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So finanzieren die Deutschen: Immobilienkredite 2011 und 2016 im Vergleich

Veröffentlicht am: | Aktualisiert am: | Redaktion

Dank der niedrigen Zinsen sind Baufinanzierungen so gefragt wie nie. Viele Deutsche investieren in eine eigene Immobilie – sei es als Eigenheim oder als Kapitalanlage. Was hat sich bei Baufinanzierungen seit 2011 verändert? Wie viel investieren die Deutschen in die eigenen vier Wände? Wie hat sich das durchschnittliche Alter der Bauherren und Käufer in der Niedrigzinsphase entwickelt? Und worin unterscheiden sich Selbstnutzer und Vermieter? Daten aus mehr als 120.000 von Dr. Klein vermittelten Baufinanzierungen geben Antworten auf diese und weitere Fragen.

Das eigene Haus

Bauherren und Käufer werden jünger

Ein Trend, der sich sowohl 2011 als auch 2016 zeigt: Bauherren sind jünger als Käufer, und zwar durchschnittlich eineinhalb Jahre. Mit 38 Jahren bauen die Deutschen im Jahr 2016 ihr eigenes Haus – ganze fünf Jahre früher als noch 2011. Gleichzeitig greifen die jungen Bauherren 2016 deutlich tiefer in die Tasche und leisten sich einen Kredit von rund 296.000 Euro. Im Jahr 2011 waren es 224.000 Euro.

Selbstständige sind Spätzünder beim Hausbau

Am jüngsten sind 2016 Angestellte und Arbeitnehmer bei ihrem Umzug in die eigenen vier Wände. Im Schnitt bauen sie ihr Haus bereits mit 37 Jahren und benötigen hierfür einen Kredit über 296.000 Euro. Beamte lassen sich ein Jahr länger Zeit und nehmen dafür mit 300.000 Euro etwas mehr auf als Angestellte. Selbstständige sind Spätzünder beim Thema Hausbau und beginnen im Schnitt erst mit 44 Jahren. Gleichzeitig halten sie jedoch den Rekord bei der Finanzierungssumme. Stolze 320.000 Euro nehmen sie für ihr Eigenheim auf. Der Verjüngungstrend wird auch bei ihnen deutlich: 2011 warteten die Freiberufler noch bis zum Alter von durchschnittlich 47 Jahren mit der Erstfinanzierung ihres Hauses.

Hauskäufer nehmen etwas weniger Geld auf

Mit 39 Jahren erwerben Käufer 2016 das Eigenheim und sind damit im Schnitt genau wie die Häuslebauer fünf Jahre jünger als 2011. Die Kreditsumme liegt beim Hauskauf etwas niedriger als bei einem eigenen Bauvorhaben. Im Jahr 2011 nahmen Käufer 175.000 Euro auf, fünf Jahre später sind es 248.000 Euro – ein Anstieg von 42 Prozent. Beim Hausbau erhöht sich die Finanzierungssumme um rund 32 Prozent.
Eigentumswohnungen

Höhere Kreditsummen für Eigentumswohnungen

Für Wohungen müssen Käufer und Bauherren zwar im Schnitt weniger investieren als für Häuser, der Teuerungstrend ist jedoch auch hier enorm. 161.00 Euro betrug die durchschnittliche Kredithöhe im Jahr 2011, fünf Jahre später liegt sie bei 229.000 Euro. Das entspricht einer Steigerung der Darlehenssumme von 42 Prozent.

Verjüngungstrend auch beim Wohnungserwerb deutlich

Im Schnitt finanzieren die Deutschen ihre Wohnung fünf Jahre früher als 2011. Mit 41 Jahren im Jahr 2016 und 45 Jahren im Jahr 2011 sind sie beim Erwerb der Eigentumswohnung allerdings etwas älter als beim Hausbau oder -kauf. Auch hier führen Selbstständige die Altersliste an, mit 46 Jahren ziehen sie in die gekaufte Wohnung und nehmen rund 280.000 Euro auf.
Immobilien als Geldanlage

Eigenheimbesitzer schließen zu Kapitalanlegern auf

Wer seine Immobilie als Geldanlage nutzt, nimmt sowohl 2011 als auch 2016 höhere Kredite auf als Bauherren oder Käufer einer selbst genutzten Immobilie. Aber: Die Eigennutzer haben in den letzten fünf Jahren aufgeschlossen. Insgesamt ist die Finanzierungssumme von 2011 bis 2016 um mehr als 25 Prozent gestiegen – von rund 175.000 auf 220.000 (Erst- und Anschlussfinanzierungen). Diese Erhöhung ist jedoch vor allem auf Darlehen für selbst bewohnte Häuser und Wohnungen zurückzuführen. Hier liegt sie bei fast 30 Prozent. Die Kreditsumme für vermietete Immobilien stieg lediglich um sechs Prozent und liegt 2016 bei 229.000 Euro. 213.000 Euro sind es für eigengenutzte Immobilien.

Vermieter sind älter als Eigennutzer

Der durchschnittliche Vermieter ist deutlich älter als Bauherren oder Käufer, die ihre Immobilie selbst bewohnen. Er erwirbt eine Immobilie im Schnitt sechs Jahr später: im Alter von 48 Jahren. Fünf Jahre zuvor waren Vermieter mit 53 Jahren allerdings noch wesentlich älter. Die prozentuale Verteilung von selbst genutzten und vermieteten Immobilien bleibt stabil. 82 Prozent finanzierten im Jahr 2011 eine selbst genutzte Immobilie, im Jahr 2016 sind es 81 Prozent.

Immobilienkredite 2011 und 2016 im Vergleich

Über die Datengrundlage

Die Daten basieren auf mehr als 120.000 Erst- und Anschlussfinanzierungen in den Jahren 2011 und 2016 mit einem gesamten Finanzierungsvolumen von über 25 Mrd. Euro. Alle Finanzierungen wurden von der Dr. Klein Privatkunden AG vermittelt. Die angegebenen Werte sind gerundet.

Über die Dr. Klein Privatkunden AG

Die Dr. Klein Privatkunden AG ist einer der größten Finanzdienstleister Deutschlands und seit über 60 Jahren erfolgreich am Markt etabliert. Angefangen in der Vermittlung von Finanzierungen in der kommunalen Wohnungswirtschaft in Lübeck baut Dr. Klein seine Expertise kontinuierlich aus und ist mittlerweile deutschlandweit mit rund 550 Beratern vor Ort an über 200 Standorten bundesweit vertreten. Die Spezialisten von Dr. Klein beraten nachhaltig, allumfassend und verständlich in den Bereichen Baufinanzierung, Versicherung, Ratenkredit oder Geldanlage. Dank kundenorientierter Beratungskompetenz und vertrauensvollen Beziehungen zu rund 300 Kredit- und Versicherungsinstituten sichert Dr. Klein seinen Kunden stets den einfachsten Zugang zu individuellen Finanzlösungen. Dafür wird das Unternehmen immer wieder ausgezeichnet. Zuletzt zum dritten Mal in Folge als „vorbildlicher Finanzvertrieb“ und mit dem „Deutschen Fairnesspreis“. Dr. Klein ist eine 100%-ige Tochter des an der Frankfurter Börse im SDAX gelisteten technologiebasierten Finanzdienstleisters Hypoport AG.

Pressekontakt

Anna Commentz
Leiterin PR & Presse
Tel.: +49 (0) 451 / 1408 – 7245
E-Mail: presse@drklein.de

Immobilienkredite: Bereitstellungszinsfreie Zeit wichtiger denn je

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(München, 2. August 2017) Die hohe Nachfrage nach Immobilien verändert auch die Anforderungen an die Immobilienfinanzierung. Weil es gerade in gefragten Städten weniger Bestandsobjekte gibt, spielt der Kauf von Bauträgerobjekten eine zunehmend größere Rolle. Damit wird das Thema Bereitstellungszinsen und bereitstellungszinsfreie Zeit für immer mehr Kreditnehmer wichtig. „Wie teuer ein Darlehen wirklich ist, hängt nicht nur allein vom Effektivzins ab – sondern auch von den Kosten für verspätet abgerufene Kredittranchen“, sagt Mirjam Mohr, Vorstandsmitglied bei der Interhyp AG, Deutschlands größtem Vermittler privater Baufinanzierungen.

Laut einer deutschlandweiten Erhebung von Interhyp werden aktuell rund 20 Prozent aller Finanzierungen für eigene Bauvorhaben und 15 Prozent für den Kauf von Bauträgerimmobilien benötigt. In Großstädten liegt der Anteil von Bauträgerobjekten bei teilweise über 40 Prozent. Das hat Auswirkungen auf die Finanzierung.

Während Käufer ein bestehendes Einfamilienhaus oder eine Bestandswohnung kurzfristig nach Abschluss des notariellen Kaufvertrags bezahlen, werden im Bau befindliche Objekte schrittweise finanziert. Wann welche Rate fällig wird, regelt neben Einzelverträgen vor allem der Baufortschritt. Für die Immobilienfinanzierung bringen diese Abruffristen deutliche Unterschiede mit sich.

Ob ein harter Winter, Probleme beim Beschaffen der Baustoffe oder fehlende Genehmigungen: Kommt es zu Verzögerungen, verändert sich der Kreditabruf. Wie die aktuelle Wohntraumstudie von Interhyp zeigt, hat der Bau bei jedem zweiten Eigentümer (47 Prozent) länger gedauert als erwartet. Stockt es auf der Baustelle, schiebt sich die Auszahlung eines Teildarlehens auf. Das lassen sich Banken bezahlen.

Nach einer aktuellen Auswertung von Interhyp unter knapp 400 Kreditinstituten schwanken die Bereitstellungszinsen deutlich. Diese Gebühren, die zwischen dem Darlehensabschluss und der Auszahlung anfallen, liegen je nach Anbieter zwischen rund zwei Prozent und drei Prozent pro Jahr, wobei die Mehrheit drei Prozent pro Jahr aufruft. Doch nicht nur die Höhe dieser Konditionen ist für Kreditnehmer entscheidend, sondern ebenso der Zeitpunkt, ab wann sie erhoben werden – nach der sogenannten bereitstellungszinsfreien Zeit. Bei vielen Banken müssen Kreditnehmer zahlen, sobald die Laufzeit des Darlehens beginnt, bei anderen ab dem dritten, vierten oder sechsten Monat. Einige Institute verlangen erst ab einem Jahr Bereitstellungszinsen. „Kreditnehmer, die selbst bauen oder vom Bauträger kaufen, müssen neben den Effektivzinsen dringend die Frage klären, ab wann und in welcher Höhe Bereitstellungszinsen anfallen. Ein günstiges Darlehen mit niedrigen Effektivzinsen kann sonst bei einer Bauverzögerung schnell zu einem Teuerdarlehen werden“, erklärt Mohr.

Baufinanzierung: 100x persönliche Interhyp-Beratung vor Ort

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(München, 12. August 2016) Interhyp setzt seinen Wachstumskurs fort: Am 15. August wird Deutschlands größter Vermittler privater Baufinanzierungen die Niederlassung Königs Wusterhausen eröffnen und damit bundesweit in 100 Städten Baufinanzierungsberatung direkt vor Ort anbieten. „Mit unserer nun hundertfachen Präsenz bringen wir die Vorteile unseres Geschäftsmodells zu den Kunden“, erklärt Mirjam Mohr, Vorstand Privatkundengeschäft der Interhyp AG und fügt an: „Interhyp steht für breite Angebotsauswahl und eine maßgeschneiderte Beratung, welche die individuellen Bedürfnisse unserer Kunden in den Mittelpunkt stellt. Wir freuen uns, dass immer mehr Menschen direkt in ihrer Region davon profitieren.“

Interhyp hat sich seit dem Start im Januar 2000 vom internetbasierten Start-Up zum Marktführer für die Vermittlung privater Baufinanzierungen entwickelt und dabei mehr als 500.000 Bauherren, Immobilienkäufern oder Eigenheimbesitzern zu einer passgenauen Finanzierung verholfen.

Wichtiger Wachstumsmotor ist die Kundennähe. Schon im Juli 2005 startete Interhyp mit München, Hamburg und Frankfurt die ersten Niederlassungen, weitere Metropolen folgten schnell. Seit 2010 geht Interhyp auch gezielt in die Fläche und eröffnete in Bayreuth, Bocholt und Chemnitz die ersten Geschäftsstellen.

„Baufinanzierung ist kein Standardgeschäft. Kunden wünschen und brauchen einen Ansprechpartner, der sie vom Erstgespräch über den Kassensturz bis zur Auszahlung des Darlehens begleitet“, weiß Mohr. Dabei ist es entscheidend, das Finanzierungskonzept individuell an den persönlichen Bedürfnissen des Darlehensnehmers auszurichten, zum Beispiel in puncto Eigenkapitaleinsatz, Zinsbindung und Tilgung. Auch die regionale Nähe spielt eine Rolle. „Viele Kunden wünschen sich einen Berater, der selbst aus der Umgebung stammt, den lokalen Immobilienmarkt kennt und örtliche Finanzierungs-Besonderheiten berücksichtigt.“

Egal, ob der Kunde über Telefon, E-Mail oder vor Ort die persönliche Interhyp-Beratung nutzt – ihm entstehen dafür keine Extrakosten.

Neuer Rekordwert: Interhyp Gruppe steigert Finanzierungsvolumen um 44 Prozent auf 16,1 Milliarden Euro

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(München, 18. Februar 2016) Die Interhyp Gruppe, Deutschlands größter Vermittler für private Baufinanzierungen, hat im Geschäftsjahr 2015 bei allen Kennzahlen neue Rekordwerte erzielt: Das abgeschlossene Baufinanzierungsvolumen konnte um 44 Prozent gesteigert werden und hat einen neuen Höchstwert von 16,1 Milliarden Euro erreicht (2014: 11,2 Milliarden Euro). Das entspricht 92.448 erfolgreich abgeschlossenen Finanzierungen (2014: 66.389). In einem insgesamt deutlich wachsenden Gesamtmarkt hat das Unternehmen damit seinen Marktanteil noch einmal klar auf nunmehr 6,4 Prozent ausgebaut (2014: 5,4 Prozent). Die Umsatzerlöse wuchsen um 42 Prozent auf 167 Millionen Euro (2014: 118 Millionen Euro). Der Gewinn vor Steuern (EBT) kletterte um 136 Prozent auf 57,8 Millionen Euro (2014: 24,5 Millionen Euro). Auch die deutschlandweite Präsenz wurde erweitert: An 92 Standorten stehen die Berater der Interhyp Gruppe ihren Kunden und Partnern persönlich vor Ort zur Seite.

„Das Jahr 2015 war von einem niedrigen Zinsniveau und einer starken Nachfrage nach Immobilienfinanzierungen geprägt. Dieses Umfeld haben 2015 auch besonders viele Eigenheimbesitzer mit bestehenden Krediten genutzt, um bei der Anschlussfinanzierung Kosten zu sparen“, sagt Michiel Goris, Vorstandsvorsitzender der Interhyp AG. So ist das von Interhyp vermittelte Volumen an Anschlussfinanzierungen von 2,4 auf 4,3 Milliarden Euro um knapp 80 Prozent gestiegen.

„Insgesamt hat das Neugeschäft in der privaten Baufinanzierung laut Bundesbank mit einem Plus von rund 22 Prozent auf 244 Milliarden Euro deutlich angezogen. Dass wir als Interhyp Gruppe deutlich schneller wachsen konnten und mit dem höchsten Finanzierungsvolumen der Unternehmensgeschichte unseren Marktanteil noch einmal ausgebaut haben, macht uns besonders stolz“, sagt Michiel Goris und ergänzt: „Das belegt, dass immer mehr Privatkunden, aber auch B2B-Partner in der Baufinanzierung auf unser Geschäftsmodell setzen.“

Deutscher Servicepreis 2016: Interhyp erneut ausgezeichnet

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(München, 17. Februar 2016) Die Interhyp AG wurde gestern Abend zum vierten Mal in Folge vom Deutschen Institut für Service-Qualität (DISQ) und dem Nachrichtensender n-tv für besten Service ausgezeichnet. In der Kategorie „Finanzinstitute – Service“ platzierte sich Deutschlands größter Vermittler privater Baufinanzierungen erneut unter den Top-3-Anbietern. Zu diesem Ergebnis kommt eine umfassende Auswertung von 53 Servicestudien, die im vergangenen Jahr vom DISQ durchgeführt wurden.

Insgesamt 509 Unternehmen wurden branchenweit anhand von 12.600 verdeckten Testerkontakten auf ihren Service untersucht. Abermals überzeugte Interhyp die unabhängigen Prüfer und gehört zu jenen 42 Unternehmen, die mit hervorragender Kundenorientierung hervorstechen konnten. So lobten die Tester insbesondere die kompetente und individuelle Beratung am Telefon. Auch die Qualität und Reaktionszeit bei der Beratung per E-Mail führte zu dem ausgezeichneten Testergebnis und bescherte Interhyp eine Platzierung auf dem Siegertreppchen.

„Nicht ohne Grund sehen wir uns als das Zuhause der Baufinanzierung. Ob per E-Mail, am Telefon oder direkt vor Ort: Wir wollen unseren Kunden auf dem Weg in die eigene Immobilie ein starker Partner an ihrer Seite sein. Wenn wir diesem Anspruch in den Augen neutraler Tester gerecht werden, macht uns das sehr stolz“, sagt Michiel Goris, Vorstandsvorsitzender der Interhyp AG.

Baufinanzierung Tipps – worauf sollte beim Immobilienkredit geachtet werden

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Wer heute eine Finanzierung für einen Neu- oder Anbau bzw. eine Modernisierung sucht, benötigt ein maßgeschneidertes Produkt, was auf die individuelle Lebenssituation zugeschnitten ist und die weitere Lebensplanung berücksichtigt bzw. nicht zu stark einschränkt. Die Auswahl ist groß: So kann der Interessent beispielsweise per direkter Anfrage bei einem Kreditinstitut über Internet die Angebote verschiedener Anbieter vergleichen oder kann die Anfrage unter Bekanntgabe seiner persönlichen Daten, Einkommensverhältnisse und Wünsche von einem Makler bei verschiedenen Instituten anfragen und auswerten lassen.

Doch was muss hierbei beachtet werden? Hier ist es für einen aussagefähigen Vergleich u.a. wichtig, dass die grundsätzlichen Eckdaten bei den Anfragen übereinstimmen. Wie hoch sollte der Eigenkapitalanteil sein und welcher Tilgungssatz ist ideal? Dies hängt von vielen, meist individuellen Faktoren ab. Welche Nebenkosten erwarten den Bauherrn und wie hoch sind die Kosten bei einem Wechsel des Darlehensgebers? Hierfür gibt es Faustregeln, die man schon im Voraus beachten sollte, um hinterher nicht eine böse Überraschung zu erleben. Die richtige Baufinanzierung zu finden ist also nicht so einfach, insbesondere wenn dieser Bereich für den Antragsteller eher Neuland ist.

Wo aber kann der Laie, der sich auf der Suche nach der für Ihn idealen Finanzierungsvariante befindet, Hilfe bekommen? Antworten auf diese Fragen kann man im Internet suchen z.B. unter den Stichpunkten Baufinanzierung FAQ oder Tipps zur Hausfinanzierung. Komplett beantwortet werden diese und weitere wichtige Fragen gesammelt unter interhyp.de. Hier kann sich der Interessent eingehend informieren und erhält wichtige Tipps und lohnendes Fachwissen verständlich vermittelt – dies kann später bares Geld wert sein!

Beleihungsgrenze bei einem Anschlussfinanzierung Vergleich

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Im Rahmen einer Anschlussfinanzierung ist oft die Höhe der Beleihung für die Konditionen ausschlaggebend. Insbesondere dann, wenn die Anschlussfinanzierung über die gleiche Bank abgewickelt wird, über die auch die Erstfinanzierung gemacht wurde. Da im Rahmen einer Zinssatzverlängerung bei gleichbleibender Kreditlaufzeit die Bonität nur wenig Einfluss auf den Zinssatz hat, ist die Besicherung entscheidend. Die günstigsten Konditionen für eine Anschlussfinanzierung eines wohnwirtschaftlich genutzten Objektes erhält ein Kreditnehmer immer dann, wenn der Kreditbetrag, der prolongiert werden soll, innerhalb von 60% des Beleihungswertes liegt. Bei einer Anschlussfinanzierung sollte ein Kreditnehmer die Bank fragen, von welchem Beleihungswert diese ausgeht. Falls seit der letzten Finanzierung umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen durchgeführt wurden, die im Rahmen der Erstfinanzierung der Bank nicht bekannt waren, sollten diese unbedingt der Bank mitgeteilt werden. Dies kann unter Umständen einen werterhöhenden Einfluss auf den Beleihungswert haben und damit die Konditionsgestaltung direkt zu Gunsten des Kreditnehmers beeinflussen. Am besten erfolgt der Nachweis über die durchgeführten Maßnahmen anhand der Rechnungen, aus denen der Umfang der durchgeführten Arbeiten ersichtlich ist.

Bei vermieteten Objekten ist eine Mieterhöhung seit der Erstfinanzierung wahrscheinlich. Die Höhe der Miete sollte ebenfalls der Bank mitgeteilt werden, falls die ortsübliche Miete, mit der die Bank im Regelfall rechnet, unter der tatsächlich gezahlten Miete liegt. Die Miete ist immer bei den Ertragsobjekten erforderlich. Diese werden nach dem Ertragswertverfahren bewertet. Eigentumswohnungen werden im Regelfall nach dem üblichen Sachwertverfahren bewertet, solange nicht mehr als drei ETWs in einem Haus bewertet werden. Ab welcher Beleihungsgrenze die 1A-Konditionen vergeben werden, kann beispielsweise bei einem Anschlussfinanzierung Vergleich festgestellt werden. Die übliche Grenze liegt bei der Anschlussfinanzierung zwischen 60%-80% des Beleihungswertes.

Grundstücksfinanzierung mit einem Darlehen: Die ersten Schritte

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Eine erfolgreiche Hausfinanzierung gründet auf einem simplen Rezept – der fundierten Planung. Selbstverständlich können nicht alle Details beim Erwerb einer eigenen Immobilie im Voraus bekannt sein und entsprechend geplant werden. Doch es gibt klare Regeln, die, wenn diese beachtet werden, zum gewünschten Erfolg führen können.

So beispielsweise beim Kauf eines Grundstücks. Noch bevor ein Darlehen beantragt wird, sollte das Grundstück genau inspiziert werden und im ersten Zug die Bauaufsichtsbehörde kontaktiert werden. Diese sollte bestätigen, dass es tatsächlich ein bebaubares Grundstück ist. Manche Grundstücke haben genaue Vorgaben, wie diese überhaupt bebaut werden dürfen. Außerdem sollte der Erschließungsstand erfragt werden. Solche Informationen ersparen unangenehme Überraschungen, die nach Beantragung eines Wohnbaudarlehens auftreten können.

Dabei sollte das eigene Bauvorhaben im Einklang mit den Vorgaben im Bebauungsplan stehen. Die Erschließung muss sicher sein – ansonsten kann das Grundstück dramatisch an Wert verlieren, wenn dieses nicht erschlossen werden kann. Daher sollten auch keine Einschränkungen vorhanden sein, die die wohnwirtschaftliche Nutzung des Objektes einschränken. Dies kann sich negativ auf die Veräußerbarkeit auswirken. Dies hätte wiederum Auswirkung auf Beleihungshöhe des Darlehens – denn die Beleihung erfolgt stets bis zu einem bestimmten Wert der Immobilie.

Auch die Bodenbeschaffenheit sollte genau untersucht werden. Es hilft schon, mit älteren Anwohnern zu sprechen und nachzufragen, was auf dem Grundstück früher war. Nicht selten stellt sich heraus, dass der Boden kontaminiert ist und abgetragen werden muss. Solche Informationen sind sehr wichtig. Am besten sollte ein Fachmann die Bodenbeschaffenheit untersuchen. Die Kosten hierfür können bei der Baufinanzierung berücksichtigt werden. Auf keinen Fall sollte der Kaufvertrag unterschrieben werden, solange noch offene Fragen vorhanden sind. Erst nach endgültiger Klärung aller Details sollte eine Entscheidung getroffen werden.

Zinsen für Immobilienkredite nahe Rekordtief

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(München, 22. Januar 2015) Mit der heutigen Entscheidung, ab März 2015 bis September 2016 Staatsanleihen in Höhe von 60 Milliarden Euro pro Monat zu kaufen, ist die Europäische Zentralbank einen historischen Schritt gegangen. „Die EZB betritt mit dem Ankauf von Staatsanleihen Neuland. Entsprechend groß sind die Fragezeichen unter den Marktteilnehmern, was mögliche Auswirkungen angeht. Aufgrund dieser Unsicherheiten sind in den kommenden Wochen stärkere Schwankungen möglich. In den letzten Tagen sind die Konditionen um 0,15 Prozentpunkte bei zehnjährigen Baudarlehen gestiegen“, sagt Michiel Goris, Vorstandsvorsitzender der Interhyp, Deutschlands führendem Vermittler privater Baufinanzierungen. Für eine generelle Trendumkehr gibt es jedoch keine Anzeichen. Die Bestkonditionen für zehnjährige Immobilienkredite liegen bei 1,3 Prozent effektiv, das ist weiter historisch günstig.

Wie eine Untersuchung der Konditionen unter rund 400 Anbietern ergeben hat, bewegten sich die Konditionen für Immobilienkredite in Höhe von 100.000 Euro mit zehnjähriger Zinsbindung am Tag der EZB-Sitzung zwischen 1,3 und 2,0 Prozent. Die Schwankungsbreite könnte jedoch kurzfristig zunehmen. Kreditnehmer sollten daher verschiedene Angebote einholen.

„In den vergangenen Monaten wurden die Zinsen für Immobilienkredite maßgeblich von der schwachen Konjunktur in Europa, der Deflationsangst und der Tatsache beeinflusst, dass Investoren Deutschland für einen sicheren Hafen halten. Das hat die Renditen für deutsche Staatsanleihen und Pfandbriefe auf ein Rekordtief gedrückt – und damit auch die Zinsen für Immobiliendarlehen“, sagt Goris. An den grundlegend sehr attraktiven Finanzierungsbedingungen für Immobilienkäufer ändert der heutige EZB-Beschluss nichts.

„Immobilienkäufer mit konkretem Finanzierungsbedarf sollten ihre Finanzierung jetzt schnüren. Die Bedingungen sind ausgezeichnet“, sagt Goris. Mit einer Monatsrate von 1.000 Euro lässt sich derzeit ein Darlehen von 280.000 Euro bedienen – inklusive einer dreiprozentigen Anfangstilgung, womit der Käufer innerhalb von 28 Jahren Schuldenfreiheit erreicht.

Die Möglichkeiten der Hausfinanzierung – Vergleich und Anbieter

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Neben gepflanzten Bäumen und gezeugten Kindern gehörte der Hausbau einst zu den Markern eines gelungenen Lebens. Die Werte und Normen haben sich mit der Zeit gewandelt, aber nach wie vor freut sich, wer sich endlich leisten kann, ein Haus nach eigenen Vorstellungen zu bauen. Um nicht ein angesammeltes Vermögen zu verschwenden, lohnt sich ein Vergleich zur Baufinanzierung. Und wer die Hausfinanzierung Konditionen vergleichen will, hat es heute auch weitaus leichter als früher.

Auf zahlreichen Internetseiten finden zukünftige Bauherren Baufinanzierungsrechner, können auf Knopfdruck Angebote anfordern, sich über zentrale Themen wie Finanzierungsmodelle, Bauzinsen und Tilgungsflexibilität informieren. Wichtig für eine gelungene Immobilienfinanzierung sind neben der auch für Laien guten Verständlichkeit des Angebots ein niedriger Effektivzins, die Möglichkeit von Sondertilgungsmöglichkeiten, sowie die Möglichkeit einer vorzeitigen Kompletttilgung sowie eine flexible Ratenanpassung.

Über die kostenlose Anfrage bei einem neutralen Baufinanzierungsvermittlers findet der Bauwillige die beste Bank sowie das beste Finanzierungsmodell für sein Anliegen. Dabei werden seine individuellen Möglichkeiten, Ratenvorstellungen und die Integrierung eines KfW-Darlehens berücksichtigt. So lässt sich einfach und schnell Baufinanzierung vergleichen. Der Baufinanzierungsvergleich fördert auch einige Schlupflöcher zutage: Eine Veränderung in der Struktur der momentanen Verzinsungspolitik (kurzfristige Geldanlagen werden höher verzinst als langfristige) begünstigt die Aufnahme eines Forward-Darlehens, welches gegen einen monatlichen Zinsaufschlag von 0,01 bis 0,03 Prozent die Einfrierung der Zinsen ermöglicht. Dies macht allerdings nur Sinn, wenn die Zinsen in Zukunft steigen sollten, was sich meist nicht zu 100 Prozent voraussagen lässt.

Ein sicheres Modell zur Hausfinanzierung lässt sich nicht spontan entscheiden, eine Finanzierung erfordert eine längere Planung, die auch in Anspruch genommen werden sollte. Alles zum Thema Baugeldzinsen, Hypothekenzinsen, Forward-Darlehen und Baufinanzierungsvergleiche finden Sie auf unserem Portal. Der Vergleich von Baufinanzierungsangeboten lohnt sich allemal und sollte immer in Anspruch genommen werden, denn die Verlustsumme bei schlechter Finanzierung kann schon mal über 50 000 Euro betragen. Die gilt auch bei einer Anschlussfinanzierung, den oft gibt sich die bisherige Bank keine große Mühe und stellt die Konditionen vergangener Tage dar! Vergleichen lohnt sich!