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Dr. Klein Trendindikator Baufinanzierung 07/2017: Baudarlehen im Schnitt etwas teurer, Forward-Darlehen bleiben auf Vormonatsniveau

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+++ Standardrate steigt weiter geringfügig an +++ Beleihungsauslauf leicht rückläufig +++ Tilgungssatz und Darlehenshöhe auf Vormonatsniveau +++ kaum Veränderungen bei Annuitätendarlehen und Forward-Darlehen +++

Lübeck, 10. August 2017. Michael Neumann, Vorstand der Dr. Klein Privatkunden AG, berichtet über aktuelle Entwicklungen im Bereich der Baufinanzierung anhand der Ergebnisse des Dr. Klein Trendindikators Baufinanzierung (DTB).

Durchschnittliche Monatsrate etwas höher, andere Parameter konstant

Im Juli zahlen Kreditnehmer für Baufinanzierungen etwas mehr: Die durchschnittliche Monatsrate für ein Darlehen von 150.000 Euro mit zwei Prozent Tilgung, 80 Prozent Beleihungsauslauf und zehnjähriger Sollzinsbindung steigt um drei Euro auf 461 Euro. Das ist der höchste Mittelwert seit Februar 2016, der aber immer noch auf einem niedrigen Niveau liegt: Bis Oktober 2014 betrug die Monatsrate mehr als 500 Euro, Ende 2013 über 600 Euro.

Die Darlehenshöhe verändert sich im Juli nicht, sondern beläuft sich wie im Vormonat auf 201.000 Euro. Auch der Tilgungssatz (2,84 Prozent, im Juni 2,86 Prozent) und der Beleihungsauslauf (79,34 Prozent, 0,08 Prozentpunkte weniger als im Juni) sind relativ konstant.

Wenig Bewegung bei Darlehensarten

Die Nachfrage nach Annuitätendarlehen geht im Vergleich zum Juni zwar zurück, aber nur marginal. Mit 77,47 Prozent bleibt der Wert auf Rekordhöhe. Wenig Bewegung ist auch bei den Forward-Darlehen festzustellen. Ihr Anteil steigt um 0,1 Prozentpunkte auf 11,49 Prozent. Das lässt den Rückschluss zu, dass Kreditnehmer auf weiterhin niedrige Bauzinsen vertrauen. Nur gut jeder zehnte Anschlussfinanzierer nutzt die Möglichkeit, sich mit dem so genannten Forward-Aufschlag die jetzigen Zinsen lange im Voraus festzuschreiben. Im Februar dieses Jahres war noch fast jede fünfte Finanzierung ein Forward-Kredit.

Die KfW-Darlehen sind nach wie vor für immer weniger Immobilienkäufer interessant. Machte ihr Anteil bis Ende 2014 noch einen zweistelligen Prozentsatz aus, sinkt er sukzessive auf immer neue Rekordtiefs – aktuell sind es 6,41 Prozent. Darlehen mit variablen Zinssätzen spielen mit 0,9 Prozent auch im Juli nur eine statistische Nebenrolle.

Über die Dr. Klein Privatkunden AG

Die Dr. Klein Privatkunden AG ist einer der größten Finanzdienstleister Deutschlands und seit über 60 Jahren erfolgreich am Markt etabliert. Angefangen in der Vermittlung von Finanzierungen in der kommunalen Wohnungswirtschaft in Lübeck baut Dr. Klein seine Expertise kontinuierlich aus und ist mittlerweile deutschlandweit mit rund 550 Beratern vor Ort an über 200 Standorten bundesweit vertreten. Die Spezialisten von Dr. Klein beraten nachhaltig, allumfassend und verständlich in den Bereichen Baufinanzierung, Versicherung, Ratenkredit oder Geldanlage. Dank kundenorientierter Beratungskompetenz und vertrauensvollen Beziehungen zu rund 300 Kredit- und Versicherungsinstituten sichert Dr. Klein seinen Kunden stets den einfachsten Zugang zu individuellen Finanzlösungen. Dafür wird das Unternehmen immer wieder ausgezeichnet. Zuletzt zum dritten Mal in Folge als „vorbildlicher Finanzvertrieb“ und mit dem „Deutschen Fairnesspreis“. Dr. Klein ist eine 100%-ige Tochter des an der Frankfurter Börse im SDAX gelisteten technologiebasierten Finanzdienstleisters Hypoport AG.

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Niedrige Baufinanzierung Konditionen rechtzeitig sichern

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Die Kreditnehmer, die vor sieben oder acht Jahren Baufinanzierungen abgeschlossen haben, schauen teilweise mit Neid auf diejenigen, die gerade in Zeiten der fast schon historisch niedrigen Zinsphase Baufinanzierungen abschließen. Dies ist auch verständlich, den zwischen den Baufinanzierungskonditionen von damals und heute können bis zu 5,00% liegen.

Dies ist enorm viel. Bei einem Finanzierungsvolumen von 200.000 Euro bedeuten 2,00% Unterschied eine Zinsersparnis von ca. 4.000 Euro pro Jahr. Bei einer Hochrechnung auf die Zinsbindungsdauer von 10 Jahren sind das bereits deutlich über 30.000 Euro, die eingespart werden können. Gleichzeitig wächst aber auch Angst vor den steigenden Zinsen. Gerade die Kreditnehmer, bei denen die Zinsbindung in zwei oder drei Jahren ausläuft, befürchten nicht mehr in den Genuss der niedrigen Zinsen kommen zu können. Es ist bereits heute abzusehen, dass die Zinsen steigen werden. Niemand kann natürlich sagen, wie schnell und wie steil – aber dies wird sich mit Sicherheit auch an den Baufinanzierungskonditionen bemerkbar machen. Um den günstigen Augenblick für die Zinssicherung für die nächste Zinsfestschreibungsphase zu sichern, eignet sich ein Forward-Darlehen hervorragend. Dabei wird ein Darlehensvertrag abgeschlossen, dessen Auszahlung erst in Zukunft (beispielsweise in zwei bis drei Jahren) stattfinden soll. Bis dahin fallen keine Kosten an. Mit der Auszahlung des Forward-Darlehens wird die alte Baufinanzierung abgelöst bzw. umgeschuldet.

Die Zinsen für ein Forward-Darlehen, dass in zwei bis drei Jahren ausbezahlt werden soll, sind sehr lukrativ und beinhalten nur einen geringen Aufschlag zu den aktuellen Baufinanzierungskonditionen. Im Hinblick auf mögliche Zinssteigerungen ist dies eine hervorragende Möglichkeit, um sich die günstigen Baufinanzierung Konditionen langfristig zu sichern.

Dr. Klein Trendindikator Baufinanzierung 12/2015: Standardrate wieder auf Niveau von Januar 2015

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Stephan Gawarecki, Vorstandssprecher der Dr. Klein & Co. AG, berichtet über aktuelle Trends in der Baufinanzierung anhand der Ergebnisse des Dr. Klein Trendindikators Baufinanzierung (DTB).

Wer sich im Dezember den Traum vom Eigenheim mittels einer Baufinanzierung ermöglichen wollte, konnte dies noch günstiger als im Vormonat. Die durchschnittliche Standardrate für ein Baudarlehen von 150.000 Euro mit zwei Prozent Tilgung und 80 Prozent Beleihungsauslauf sowie einer zehnjährigen Sollzinsbindung sank erneut. Mit 471 Euro lag die Standardrate des Dr. Klein Trendindikator Baufinanzierung (DTB) im letzten Monat des Jahres 2015 exakt auf gleicher Höhe wie zu Beginn des Jahres. Im Dezember 2014 war sie erstmals unter die Grenze von 500 Euro gesunken.

Die durchschnittliche anfängliche Tilgung stieg wieder auf ihren Rekordwert von 3,01 Prozent. Erstmals war dieser Wert im September 2015 erreicht worden. Vor einem Jahr lag die durchschnittliche Tilgung noch bei 2,60 Prozent.

Der Anteil an KfW-Darlehen ging weiter zurück und erreichte mit nur noch 8,85 Prozent einen neuen Tiefstwert. Vor einem Jahr lag er noch bei 10,57 Prozent. Dafür legten die Forward-Darlehen wieder zu und stiegen auf 16,14 Prozent. Ihr Anteil liegt damit um fast 60 Prozent höher als noch vor einem Jahr (10,15 Prozent). Den Anteil an Annuitätendarlehen bleibt fast unverändert (70,79 Prozent).

Möglichkeit zur Sondertilgung nutzen!

Einen besonderen Tipp hat Stephan Gawarecki, Vorstandssprecher der Dr. Klein & Co. AG, für alle, die bereits eine Baufinanzierung haben: „Bei vielen Annuitätendarlehen ist einmal jährlich kostenlos eine Sondertilgung möglich, in der Regel bis zu fünf Prozent der Darlehenssumme. Wenn Sie finanziell die Möglichkeit haben, nutzen Sie ihr Sondertilgungsrecht – und das möglichst gleich zu Beginn des Jahres. Denn eine Sondertilgung ist aktuell eine der bestmöglichen „Geldanlagen“: Je mehr Sie tilgen, desto schneller reduziert sich Ihre Restschuld, d.h. umso weniger lange zahlen Sie die Zinsen für ihr Baudarlehen. Und egal wie niedrig Baufinanzierungszinsen gerade sind – sie sind immer deutlich höher als die Zinsen, die Sie bekommen, wenn Sie den Betrag z.B. auf ein Tagesgeldkonto legen. Sie sparen also z.B. 3 Prozent Baufinanzierungszins, statt das Geld zu 1 Prozent anzulegen. Und wenn Sie von Ihrem Sondertilgungsrecht gleich zu Beginn des Jahres Gebrauch machen, steigt sofort der Tilgungsanteil Ihrer Rate. Wer also noch Weihnachtsgeld übrig hat oder seinen Jahresbonus noch nicht verplant hat: Als Sondertilgung verhilft er Ihnen, schneller Ihre Baufinanzierung abzubezahlen.“

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Über den Dr. Klein-Trendindikator „Baufinanzierung“ (DTB)
Der DTB zeigt die monatliche Entwicklung der wichtigsten Baufinanzierungs-Parameter. Dazu zählt neben der Darlehenshöhe, dem Tilgungssatz und dem Beleihungsauslauf auch die Verteilung der Darlehensarten. Die Standardrate zeigt zudem an, wie viel ein durchschnittliches Darlehen von 150 Tsd. Euro an monatlicher Rate kostet. Anders als oft schwer vergleichbare Durchschnitts-Zinssätze, ermöglicht die Standardrate dem Privatkunden, die tatsächlichen Kosten für die Finanzierung einer Immobilie zu vergleichen. Die Ergebnisse des DTB werden monatlich aus Daten der EUROPACE-Plattform errechnet. EUROPACE ist der einzige unabhängige Marktplatz für Immobilienfinanzierungen in Deutschland. Der DTB basiert auf etwa 35.000 Transaktionen mit einem Volumen von rund 4 Mrd. Euro pro Monat.

Über die Dr. Klein & Co. AG

Dr. Klein ist ein unabhängiger Anbieter von Finanzdienstleistungen für Privatkunden und Unternehmen. Privatkunden finden bei Dr. Klein zu allen Fragen rund um ihre Finanzen die individuell passende Lösung. Über das Internet und in mehr als 200 Filialen beraten rund 650 Spezialisten anbieterunabhängig und ganzheitlich zu den Themen Immobilienfinanzierung, Versicherungen und Vorsorge.
Schon seit 1954 ist die Dr. Klein & Co. AG wichtiger Finanzdienstleistungspartner der Wohnungswirtschaft, der Kommunen und von gewerblichen Immobilieninvestoren. Dr. Klein unterstützt seine Institutionellen Kunden ganzheitlich mit kompetenter Beratung und maßgeschneiderten Konzepten im Finanzierungsmanagement, in der Portfoliosteuerung und zu gewerblichen Versicherungen. Die kundenorientierte Beratungskompetenz und die langjährigen, vertrauensvollen Beziehungen zu allen namhaften Kredit- und Versicherungsinstituten sichern den Dr. Klein Kunden stets den einfachsten Zugang zu den besten Finanzdienstleistungen. Dafür wurde das Unternehmen u.a. von Springer-Fachmedien als „vorbildlicher Finanzvertrieb“ und von n-tv mit dem „Deutschen Fairnesspreis“ ausgezeichnet. Dr. Klein ist eine 100%ige Tochter des an der Frankfurter Börse gelisteten technologiebasierten Finanzdienstleisters Hypoport AG.

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Mit dem Forward-Darlehen günstig anschlussfinanzieren

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Die Bauzinsen waren noch nie zu gering wie heutzutage und immer Menschen treibt es in die eigenen vier Wände bzw. den Traum sofort zu verwirklichen, denn günstiger können die Bauzinsen wohl nicht mehr werden. Es lässt sich ja auch Fragen auf was man warten soll, auf steigende Immobilienpreise oder steigende Zinsen!? Jeder stolze Hausbesitzer, der noch monatlich seine Hausfinanzierung tilgt und eine Entschuldung vielleicht erst in einem Jahrzehnt oder mehr schafft, ist auf der Suche nach einer günstigen Umschuldung.

Gerne nehmen Darlehensnehmer für ihre Anschlussfinanzierung das sogenannte Forward-Darlehen (auch Vorratsdarlehen genannt), eine Entwicklung des Finanzmaklers Dr. Klein, in Anspruch. Die Nachfrage nach Forward-Darlehen war noch nie so groß wie heute, klar dass sich jeder Eigenheimbesitzer eindecken möchte. Ein Forward-Darlehen ist ein ganz gewöhnliches Annuitätendarlehen, aber mit dem Unterschied, dass man sich die aktuellen Konditionen bis zu einen Zeitraum von fünf Jahren einfrieren kann. Aktuelle Darlehenskonditionen werden also zum Zeitpunkt des Abschlusses fixiert und gelten dann ab Inanspruchnahme des Darlehens. Gerade in einer Niedrigzinsphase, wie wir sie z.Z. durchleben, ist das Forward-Darlehen eine optimale Variante der Baufinanzierung. Der Darlehensnehmer profitiert vom aktuellen Niedrigzinsniveu und weiß ganz genau welche finanziellen Belastungen in der Zukunft auf ihn zukommen werden.

Jedoch hat diese Variante der Finanzierung auch seine Gegenseite, denn alles hat seinen Preis! Für die Reservierung des Darlehens zu den aktuellen Konditionen verlangt der Kreditgeber je nach Länge der Vorlaufzeit einen Zinsaufschlag. Dieser Zinsaufschlag liegt in der Regel zwischen 0,2 und 0,7 Prozent per anno. Außerdem verpflichtet sich der Darlehensnehmer das Darlehen auch zu den genannten Konditionen abzunehmen. Im Falle einer Verweigerung der Abnahme wären evt. Nichtabnahmebühren/Strafzahlungen fällig. In jedem Fall sollte genauso wie bei der herkömmlichen Baufinanzierung ein Forward-Darlehen Vergleich angestrebt werden und nicht gleich das erstbeste Baufinanzierungsangebot abgeschlossen werden. Neben der Hausbank ist die Anfrage bei einem neutralen Baufinanzierungsmakler empfehlenswert, da dieser auf einen großen Pool von Anbietern zurückgreift und evt. noch bessere Konditionen anbieten kann. Oft machen es sich die Hausbanken auch bequem und bieten die gleichen Konditionen weiterhin oder etwas niedriger an!

Für wen kommt das Forward-Darlehen in Frage?

Bei Darlehensnehmern deren Zinsbindung noch länger als 60 Monate andauert oder auch zwischen 12 und 60 Monate beträgt und das Zinsniveau derart niedrig ist, dass es sich in jedem Falle lohnt. Andernfalls bietet sich eine Umschuldung an. Bei einem Zeitraum von weniger als 12 Monaten wäre eine Prolongation empfehlenswert.

Das eigene Haus verantwortungsbewusst finanzieren mit der optimalen Hausfinanzierung

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Ein eigenes Haus zu bauen ist der Traum vieler Familien. Zuerst oder gleich nach einer erfolgreichen Grundstückssuche und der Beauftragung eines geeigneten Bauträgers, stellt sich die oft alles entscheidende Frage der Finanzierung des Projektes. Jetzt ist verlässliches Fachwissen gefragt, denn bei der Aufnahme eines Immobilienkredits kann bereits der kleinste Fehler über kurz oder lang zu großen finanziellen Einbußen führen.

Hausfinanzierungen sind heute so günstig wie nie zuvor. Auch ohne nennenswertes Eigenkapital lassen sich Partner für die Baufinanzierung (mittels der sog. Hausfinanzierung ohne Eigenkapital) finden, die den Wunsch nach dem Eigenheim zu fairen Konditionen erfüllen helfen. Allerdings sollten Bauherrn und künftige Hausbesitzer verantwortungsbewusst handeln und vor allem ehrlich zu sich selbst sein.

Immer gilt die Faustregel: Je geringer das Eigenkapital, umso höher sind die monatlichen Belastungen, und nur allzu schnell können diese monatlichen Aufwendungen zur jahrzehntelangen Geißel werden, Einschnitte in anderen wichtigen Lebensbereichen erfordern und damit das anfängliche Glück zum Fluch werden lassen. Schlimmstenfalls muss in finanziellen Notlagen das Haus verkauft werden, was für viele Familien selbstredend einer Katastrophe gleichkommt.

Die Entscheidung für ein eigenes Haus, ist eine wichtige Zukunftsentscheidung, die man gewöhnlich nur einmal im Leben fällt. Umfassende Kenntnisse und ebenso umfassende und ausführliche Informationen über Angebote, Möglichkeiten und Konditionen verschiedener potenzieller Finanzierungspartner sind dafür unerlässlich. Unser neutrales Baufinanzierungsportal bietet künftigen Bauherrn und Hauskäufern neben einem qualifizierten Überblick, vielen nützlichen Hinweisen und interessanten Neuigkeiten auch eine Auswahl renommierter Kreditgeber und Finanzierungsgesellschaften. Für absolute „Neulinge“ werden unter anderem die gängigen Methoden der Hausfinanzierung: Annuitätendarlehen, Ratentilgungsdarlehen, Forward-Darlehen und Fremdwährungsdarlehen mit ihren jeweils wesentlichen Vor- und Nachteilen erklärt. Ausgewählte Angebote von Finanzierungspartnern sind per Mausklick verfügbar und damit auch recht schnell vergleichbar. In jedem Fall lohnt sich vor dem Einholen, spätestens aber nach Vorliegen verschiedener Angebote, das Hinzunehmen eines in der Hausfinanzierung erfahrenen neutralen Fachmannes.

Der Vergleich von Forward-Darlehen

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Forward-Darlehen werden von immer mehr Kreditinstituten angeboten. Zunächst einmal sollte sich der Interessent informieren, ob diese Darlehensform wirklich für seine individuelle Situation geeignet ist. Forward-Darlehen bieten sich insbesondere dann an, wenn ein sehr niedriges, allgemeines Zinsniveau vorherrscht und der Ausblick eher auf wieder anziehende Zinsen deutet. Zudem sollte der Darlehensnehmer genau wissen, wann und zu welchem Zweck er den Darlehensbetrag benötigt – die genaue Höhe sollte natürlich ebenfalls bekannt sein.

Stehen diese Aspekte fest, sollte der Interessent Angebote bei möglichst vielen Anbietern einholen. Hierzu ist es ratsam, die wichtigsten Eckpunkte von vornherein mit in die Anfrage einzubauen: Hierzu gehören beispielsweise Darlehenssumme, Vorlaufzeit, Zinsbindungsfrist, Tilgungssatz und Sondertilgungsmöglichkeiten. Ein effektiver Vergleich der Angebote kann nur durchgeführt werden, wenn diese unter der Voraussetzung möglichst identischer Eckdaten erstellt wurden. Nach der Auswahl der günstigsten Möglichkeiten sollte mit den betreffenden Anbietern ruhig noch einmal nachverhandelt werden – unter Umständen können noch einmal leicht verbesserte Konditionen erreicht werden.

Fazit

In bestimmten Fällen können Forward-Darlehen für den Darlehensnehmer eine vorteilhafte und kalkulationssichere Alternative für die Weiterführung einer Restschuld oder die Umschuldung darstellen. Die Voraussetzungen sind vergleichbar mit denen eines herkömmlichen Annuitätendarlehens, jedoch gibt es einige Besonderheiten hinsichtlich der vereinbarten Vorlaufzeit zu beachten. Vergleiche können wie bei Annuitätendarlehen nur dann sinnvoll angestellt werden, wenn bei der Anfrage identische Eckdaten zugrunde gelegt wurden. Ferner empfiehlt sich zuvor eine Optimierung des Fremdkapitalbedarfs und der Darlehensform zu prüfen, da in manchen Fällen ggf. andere Finanzierungsformen vorteilhafter sind.

Beleihungsgrenze bei einem Anschlussfinanzierung Vergleich

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Im Rahmen einer Anschlussfinanzierung ist oft die Höhe der Beleihung für die Konditionen ausschlaggebend. Insbesondere dann, wenn die Anschlussfinanzierung über die gleiche Bank abgewickelt wird, über die auch die Erstfinanzierung gemacht wurde. Da im Rahmen einer Zinssatzverlängerung bei gleichbleibender Kreditlaufzeit die Bonität nur wenig Einfluss auf den Zinssatz hat, ist die Besicherung entscheidend. Die günstigsten Konditionen für eine Anschlussfinanzierung eines wohnwirtschaftlich genutzten Objektes erhält ein Kreditnehmer immer dann, wenn der Kreditbetrag, der prolongiert werden soll, innerhalb von 60% des Beleihungswertes liegt. Bei einer Anschlussfinanzierung sollte ein Kreditnehmer die Bank fragen, von welchem Beleihungswert diese ausgeht. Falls seit der letzten Finanzierung umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen durchgeführt wurden, die im Rahmen der Erstfinanzierung der Bank nicht bekannt waren, sollten diese unbedingt der Bank mitgeteilt werden. Dies kann unter Umständen einen werterhöhenden Einfluss auf den Beleihungswert haben und damit die Konditionsgestaltung direkt zu Gunsten des Kreditnehmers beeinflussen. Am besten erfolgt der Nachweis über die durchgeführten Maßnahmen anhand der Rechnungen, aus denen der Umfang der durchgeführten Arbeiten ersichtlich ist.

Bei vermieteten Objekten ist eine Mieterhöhung seit der Erstfinanzierung wahrscheinlich. Die Höhe der Miete sollte ebenfalls der Bank mitgeteilt werden, falls die ortsübliche Miete, mit der die Bank im Regelfall rechnet, unter der tatsächlich gezahlten Miete liegt. Die Miete ist immer bei den Ertragsobjekten erforderlich. Diese werden nach dem Ertragswertverfahren bewertet. Eigentumswohnungen werden im Regelfall nach dem üblichen Sachwertverfahren bewertet, solange nicht mehr als drei ETWs in einem Haus bewertet werden. Ab welcher Beleihungsgrenze die 1A-Konditionen vergeben werden, kann beispielsweise bei einem Anschlussfinanzierung Vergleich festgestellt werden. Die übliche Grenze liegt bei der Anschlussfinanzierung zwischen 60%-80% des Beleihungswertes.

Was muss bei einem Forward-Darlehen beachtet werden?

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Ein Forward-Darlehen ist ein Annuitätendarlehen mit den nahezu identischen Bedingungen eines herkömmlichen Annuitätendarlehens – zusätzlich jedoch kommt die Vorlaufzeit hinzu, für die der Darlehensnehmer einen Zinsaufschlag zahlen muss. Nach Ablauf der Vorlaufzeit wird dann schließlich der Darlehensbetrag zu den vereinbarten Konditionen ausbezahlt. Geeignet sind Forward-Darlehen daher für Darlehensnehmer, die bereits bei Abschluss genau wissen, wann ein fixierter Darlehensbetrag benötigt wird. So kann mit bereits klar definierten Kostenbelastungen geplant werden. Zu beachten sind dabei die Zinsaufschläge in Abhängigkeit von der Vorlaufzeit – je länger die Zeit bis zur Darlehensauszahlung in der Zukunft liegt, umso höher der Zinsaufschlag.

Hier unterscheiden sich die Kreditinstitute teils deutlich, weshalb unbedingt ein Vergleich möglichst vieler Angebote eingeholt werden muss. Für einen solchen Vergleich sollten (zwecks konzertierter Anfrage) die wichtigsten Eckdaten bereits feststehen: Hierzu gehören neben der Darlehenssumme beispielsweise der Tilgungssatz, der Auszahlungszeitpunkt, die Länge der Zinsbindungsfrist, die Sondertilgungsmöglichkeiten usw. Die Voraussetzungen für die Konditionierung des Darlehens sind wie bei einem herkömmlichen Annuitätendarlehen neben der persönlichen Einkommens- und Vermögenssituation die Bonität, der Verwendungszweck der Immobilie, die Beleihungsgrenze und die Höhe des Eigenkapitals.

Es empfiehlt sich generell, die Markterfahrung sowie das Know-how eines professionellen und neutralen Beraters in Anspruch zu nehmen – jeder ggf. augenscheinlich nur sehr gering bessere Zinssatz lohnt sich! Auf die Länge der Laufzeit sowie in Bezug auf die Darlehenshöhe können selbst 0,1 oder 0,2 Prozentpunkte einen Unterschied in Höhe einer 4-stelligen Eurosumme ausmachen. Alle Möglichkeiten zur Optimierung sollten deshalb rechtzeitig und in aller Ausführlichkeit ausgelotet und optimal eingepasst werden.