 4. Februar 2016) Die Zinsen für Immobilienkredite sind im Januar um rund 0,2 Prozentpunkte gefallen. Sie liegen laut Interhyp, Deutschlands größtem Vermittler privater Baufinanzierungen, Anfang Februar wieder nahe ihrem Allzeittief vom Frühjahr 2015. Viele Interessenten können ihre Immobilienträume mit zehnjährigen Darlehen zu Zinsen um rund 1,4 Prozent finanzieren. Kreditnehmer mit ausreichender Bonität erhalten bei Bestanbietern Konditionen um rund 1,1 Prozent pro Jahr – oder sogar noch darunter. Wie das Interhyp-Bauzins-Trendbarometer zeigt, sieht die Mehrheit der Experten kurzfristig weiterhin niedrige Zinsen. Einige halten in den kommenden Wochen sogar weitere Tiefstände für möglich. Langfristig sollen die Konditionen jedoch wieder steigen.

Die Notenbanker beeinflussen das Marktgeschehen weiter merklich. Auf der ersten Sitzung des neuen Jahres hat die Europäische Zentralbank (EZB) neue geldpolitische Maßnahmen in Aussicht gestellt. Denn mit dem Ölpreisverfall und der Abschwächung der Wirtschaft in China und den Schwellenländern droht die Inflation in der Eurozone erneut ins Minus zu rutschen. Viele Experten erwarten nun, dass die Notenbank weiter versuchen wird, Konjunktur und Teuerungsrate anzuheizen. „Die Politik des billigen Geldes hält die Zinsen für Immobilienkredite derzeit tief“, sagt Michiel Goris, Vorstandsvorsitzender der Interhyp AG. „Immobilienkäufer und Bauherren profitieren von günstigen Finanzierungsbedingungen.“

Für eine Monatsrate von 1.000 Euro lässt sich laut Interhyp mit einem Zinssatz von 1,4 Prozent und einer anfänglichen Tilgung von zwei Prozent ein Darlehen über rund 350.000 Euro aufnehmen. Bei drei Prozent Anfangstilgung liegt die mit 1.000 Euro zu finanzierende Darlehenshöhe bei rund 270.000 Euro. Interhyp empfiehlt im Zinstief eher höhere Tilgungsleistungen, möglichst von mindestens drei Prozent.

Neben der lockeren Geldpolitik hatte zuletzt die starke Nachfrage nach deutschen Staatsanleihen die Zinsen für Immobiliendarlehen gedrückt. Eine Korrektur könnte die Bauzinsen verteuern, was auf längere Sicht im Jahresverlauf angesichts der eingeläuteten Zinswende in den USA und denkbarer Konjunkturerholung in Europa durchaus wieder möglich ist. Wie aus dem heutigen Bauzins-Trendbarometer von Interhyp hervorgeht, prognostizieren 20 Prozent der Finanzexperten mittel- bis langfristig unveränderte, 10 Prozent leicht fallende und eine Mehrheit von 70 Prozent steigende Zinsen. Kurzfristig gehen die meisten Befragten von gleichbleibenden, zum Teil auch von fallenden Zinsen aus. Für das Bauzins-Trendbarometer von Interhyp werden monatlich Zinsexperten von zehn Kreditinstituten in Deutschland befragt.

Weitere Informationen zur Zinsentwicklung finden Interessenten hier.

Dr. Klein Trendindikator Baufinanzierung 12/2015: Standardrate wieder auf Niveau von Januar 2015

Veröffentlicht am: | Aktualisiert am: | Redaktion

Stephan Gawarecki, Vorstandssprecher der Dr. Klein & Co. AG, berichtet über aktuelle Trends in der Baufinanzierung anhand der Ergebnisse des Dr. Klein Trendindikators Baufinanzierung (DTB).

Wer sich im Dezember den Traum vom Eigenheim mittels einer Baufinanzierung ermöglichen wollte, konnte dies noch günstiger als im Vormonat. Die durchschnittliche Standardrate für ein Baudarlehen von 150.000 Euro mit zwei Prozent Tilgung und 80 Prozent Beleihungsauslauf sowie einer zehnjährigen Sollzinsbindung sank erneut. Mit 471 Euro lag die Standardrate des Dr. Klein Trendindikator Baufinanzierung (DTB) im letzten Monat des Jahres 2015 exakt auf gleicher Höhe wie zu Beginn des Jahres. Im Dezember 2014 war sie erstmals unter die Grenze von 500 Euro gesunken.

Die durchschnittliche anfängliche Tilgung stieg wieder auf ihren Rekordwert von 3,01 Prozent. Erstmals war dieser Wert im September 2015 erreicht worden. Vor einem Jahr lag die durchschnittliche Tilgung noch bei 2,60 Prozent.

Der Anteil an KfW-Darlehen ging weiter zurück und erreichte mit nur noch 8,85 Prozent einen neuen Tiefstwert. Vor einem Jahr lag er noch bei 10,57 Prozent. Dafür legten die Forward-Darlehen wieder zu und stiegen auf 16,14 Prozent. Ihr Anteil liegt damit um fast 60 Prozent höher als noch vor einem Jahr (10,15 Prozent). Den Anteil an Annuitätendarlehen bleibt fast unverändert (70,79 Prozent).

Möglichkeit zur Sondertilgung nutzen!

Einen besonderen Tipp hat Stephan Gawarecki, Vorstandssprecher der Dr. Klein & Co. AG, für alle, die bereits eine Baufinanzierung haben: „Bei vielen Annuitätendarlehen ist einmal jährlich kostenlos eine Sondertilgung möglich, in der Regel bis zu fünf Prozent der Darlehenssumme. Wenn Sie finanziell die Möglichkeit haben, nutzen Sie ihr Sondertilgungsrecht – und das möglichst gleich zu Beginn des Jahres. Denn eine Sondertilgung ist aktuell eine der bestmöglichen „Geldanlagen“: Je mehr Sie tilgen, desto schneller reduziert sich Ihre Restschuld, d.h. umso weniger lange zahlen Sie die Zinsen für ihr Baudarlehen. Und egal wie niedrig Baufinanzierungszinsen gerade sind – sie sind immer deutlich höher als die Zinsen, die Sie bekommen, wenn Sie den Betrag z.B. auf ein Tagesgeldkonto legen. Sie sparen also z.B. 3 Prozent Baufinanzierungszins, statt das Geld zu 1 Prozent anzulegen. Und wenn Sie von Ihrem Sondertilgungsrecht gleich zu Beginn des Jahres Gebrauch machen, steigt sofort der Tilgungsanteil Ihrer Rate. Wer also noch Weihnachtsgeld übrig hat oder seinen Jahresbonus noch nicht verplant hat: Als Sondertilgung verhilft er Ihnen, schneller Ihre Baufinanzierung abzubezahlen.“

baufinanzierung-standardrat

Über den Dr. Klein-Trendindikator „Baufinanzierung“ (DTB)
Der DTB zeigt die monatliche Entwicklung der wichtigsten Baufinanzierungs-Parameter. Dazu zählt neben der Darlehenshöhe, dem Tilgungssatz und dem Beleihungsauslauf auch die Verteilung der Darlehensarten. Die Standardrate zeigt zudem an, wie viel ein durchschnittliches Darlehen von 150 Tsd. Euro an monatlicher Rate kostet. Anders als oft schwer vergleichbare Durchschnitts-Zinssätze, ermöglicht die Standardrate dem Privatkunden, die tatsächlichen Kosten für die Finanzierung einer Immobilie zu vergleichen. Die Ergebnisse des DTB werden monatlich aus Daten der EUROPACE-Plattform errechnet. EUROPACE ist der einzige unabhängige Marktplatz für Immobilienfinanzierungen in Deutschland. Der DTB basiert auf etwa 35.000 Transaktionen mit einem Volumen von rund 4 Mrd. Euro pro Monat.

Über die Dr. Klein & Co. AG

Dr. Klein ist ein unabhängiger Anbieter von Finanzdienstleistungen für Privatkunden und Unternehmen. Privatkunden finden bei Dr. Klein zu allen Fragen rund um ihre Finanzen die individuell passende Lösung. Über das Internet und in mehr als 200 Filialen beraten rund 650 Spezialisten anbieterunabhängig und ganzheitlich zu den Themen Immobilienfinanzierung, Versicherungen und Vorsorge.
Schon seit 1954 ist die Dr. Klein & Co. AG wichtiger Finanzdienstleistungspartner der Wohnungswirtschaft, der Kommunen und von gewerblichen Immobilieninvestoren. Dr. Klein unterstützt seine Institutionellen Kunden ganzheitlich mit kompetenter Beratung und maßgeschneiderten Konzepten im Finanzierungsmanagement, in der Portfoliosteuerung und zu gewerblichen Versicherungen. Die kundenorientierte Beratungskompetenz und die langjährigen, vertrauensvollen Beziehungen zu allen namhaften Kredit- und Versicherungsinstituten sichern den Dr. Klein Kunden stets den einfachsten Zugang zu den besten Finanzdienstleistungen. Dafür wurde das Unternehmen u.a. von Springer-Fachmedien als „vorbildlicher Finanzvertrieb“ und von n-tv mit dem „Deutschen Fairnesspreis“ ausgezeichnet. Dr. Klein ist eine 100%ige Tochter des an der Frankfurter Börse gelisteten technologiebasierten Finanzdienstleisters Hypoport AG.

Pressekontakt

Sven Westmattelmann
Manager Communications
Tel.: +49 (0) 30 / 4 20 86 1935
E-Mail: presse@drklein.de

Zinskommentar der Dr. Klein & Co. AG: US-Notenbank erfüllt die Markterwartungen und hebt den Leitzins an – verhaltene Reaktion der Baufinanzierungszinsen

Veröffentlicht am: | Aktualisiert am: | Redaktion

Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) erhöhte Mitte Dezember den Leitzins auf eine Spanne von 0,25 Prozent bis 0,5 Prozent. Zuvor hatte sich der US-Leitzins – seit Beginn der Finanzkrise ? sieben Jahre lang konstant bei 0,0 Prozent bis 0,25 Prozent bewegt.

Janet Yellen, die Vorsitzende der US-Notenbank Fed, erfüllte mit der kleinstmöglichen Anhebung des Leitzinses auf eine Spanne von 0,25 Prozent bis 0,5 Prozent die Erwartungen des Marktes, den sie in den Vorwochen mit positiven Äußerungen zur Konjunkturentwicklung auf die Zinswende vorbereitet hatte. US-Wirtschaftsdaten signalisierten zuletzt, dass sich die Erholung des Arbeitsmarktes fortsetzt, der Konsum im dritten Quartal angestiegen ist und die Investitionen der Unternehmen zugenommen haben.

Der Ausstieg aus der Politik des billigen Geldes signalisiert für viele Experten den Startschuss für die Rückkehr zur konjunkturellen „Normalität“, die unter anderem ein höheres allgemeines Zinsniveau und eine Inflationsrate von rund zwei Prozent in den USA beinhalten soll. Mit der geplanten Zinswende in kleinen Schritten verfolgt die Federal Reserve das Ziel, eine Überhitzung der Konjunktur und Spekulationsblasen am Aktienmarkt zu vermeiden.

Kritiker befürchten nun negative Auswirkungen auf die Weltkonjunktur, da ein durch den Zinsschritt gestärkter Dollar für den Abfluss von Kapital aus den Schwellenländern, aber auch aus der Eurozone sorgen könnte. Befürworter des Zinsentscheids gehen hingegen davon aus, dass eine nachhaltige Erholung des wirtschaftlichen Schwergewichts USA und die damit verbundene Rückkehr zur konjunkturellen Normalität überwiegend positive Auswirkungen auf die Entwicklung der Weltwirtschaft haben wird.

Leichter Anstieg der Baufinanzierungszinsen zum Jahresausklang

Im Vorfeld waren nach einer Zinswende höhere Zinsen für den Euroraum erwartet worden. Die hiesigen Bestzinsen für 10-jährige Hypothekendarlehen stiegen auch kurz vor dem bereits antizipierten US-Zinsentscheid minimal auf 1,30 Prozent an, zeigten im Anschluss aber keine nachhaltigen Aufwärtstendenzen und setzten zu Beginn des neuen Jahres ihren schwankenden Seitwärtstrend fort.

Am 21. Januar steht nun die nächste geldpolitische Entscheidung für die Eurozone an: Die Europäische Zentralbank (EZB) berät erneut über den Leitzins sowie zusätzliche geldpolitische Maßnahmen. Da die EZB aber erst bei der letzten Sitzung im Dezember ihr Staatsanleihenkaufprogramm verlängert und den Strafzins für Bankeinlagen von 0,2 Prozent auf 0,3 Prozent angehoben hat, wird trotz zuletzt enttäuschender Verbraucherpreise nicht davon ausgegangen, dass im Januar weitere Maßnahmen folgen.

Die verhaltene Reaktion der Baufinanzierungszinsen auf den Zinsschritt der Fed verdeutlicht, dass im momentanen Umfeld kaum größere Zinssprünge zu erwarten sind. Für Häuslebauer und Wohnungsbesitzer in spe bedeutet dies, dass spätestens jetzt zum Jahresbeginn der passende Zeitpunkt für die Suche nach der passenden Immobilie gekommen ist. „Die Eckpunkte der dazugehörigen Baufinanzierung können gemeinsam mit einem Spezialisten von Dr. Klein festgelegt werden“, ergänzt Stephan Gawarecki, Vorstandssprecher der Dr. Klein & Co. AG. „Im Beratungsgespräch werden Tilgungshöhe und Zinsbindung individuell auf die finanzielle Ausgangsposition und die Zukunftsplanung des Kunden abgestimmt. Zugleich wird selbstverständlich die aktuelle Marktsituation, sprich das niedrige Zinsniveau und dessen mögliche langfristige Auswirkungen für Finanzierungskunden, miteinbezogen. Am Ende der Beratung steht dementsprechend ein langfristig passendes Baufinanzierungsangebot für den Kunden.“

Tendenz:
Kurzfristig: schwankend seitwärts
Langfristig: steigend

baufinanzierungszinsen01201

Über die Dr. Klein & Co. AG

Dr. Klein ist ein unabhängiger Anbieter von Finanzdienstleistungen für Privatkunden und Unternehmen. Privatkunden finden bei Dr. Klein zu allen Fragen rund um ihre Finanzen die individuell passende Lösung. Über das Internet und in mehr als 200 Filialen beraten rund 650 Spezialisten anbieterunabhängig und ganzheitlich zu den Themen Immobilienfinanzierung, Versicherungen und Vorsorge.
Schon seit 1954 ist die Dr. Klein & Co. AG wichtiger Finanzdienstleistungspartner der Wohnungswirtschaft, der Kommunen und von gewerblichen Immobilieninvestoren. Dr. Klein unterstützt seine Institutionellen Kunden ganzheitlich mit kompetenter Beratung und maßgeschneiderten Konzepten im Finanzierungsmanagement, in der Portfoliosteuerung und zu gewerblichen Versicherungen. Die kundenorientierte Beratungskompetenz und die langjährigen, vertrauensvollen Beziehungen zu allen namhaften Kredit- und Versicherungsinstituten sichern den Dr. Klein Kunden stets den einfachsten Zugang zu den besten Finanzdienstleistungen. Dafür wurde das Unternehmen u.a. von Springer-Fachmedien als „vorbildlicher Finanzvertrieb“ und von n-tv mit dem „Deutschen Fairnesspreis“ ausgezeichnet. Dr. Klein ist eine 100%ige Tochter des an der Frankfurter Börse gelisteten technologiebasierten Finanzdienstleisters Hypoport AG.

Pressekontakt

Sven Westmattelmann
Manager Communications
Tel.: +49 (0) 30 / 4 20 86 1935
E-Mail: presse@drklein.de

Baufinanzierung: Günstige Zinsen zum Jahresstart

Veröffentlicht am: | Aktualisiert am: | Redaktion

(München, 7. Januar 2016) Für Häuslebauer und Immobilienkäufer mit Finanzierungsbedarf bleibt der Gang zur Bank auch 2016 meist eine angenehme Angelegenheit. „Die Zinsen für Immobilienkredite bewegen sich zum Jahresstart auf niedrigem Niveau. Zehnjährige Immobiliendarlehen sind aktuell oft zu Zinsen unter 1,6 Prozent erhältlich“, sagt Michiel Goris, Vorstandsvorsitzender der Interhyp AG, Deutschlands größtem Vermittler privater Baufinanzierungen. Die für das aktuelle Interhyp-Bauzins-Trendbarometer befragten Experten von Kreditinstituten erwarten kurzfristig gleichbleibende Konditionen. Im Verlauf des Jahres 2016 rechnet die Mehrheit mit leicht steigenden Zinsen.

Obwohl die amerikanische Notenbank im Dezember mit einer Anhebung der Leitzinsen eine Zinswende eingeläutet hat, bleibt das Finanzierungsumfeld hierzulande ausgesprochen günstig. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte bei ihrer letzten Sitzung ihre Geldpolitik nochmals gelockert und setzt damit die Strategie des billigen Geldes fort. Die EZB-Politik soll vor allem die Konjunktur und damit die Inflation ankurbeln sowie die Finanzierung angeschlagener Euro-Länder sichern.

Weil Deutschland jedoch die Krise vergleichsweise gut meistert und Investoren in hiesige Staatsanleihen investieren, profitieren unter anderem Immobilienkäufer von der Situation. Denn: Das anhaltende Niedrigzinsniveau in Kombination mit der starken Nachfrage nach sicheren deutschen Staatsanleihen und Pfandbriefen führt zu niedrigen Pfandbriefrenditen, die als Orientierung für die Entwicklung beim Baugeld gelten. Bei Bestanbietern erhalten Immobilienkäufer laut Interhyp zehnjährige Darlehen bei entsprechender Bonität zum Teil unter 1,4 Prozent. Interhyp rät Immobilieninteressenten, sich von den billigen Zinsen nicht verführen zu lassen und die Konditionsersparnis in eine hohe Anfangstilgung zu investieren, um den Schuldenabbau zu beschleunigen. „In vielen Fällen können sich Häuslebauer eine Anfangstilgung von drei Prozent und mehr leisten“, erklärt Goris. Die Finanzierungsmöglichkeiten bleiben selbst bei höheren Tilgungen im Zinstief enorm. Laut Interhyp können viele Kreditnehmer Anfang Januar mit einer Monatsrate von 1.000 Euro ein Darlehen über rund 260.000 Euro mit einer dreiprozentigen Anfangstilgung bedienen.

Informationen zur Zinsentwicklung beim Baugeld zeigen die Zins-Charts von Interhyp.

zinsbericht-01-16-10jahre

Die Grafik zeigt die Zinsentwicklung der vergangenen zehn Jahre.