Tag Archives: Bauzinsen aktuell

Zinsen für Immobiliendarlehen seit einem Monat über 1,5 Prozent

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Leichte Entspannung im August nach Jahreshoch im Juli / Interhyp-Bauzins-Trendbarometer sieht langfristig höheres Zinsniveau

(München, 11. August 2017) Die Zinsen für zehnjährige Immobiliendarlehen haben sich seit einem Monat über der 1,5-Prozent-Marke festgesetzt. Nach einer Auswertung von Interhyp, Deutschlands größtem Vermittler privater Baufinanzierungen, hatten sich die Konditionen in der ersten Julihälfte um fast 0,2 Prozentpunkte verteuert und vor einem Monat die 1,5-Prozent-Marke durchbrochen. In der Spitze hatten die Zinsen in der letzten Juliwoche sogar ein neues Jahreshoch markiert. Obwohl die Konditionen im August schon wieder leicht nachgegeben haben, rechnen die im aktuellen Interhyp-Bauzins-Trendbarometer befragten Experten langfristig mehrheitlich mit höheren Finanzierungskosten.

Die anhaltend besseren Konjunkturdaten und die höhere Inflation in der Eurozone machen sich im Sommer 2017 bei der Kreditaufnahme bemerkbar. Investoren reagieren auf die zaghaften Ankündigungen der EZB, die eine langsame Abkehr von der laxen Geldpolitik in Aussicht stellt. In Folge der rhetorischen Anzeichen hatten im Juli auch die Renditen zehnjähriger deutscher Staatsanleihen zugelegt. Sie zogen auf mehr als 0,5 Prozent an, nachdem sie vor gut einem Jahr unter die 0-Prozent-Marke gefallen waren und lange im negativen Bereich verharrt hatten. Das aktuelle Interhyp-Bauzins-Trendbarometer, eine monatliche Befragung von Experten, geht nach der leichten Entspannung bei den Zinsen Anfang August von einer Seitwärtsbewegung in den nächsten Wochen aus. Langfristig prognostizieren alle Experten ein höheres Zinsniveau.

Dr. Klein Trendindikator Baufinanzierung 07/2017: Baudarlehen im Schnitt etwas teurer, Forward-Darlehen bleiben auf Vormonatsniveau

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+++ Standardrate steigt weiter geringfügig an +++ Beleihungsauslauf leicht rückläufig +++ Tilgungssatz und Darlehenshöhe auf Vormonatsniveau +++ kaum Veränderungen bei Annuitätendarlehen und Forward-Darlehen +++

Lübeck, 10. August 2017. Michael Neumann, Vorstand der Dr. Klein Privatkunden AG, berichtet über aktuelle Entwicklungen im Bereich der Baufinanzierung anhand der Ergebnisse des Dr. Klein Trendindikators Baufinanzierung (DTB).

Durchschnittliche Monatsrate etwas höher, andere Parameter konstant

Im Juli zahlen Kreditnehmer für Baufinanzierungen etwas mehr: Die durchschnittliche Monatsrate für ein Darlehen von 150.000 Euro mit zwei Prozent Tilgung, 80 Prozent Beleihungsauslauf und zehnjähriger Sollzinsbindung steigt um drei Euro auf 461 Euro. Das ist der höchste Mittelwert seit Februar 2016, der aber immer noch auf einem niedrigen Niveau liegt: Bis Oktober 2014 betrug die Monatsrate mehr als 500 Euro, Ende 2013 über 600 Euro.

Die Darlehenshöhe verändert sich im Juli nicht, sondern beläuft sich wie im Vormonat auf 201.000 Euro. Auch der Tilgungssatz (2,84 Prozent, im Juni 2,86 Prozent) und der Beleihungsauslauf (79,34 Prozent, 0,08 Prozentpunkte weniger als im Juni) sind relativ konstant.

Wenig Bewegung bei Darlehensarten

Die Nachfrage nach Annuitätendarlehen geht im Vergleich zum Juni zwar zurück, aber nur marginal. Mit 77,47 Prozent bleibt der Wert auf Rekordhöhe. Wenig Bewegung ist auch bei den Forward-Darlehen festzustellen. Ihr Anteil steigt um 0,1 Prozentpunkte auf 11,49 Prozent. Das lässt den Rückschluss zu, dass Kreditnehmer auf weiterhin niedrige Bauzinsen vertrauen. Nur gut jeder zehnte Anschlussfinanzierer nutzt die Möglichkeit, sich mit dem so genannten Forward-Aufschlag die jetzigen Zinsen lange im Voraus festzuschreiben. Im Februar dieses Jahres war noch fast jede fünfte Finanzierung ein Forward-Kredit.

Die KfW-Darlehen sind nach wie vor für immer weniger Immobilienkäufer interessant. Machte ihr Anteil bis Ende 2014 noch einen zweistelligen Prozentsatz aus, sinkt er sukzessive auf immer neue Rekordtiefs – aktuell sind es 6,41 Prozent. Darlehen mit variablen Zinssätzen spielen mit 0,9 Prozent auch im Juli nur eine statistische Nebenrolle.

Über die Dr. Klein Privatkunden AG

Die Dr. Klein Privatkunden AG ist einer der größten Finanzdienstleister Deutschlands und seit über 60 Jahren erfolgreich am Markt etabliert. Angefangen in der Vermittlung von Finanzierungen in der kommunalen Wohnungswirtschaft in Lübeck baut Dr. Klein seine Expertise kontinuierlich aus und ist mittlerweile deutschlandweit mit rund 550 Beratern vor Ort an über 200 Standorten bundesweit vertreten. Die Spezialisten von Dr. Klein beraten nachhaltig, allumfassend und verständlich in den Bereichen Baufinanzierung, Versicherung, Ratenkredit oder Geldanlage. Dank kundenorientierter Beratungskompetenz und vertrauensvollen Beziehungen zu rund 300 Kredit- und Versicherungsinstituten sichert Dr. Klein seinen Kunden stets den einfachsten Zugang zu individuellen Finanzlösungen. Dafür wird das Unternehmen immer wieder ausgezeichnet. Zuletzt zum dritten Mal in Folge als „vorbildlicher Finanzvertrieb“ und mit dem „Deutschen Fairnesspreis“. Dr. Klein ist eine 100%-ige Tochter des an der Frankfurter Börse im SDAX gelisteten technologiebasierten Finanzdienstleisters Hypoport AG.

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Zinskommentar: Draghi sorgt für Unruhe und für leichten Anstieg der Baufinanzierungszinsen

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+++ EZB hält vorerst an expansiver Geldpolitik fest, gibt jedoch vorsichtige Hinweise hinsichtlich Kurswechsel +++ Draghi hatte zuvor für Unruhe am Markt gesorgt +++ Bauzinsen leicht erhöht +++ Bestzins für zehnjährige Hypothekendarlehen (Stand 19. Juli 2017): 1,09 Prozent +++

EZB-Chef sorgt mit Aussagen für Überraschung am Markt

Ende Juni hatte Mario Draghi, Chef der Europäischen Zentralbank (EZB) den Markt aufhorchen lassen. Er wies im Rahmen einer EZB-Konferenz in Portugal auf die wirtschaftliche Erholung in der Eurozone hin. Auch die Inflation befände sich auf einem guten Weg. Ein leichtes Nachgeben wäre nur temporär. Darauf sanken die Kurse der Staatsanleihen und der Euro reagierte mit einem Anstieg. „Draghi hat in seiner Ansprache den Fokus auf die Konsolidierung gelegt, nicht auf das Entwicklungspotenzial. Das hat den Tenor seiner Aussage verändert und deshalb den Markt erstaunt. Und derartige Überraschungen haben für den jüngsten Zinsanstieg gesorgt“, sagt Michael Neumann, Vorstand der Dr. Klein Privatkunden AG. „Das haben wir zum letzten Mal nach der USWahl gesehen. Nun reagierte der Markt mit einer Erhöhung um rund 30 Basispunkte bei den zehnjährigen Bundesanleihen“, so Neumann weiter.

Ergebnisse der EZB-Sitzung am 20. Juli – keine Erhöhung des Leitzinses in 2017

In ihrer Sitzung am Donnerstag wies die EZB erneut auf die stabile wirtschaftliche Lage in Europa hin und gab weitere vorsichtige Signale, dass ein langsamer Ausstieg aus der ultralockeren Zinspolitik möglich sei. „Ich rechne nicht damit, dass die EZB die Zinsen noch in diesem Jahr erhöht. Mario Draghi hat durchblicken lassen, dass eine Erhöhung des Leitzinses erst nach dem Ausstieg aus dem Anleihekaufprogramm zu erwarten ist. Dieses läuft noch bis mindestens Dezember 2017“, kommentiert Neumann. Die EZB hielt an ihren bisherigen Maßnahmen fest und erhöhte weder den Leitzins, noch senkte sie den Strafzins. Auch der Rahmen des Anleihekaufprogramms von monatlich 60 Milliarden Euro bleibt der gleiche.

Deutsche Staatsanleihen im Aufwind

Seit Ende Juni stieg die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihen in der Spitze um 0,35 Prozent. Ihr Allzeit-Tief verzeichnete sie im Juli 2016 nach dem überraschenden Ausgang des Brexit-Votums. Hier lag die Rendite kurzzeitig unter null. Die EZB erhöht durch ihre Anleihekäufe künstlich die Nachfrage, dadurch sinkt die Rendite der Staatsanleihen. „Durch einen Rückzug aus dem Anleihekaufprogramm entstünde wieder ein echter Markt, auf dem niemand interveniert“, erläutert Neumann. „Wenn die EZB als Käufer ausscheidet, sind grundsätzlich fallende Kurse und steigende Renditen der Staatsanleihen zu erwarten. Doch das wird nicht von heute auf morgen geschehen. Die EZB ist bekannt dafür, dass sie sehr behutsam agiert. Ich rechne nicht mit einem abrupten Ausstieg aus dem Anleihekaufprogramm Ende 2017 und noch weniger mit einer signifikanten Leitzinserhöhung in absehbarer Zeit“, so Neumann weiter.

Baufinanzierungszinsen steigen leicht

Da Kreditinstitute langfristige Darlehen wie Immobilienkredite zum Teil mit langfristigen Anlageformen wie Pfandbriefen und Staatsanleihen refinanzieren, reagieren Zinsen für Baufinanzierungen auf deren Zinserhöhung. „Wir haben in der letzten Zeit einen leichten Anstieg gesehen. Aber die Bauzinsen werden weiterhin günstig bleiben“, prognostiziert Neumann. Immobilienkäufern rät er zu Besonnenheit: „Lassen Sie sich nicht verunsichern. Das Zinsniveau ist noch immer historisch niedrig. Der Kauf eines Hauses oder einer Wohnung ist oft eine der größten Entscheidungen im Leben. Natürlich spielen die Zinsen eine wichtige Rolle. Sie sollten aber nicht der Hauptgrund sein, Wohneigentum zu erwerben.“

Tendenz

Kurzfristig: schwankend seitwärts
Langfristig: steigend

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Immobilienkredite im Mai: Annuitäten-Darlehen gefragt wie nie zuvor

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+++ Standardrate unverändert +++ Darlehenshöhe steigt +++ Beleihungsauslauf etwas höher +++ Rekordwert für Annuitäten-Darlehen, Flaute für Forward-Darlehen +++

Michael Neumann, Vorstand der Dr. Klein Privatkunden AG, berichtet über aktuelle Entwicklungen im Bereich der Baufinanzierung anhand der Ergebnisse des Dr. Klein Trendindikators Baufinanzierung (DTB).

Standardrate bleibt gleich, Darlehenssumme wieder knapp unter der 200.000-Euro-Marke

Darlehensnehmer finden im Mai ähnliche Finanzierungsbedingungen vor wie im April: Die Bauzinsen bewegen sich marginal seitwärts und die gemittelte Standardrate für einen Baukredit von 150.000 Euro mit zwei Prozent Tilgung, 80 Prozent Beleihungsauslauf und zehnjähriger Sollzinsbindung beträgt wie im Vormonat 456 Euro. Die Darlehenshöhe steigt erneut um 2.000 auf nun 199.000 Euro – einen Durchschnittswert, der im letzten Jahr vier Mal erreicht, bislang aber noch nie überschritten wurde.

Nachfrage nach Forward-Darlehen stark rückläufig

Nachdem im Februar noch fast jede fünfte Finanzierung ein Forward-Darlehen war – ein Rekordhoch –, flaut die Nachfrage im Mai weiter stark ab: Der Anteil dieser Art der Anschlussfinanzierung sinkt auf 12,76 Prozent und damit auf den geringsten Wert seit April 2015. Parallel wächst die Beliebtheit von klassischen Annuitätendarlehen weiter und weiter: Noch nie zuvor betrug der Wert die jetzigen 76,11 Prozent. Die Sollzinsbindung verringert sich im Vergleich zum April um einen Monat auf rund 13 Jahre und sechs Monate und bleibt damit seit gut einem halben Jahr relativ konstant.

Beleihungsauslauf steigt, bleibt aber noch unter 80 Prozent

Der Beleihungsauslauf, der den fremdfinanzierten Anteil des Immobilienwertes bezeichnet, nimmt im Mai um über zwei Prozentpunkte auf 79,89 Prozent zu. Darlehen mit einem Beleihungswert unter 80 Prozent gelten als äußerst solide finanziert, was Kreditgeber oft mit einem Zinsabschlag honorieren. Kreditnehmer investieren nach wie vor in eine hohe Tilgung. Sie beträgt im Mai 2,89 Prozent und liegt damit geringfügig über dem Satz im April (2,87 Prozent). Der langfristige Rückblick zeigt: Seit Mitte 2015 bewegt sich der Tilgungssatz konstant über 2,8 Prozent.

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Baufinanzierung: Zinsen für Immobilienkredite wieder nahe Rekordtief

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(München, 4. Februar 2016) Die Zinsen für Immobilienkredite sind im Januar um rund 0,2 Prozentpunkte gefallen. Sie liegen laut Interhyp, Deutschlands größtem Vermittler privater Baufinanzierungen, Anfang Februar wieder nahe ihrem Allzeittief vom Frühjahr 2015. Viele Interessenten können ihre Immobilienträume mit zehnjährigen Darlehen zu Zinsen um rund 1,4 Prozent finanzieren. Kreditnehmer mit ausreichender Bonität erhalten bei Bestanbietern Konditionen um rund 1,1 Prozent pro Jahr – oder sogar noch darunter. Wie das Interhyp-Bauzins-Trendbarometer zeigt, sieht die Mehrheit der Experten kurzfristig weiterhin niedrige Zinsen. Einige halten in den kommenden Wochen sogar weitere Tiefstände für möglich. Langfristig sollen die Konditionen jedoch wieder steigen.

Die Notenbanker beeinflussen das Marktgeschehen weiter merklich. Auf der ersten Sitzung des neuen Jahres hat die Europäische Zentralbank (EZB) neue geldpolitische Maßnahmen in Aussicht gestellt. Denn mit dem Ölpreisverfall und der Abschwächung der Wirtschaft in China und den Schwellenländern droht die Inflation in der Eurozone erneut ins Minus zu rutschen. Viele Experten erwarten nun, dass die Notenbank weiter versuchen wird, Konjunktur und Teuerungsrate anzuheizen. „Die Politik des billigen Geldes hält die Zinsen für Immobilienkredite derzeit tief“, sagt Michiel Goris, Vorstandsvorsitzender der Interhyp AG. „Immobilienkäufer und Bauherren profitieren von günstigen Finanzierungsbedingungen.“

Für eine Monatsrate von 1.000 Euro lässt sich laut Interhyp mit einem Zinssatz von 1,4 Prozent und einer anfänglichen Tilgung von zwei Prozent ein Darlehen über rund 350.000 Euro aufnehmen. Bei drei Prozent Anfangstilgung liegt die mit 1.000 Euro zu finanzierende Darlehenshöhe bei rund 270.000 Euro. Interhyp empfiehlt im Zinstief eher höhere Tilgungsleistungen, möglichst von mindestens drei Prozent.

Neben der lockeren Geldpolitik hatte zuletzt die starke Nachfrage nach deutschen Staatsanleihen die Zinsen für Immobiliendarlehen gedrückt. Eine Korrektur könnte die Bauzinsen verteuern, was auf längere Sicht im Jahresverlauf angesichts der eingeläuteten Zinswende in den USA und denkbarer Konjunkturerholung in Europa durchaus wieder möglich ist. Wie aus dem heutigen Bauzins-Trendbarometer von Interhyp hervorgeht, prognostizieren 20 Prozent der Finanzexperten mittel- bis langfristig unveränderte, 10 Prozent leicht fallende und eine Mehrheit von 70 Prozent steigende Zinsen. Kurzfristig gehen die meisten Befragten von gleichbleibenden, zum Teil auch von fallenden Zinsen aus. Für das Bauzins-Trendbarometer von Interhyp werden monatlich Zinsexperten von zehn Kreditinstituten in Deutschland befragt.

Weitere Informationen zur Zinsentwicklung finden Interessenten hier.

Immobilienkäufer profitieren von Niedrigzinspolitik

Veröffentlicht am: | Aktualisiert am: | Redaktion

(München, 21. Januar 2016) Die Unsicherheiten an den Märkten und die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) haben Immobilienkäufern in den ersten Januarwochen ausgezeichnete Finanzierungsbedingungen beschert. Nach der heutigen Entscheidung der EZB für weiterhin niedrige Leitzinsen wird sich daran nichts Grundlegendes ändern. „Immobilienkredite bleiben günstig. Die Zinssätze für zehnjährige Darlehen liegen mehrheitlich bei rund 1,6 Prozent pro Jahr, bei Bestanbietern sogar unter 1,4 Prozent“, sagt Michiel Goris, Vorstandsvorsitzender der Interhyp AG, Deutschlands größtem Vermittler privater Baufinanzierungen.

Wie erwartet haben sich die Darlehenskonditionen nach der vorherigen geldpolitischen EZB-Sitzung Anfang Dezember 2015 weitgehend seitwärts bewegt. Im Dezember hatten die Währungshüter ein neues Lockerungspaket angekündigt, um Inflation und Konjunktur anzukurbeln. Während die amerikanische Notenbank die Zinswende eingeläutet hat, stellen der niedrige Ölpreis und die Abkühlung der Wirtschaft in China die europäische Notenbank vor neue Herausforderungen. Im Spannungsfeld der gegenläufigen geldpolitischen Impulse erwarten die für das Bauzins-Trendbarometer von Interhyp befragten Experten in der Mehrheit moderat steigende Zinsen im Jahresverlauf.

Darlehensnehmer können laut Interhyp derzeit von sehr niedrigen Zinsen für Immobilienkredite profitieren. Zehnjährige Darlehen sind vielfach für Zinsen um rund 1,6 Prozent erhältlich, 15-jährige Darlehen für rund 2,1 Prozent und 20-jährige Darlehen für rund 2,4 Prozent. Bei guter Bonität und hohem Eigenkapitalanteil sind oft sogar noch niedrigere Zinssätze zu erreichen. Interhyp rät im Zinstief zu hohen Anfangstilgungen von 3 Prozent und mehr, um die Konditionsersparnis bestmöglich in den Schuldenabbau zu investieren.

Immobilienkäufer und Eigenheimbesitzer mit Bedarf für einen Anschlusskredit sollten sich einen Überblick über das Zinsniveau verschaffen und den für sie möglichen Zinssatz ermitteln. Informationen zur Zinsentwicklung beim Baugeld und zum Bauzins-Trendbarometer hat Interhyp in einem Zins-Chart zusammengefasst.

Zinskommentar der Dr. Klein & Co. AG: US-Notenbank erfüllt die Markterwartungen und hebt den Leitzins an – verhaltene Reaktion der Baufinanzierungszinsen

Veröffentlicht am: | Aktualisiert am: | Redaktion

Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) erhöhte Mitte Dezember den Leitzins auf eine Spanne von 0,25 Prozent bis 0,5 Prozent. Zuvor hatte sich der US-Leitzins – seit Beginn der Finanzkrise ? sieben Jahre lang konstant bei 0,0 Prozent bis 0,25 Prozent bewegt.

Janet Yellen, die Vorsitzende der US-Notenbank Fed, erfüllte mit der kleinstmöglichen Anhebung des Leitzinses auf eine Spanne von 0,25 Prozent bis 0,5 Prozent die Erwartungen des Marktes, den sie in den Vorwochen mit positiven Äußerungen zur Konjunkturentwicklung auf die Zinswende vorbereitet hatte. US-Wirtschaftsdaten signalisierten zuletzt, dass sich die Erholung des Arbeitsmarktes fortsetzt, der Konsum im dritten Quartal angestiegen ist und die Investitionen der Unternehmen zugenommen haben.

Der Ausstieg aus der Politik des billigen Geldes signalisiert für viele Experten den Startschuss für die Rückkehr zur konjunkturellen „Normalität“, die unter anderem ein höheres allgemeines Zinsniveau und eine Inflationsrate von rund zwei Prozent in den USA beinhalten soll. Mit der geplanten Zinswende in kleinen Schritten verfolgt die Federal Reserve das Ziel, eine Überhitzung der Konjunktur und Spekulationsblasen am Aktienmarkt zu vermeiden.

Kritiker befürchten nun negative Auswirkungen auf die Weltkonjunktur, da ein durch den Zinsschritt gestärkter Dollar für den Abfluss von Kapital aus den Schwellenländern, aber auch aus der Eurozone sorgen könnte. Befürworter des Zinsentscheids gehen hingegen davon aus, dass eine nachhaltige Erholung des wirtschaftlichen Schwergewichts USA und die damit verbundene Rückkehr zur konjunkturellen Normalität überwiegend positive Auswirkungen auf die Entwicklung der Weltwirtschaft haben wird.

Leichter Anstieg der Baufinanzierungszinsen zum Jahresausklang

Im Vorfeld waren nach einer Zinswende höhere Zinsen für den Euroraum erwartet worden. Die hiesigen Bestzinsen für 10-jährige Hypothekendarlehen stiegen auch kurz vor dem bereits antizipierten US-Zinsentscheid minimal auf 1,30 Prozent an, zeigten im Anschluss aber keine nachhaltigen Aufwärtstendenzen und setzten zu Beginn des neuen Jahres ihren schwankenden Seitwärtstrend fort.

Am 21. Januar steht nun die nächste geldpolitische Entscheidung für die Eurozone an: Die Europäische Zentralbank (EZB) berät erneut über den Leitzins sowie zusätzliche geldpolitische Maßnahmen. Da die EZB aber erst bei der letzten Sitzung im Dezember ihr Staatsanleihenkaufprogramm verlängert und den Strafzins für Bankeinlagen von 0,2 Prozent auf 0,3 Prozent angehoben hat, wird trotz zuletzt enttäuschender Verbraucherpreise nicht davon ausgegangen, dass im Januar weitere Maßnahmen folgen.

Die verhaltene Reaktion der Baufinanzierungszinsen auf den Zinsschritt der Fed verdeutlicht, dass im momentanen Umfeld kaum größere Zinssprünge zu erwarten sind. Für Häuslebauer und Wohnungsbesitzer in spe bedeutet dies, dass spätestens jetzt zum Jahresbeginn der passende Zeitpunkt für die Suche nach der passenden Immobilie gekommen ist. „Die Eckpunkte der dazugehörigen Baufinanzierung können gemeinsam mit einem Spezialisten von Dr. Klein festgelegt werden“, ergänzt Stephan Gawarecki, Vorstandssprecher der Dr. Klein & Co. AG. „Im Beratungsgespräch werden Tilgungshöhe und Zinsbindung individuell auf die finanzielle Ausgangsposition und die Zukunftsplanung des Kunden abgestimmt. Zugleich wird selbstverständlich die aktuelle Marktsituation, sprich das niedrige Zinsniveau und dessen mögliche langfristige Auswirkungen für Finanzierungskunden, miteinbezogen. Am Ende der Beratung steht dementsprechend ein langfristig passendes Baufinanzierungsangebot für den Kunden.“

Tendenz:
Kurzfristig: schwankend seitwärts
Langfristig: steigend

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Über die Dr. Klein & Co. AG

Dr. Klein ist ein unabhängiger Anbieter von Finanzdienstleistungen für Privatkunden und Unternehmen. Privatkunden finden bei Dr. Klein zu allen Fragen rund um ihre Finanzen die individuell passende Lösung. Über das Internet und in mehr als 200 Filialen beraten rund 650 Spezialisten anbieterunabhängig und ganzheitlich zu den Themen Immobilienfinanzierung, Versicherungen und Vorsorge.
Schon seit 1954 ist die Dr. Klein & Co. AG wichtiger Finanzdienstleistungspartner der Wohnungswirtschaft, der Kommunen und von gewerblichen Immobilieninvestoren. Dr. Klein unterstützt seine Institutionellen Kunden ganzheitlich mit kompetenter Beratung und maßgeschneiderten Konzepten im Finanzierungsmanagement, in der Portfoliosteuerung und zu gewerblichen Versicherungen. Die kundenorientierte Beratungskompetenz und die langjährigen, vertrauensvollen Beziehungen zu allen namhaften Kredit- und Versicherungsinstituten sichern den Dr. Klein Kunden stets den einfachsten Zugang zu den besten Finanzdienstleistungen. Dafür wurde das Unternehmen u.a. von Springer-Fachmedien als „vorbildlicher Finanzvertrieb“ und von n-tv mit dem „Deutschen Fairnesspreis“ ausgezeichnet. Dr. Klein ist eine 100%ige Tochter des an der Frankfurter Börse gelisteten technologiebasierten Finanzdienstleisters Hypoport AG.

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