Tag Archives: Immobilienkredit

So finanzieren die Deutschen: Immobilienkredite 2011 und 2016 im Vergleich

Veröffentlicht am: | Aktualisiert am: | Redaktion

Dank der niedrigen Zinsen sind Baufinanzierungen so gefragt wie nie. Viele Deutsche investieren in eine eigene Immobilie – sei es als Eigenheim oder als Kapitalanlage. Was hat sich bei Baufinanzierungen seit 2011 verändert? Wie viel investieren die Deutschen in die eigenen vier Wände? Wie hat sich das durchschnittliche Alter der Bauherren und Käufer in der Niedrigzinsphase entwickelt? Und worin unterscheiden sich Selbstnutzer und Vermieter? Daten aus mehr als 120.000 von Dr. Klein vermittelten Baufinanzierungen geben Antworten auf diese und weitere Fragen.

Das eigene Haus

Bauherren und Käufer werden jünger

Ein Trend, der sich sowohl 2011 als auch 2016 zeigt: Bauherren sind jünger als Käufer, und zwar durchschnittlich eineinhalb Jahre. Mit 38 Jahren bauen die Deutschen im Jahr 2016 ihr eigenes Haus – ganze fünf Jahre früher als noch 2011. Gleichzeitig greifen die jungen Bauherren 2016 deutlich tiefer in die Tasche und leisten sich einen Kredit von rund 296.000 Euro. Im Jahr 2011 waren es 224.000 Euro.

Selbstständige sind Spätzünder beim Hausbau

Am jüngsten sind 2016 Angestellte und Arbeitnehmer bei ihrem Umzug in die eigenen vier Wände. Im Schnitt bauen sie ihr Haus bereits mit 37 Jahren und benötigen hierfür einen Kredit über 296.000 Euro. Beamte lassen sich ein Jahr länger Zeit und nehmen dafür mit 300.000 Euro etwas mehr auf als Angestellte. Selbstständige sind Spätzünder beim Thema Hausbau und beginnen im Schnitt erst mit 44 Jahren. Gleichzeitig halten sie jedoch den Rekord bei der Finanzierungssumme. Stolze 320.000 Euro nehmen sie für ihr Eigenheim auf. Der Verjüngungstrend wird auch bei ihnen deutlich: 2011 warteten die Freiberufler noch bis zum Alter von durchschnittlich 47 Jahren mit der Erstfinanzierung ihres Hauses.

Hauskäufer nehmen etwas weniger Geld auf

Mit 39 Jahren erwerben Käufer 2016 das Eigenheim und sind damit im Schnitt genau wie die Häuslebauer fünf Jahre jünger als 2011. Die Kreditsumme liegt beim Hauskauf etwas niedriger als bei einem eigenen Bauvorhaben. Im Jahr 2011 nahmen Käufer 175.000 Euro auf, fünf Jahre später sind es 248.000 Euro – ein Anstieg von 42 Prozent. Beim Hausbau erhöht sich die Finanzierungssumme um rund 32 Prozent.
Eigentumswohnungen

Höhere Kreditsummen für Eigentumswohnungen

Für Wohungen müssen Käufer und Bauherren zwar im Schnitt weniger investieren als für Häuser, der Teuerungstrend ist jedoch auch hier enorm. 161.00 Euro betrug die durchschnittliche Kredithöhe im Jahr 2011, fünf Jahre später liegt sie bei 229.000 Euro. Das entspricht einer Steigerung der Darlehenssumme von 42 Prozent.

Verjüngungstrend auch beim Wohnungserwerb deutlich

Im Schnitt finanzieren die Deutschen ihre Wohnung fünf Jahre früher als 2011. Mit 41 Jahren im Jahr 2016 und 45 Jahren im Jahr 2011 sind sie beim Erwerb der Eigentumswohnung allerdings etwas älter als beim Hausbau oder -kauf. Auch hier führen Selbstständige die Altersliste an, mit 46 Jahren ziehen sie in die gekaufte Wohnung und nehmen rund 280.000 Euro auf.
Immobilien als Geldanlage

Eigenheimbesitzer schließen zu Kapitalanlegern auf

Wer seine Immobilie als Geldanlage nutzt, nimmt sowohl 2011 als auch 2016 höhere Kredite auf als Bauherren oder Käufer einer selbst genutzten Immobilie. Aber: Die Eigennutzer haben in den letzten fünf Jahren aufgeschlossen. Insgesamt ist die Finanzierungssumme von 2011 bis 2016 um mehr als 25 Prozent gestiegen – von rund 175.000 auf 220.000 (Erst- und Anschlussfinanzierungen). Diese Erhöhung ist jedoch vor allem auf Darlehen für selbst bewohnte Häuser und Wohnungen zurückzuführen. Hier liegt sie bei fast 30 Prozent. Die Kreditsumme für vermietete Immobilien stieg lediglich um sechs Prozent und liegt 2016 bei 229.000 Euro. 213.000 Euro sind es für eigengenutzte Immobilien.

Vermieter sind älter als Eigennutzer

Der durchschnittliche Vermieter ist deutlich älter als Bauherren oder Käufer, die ihre Immobilie selbst bewohnen. Er erwirbt eine Immobilie im Schnitt sechs Jahr später: im Alter von 48 Jahren. Fünf Jahre zuvor waren Vermieter mit 53 Jahren allerdings noch wesentlich älter. Die prozentuale Verteilung von selbst genutzten und vermieteten Immobilien bleibt stabil. 82 Prozent finanzierten im Jahr 2011 eine selbst genutzte Immobilie, im Jahr 2016 sind es 81 Prozent.

Immobilienkredite 2011 und 2016 im Vergleich

Über die Datengrundlage

Die Daten basieren auf mehr als 120.000 Erst- und Anschlussfinanzierungen in den Jahren 2011 und 2016 mit einem gesamten Finanzierungsvolumen von über 25 Mrd. Euro. Alle Finanzierungen wurden von der Dr. Klein Privatkunden AG vermittelt. Die angegebenen Werte sind gerundet.

Über die Dr. Klein Privatkunden AG

Die Dr. Klein Privatkunden AG ist einer der größten Finanzdienstleister Deutschlands und seit über 60 Jahren erfolgreich am Markt etabliert. Angefangen in der Vermittlung von Finanzierungen in der kommunalen Wohnungswirtschaft in Lübeck baut Dr. Klein seine Expertise kontinuierlich aus und ist mittlerweile deutschlandweit mit rund 550 Beratern vor Ort an über 200 Standorten bundesweit vertreten. Die Spezialisten von Dr. Klein beraten nachhaltig, allumfassend und verständlich in den Bereichen Baufinanzierung, Versicherung, Ratenkredit oder Geldanlage. Dank kundenorientierter Beratungskompetenz und vertrauensvollen Beziehungen zu rund 300 Kredit- und Versicherungsinstituten sichert Dr. Klein seinen Kunden stets den einfachsten Zugang zu individuellen Finanzlösungen. Dafür wird das Unternehmen immer wieder ausgezeichnet. Zuletzt zum dritten Mal in Folge als „vorbildlicher Finanzvertrieb“ und mit dem „Deutschen Fairnesspreis“. Dr. Klein ist eine 100%-ige Tochter des an der Frankfurter Börse im SDAX gelisteten technologiebasierten Finanzdienstleisters Hypoport AG.

Pressekontakt

Anna Commentz
Leiterin PR & Presse
Tel.: +49 (0) 451 / 1408 – 7245
E-Mail: presse@drklein.de

Was sollte beim Angebotsvergleich von Immobilienkrediten beachtet werden?

Veröffentlicht am: | Aktualisiert am: | Redaktion

Die Erarbeitung eines passenden und individuell abgestimmten Finanzierungskonzeptes erfordert einige Arbeit und setzt ein breites Basiswissen voraus. Nicht jeder Immobilienkauf oder jedes Bauvorhaben sind problemlos finanzierbar – wer mögliche Risiken nicht frühzeitig erkennt oder kein ausreichendes Wissen über Anpassungs- und Ausgestaltungsmöglichkeiten besitzt, kann dann schnell ins finanzielle Abseits geraten. Im schlimmsten Falle endet dies mit einer zwangsweisen Versteigerung des neuen Objekts. Um dies zu vermeiden, kann sich der Interessent auch professionelle Hilfe bei einem neutralen Baufinanzierungsvermittler holen. Auf unserem Internetportal finden Sie ausgewählte neutralge Baufinanzierer, die aus einer Vielzahl von Kreditgebern das Angebot mit dem günstigsten Bauzins ermitteln.

Der Baufinanzierungsprofi geht dabei genau auf die individuellen persönlichen Bedürfnisse ein, wählt anhand der Analyse das beste Finanzierungsmodell und ermittelt im Vorfeld den passenden Kreditgeber. So entsteht eine Anfrage, welche bereits die nötigen Eckdaten und Ausgestaltungsmerkmale für die anstehende Finanzierung im vollen Umfang berücksichtigt. Beim folgenden Angebotsvergleich werden neben dem Zinssatz auch die angebotenen Möglichkeiten zu Sondertilgungen oder Anpassungen des Tilgungssatzes, sowie die entstehenden Nebenkosten verglichen werden.

Wichtig ist im Vorfeld die Prüfung, ob das eigene Einkommen für die Deckung der monatlichen Raten für Zinsen und Tilgung ausreichend ist – dafür finden Sie hier diverse Baufinanzierungsrechner, die Ihnen bei der Berechnung der Baufinanzierung helfen können. Dieses sollte „überdecken“, also trotz der neuen Ratenzahlungen sollte ein gewisser „freier“ Betrag übrig bleiben, der für Nebenkosten oder einfach als Rücklage verwendet werden kann. Ist dies nicht der Fall, können unvorhergesehene Ereignisse (z.B. Jobwechsel, nötige Anschaffungen wegen Defekten etc.) zu großen finanziellen Problemen führen. Die Angebote werden ferner je nach Eigenkapitalquote differieren. Je geringer die Beleihungsgrenze (also je mehr Eigenkapital in die Finanzierung eingebracht wird), umso günstiger werden die Konditionen ausfallen. Für Beleihungsgrenzen oberhalb 80% des Objektwertes werden nur noch sehr wenige Kreditinstitute Angebote erstellen – diese dann mit einem entsprechenden Zinsaufschlag.

Baufinanzierung: Zinsen für Immobilienkredite wieder nahe Rekordtief

Veröffentlicht am: | Aktualisiert am: | Redaktion

(München, 4. Februar 2016) Die Zinsen für Immobilienkredite sind im Januar um rund 0,2 Prozentpunkte gefallen. Sie liegen laut Interhyp, Deutschlands größtem Vermittler privater Baufinanzierungen, Anfang Februar wieder nahe ihrem Allzeittief vom Frühjahr 2015. Viele Interessenten können ihre Immobilienträume mit zehnjährigen Darlehen zu Zinsen um rund 1,4 Prozent finanzieren. Kreditnehmer mit ausreichender Bonität erhalten bei Bestanbietern Konditionen um rund 1,1 Prozent pro Jahr – oder sogar noch darunter. Wie das Interhyp-Bauzins-Trendbarometer zeigt, sieht die Mehrheit der Experten kurzfristig weiterhin niedrige Zinsen. Einige halten in den kommenden Wochen sogar weitere Tiefstände für möglich. Langfristig sollen die Konditionen jedoch wieder steigen.

Die Notenbanker beeinflussen das Marktgeschehen weiter merklich. Auf der ersten Sitzung des neuen Jahres hat die Europäische Zentralbank (EZB) neue geldpolitische Maßnahmen in Aussicht gestellt. Denn mit dem Ölpreisverfall und der Abschwächung der Wirtschaft in China und den Schwellenländern droht die Inflation in der Eurozone erneut ins Minus zu rutschen. Viele Experten erwarten nun, dass die Notenbank weiter versuchen wird, Konjunktur und Teuerungsrate anzuheizen. „Die Politik des billigen Geldes hält die Zinsen für Immobilienkredite derzeit tief“, sagt Michiel Goris, Vorstandsvorsitzender der Interhyp AG. „Immobilienkäufer und Bauherren profitieren von günstigen Finanzierungsbedingungen.“

Für eine Monatsrate von 1.000 Euro lässt sich laut Interhyp mit einem Zinssatz von 1,4 Prozent und einer anfänglichen Tilgung von zwei Prozent ein Darlehen über rund 350.000 Euro aufnehmen. Bei drei Prozent Anfangstilgung liegt die mit 1.000 Euro zu finanzierende Darlehenshöhe bei rund 270.000 Euro. Interhyp empfiehlt im Zinstief eher höhere Tilgungsleistungen, möglichst von mindestens drei Prozent.

Neben der lockeren Geldpolitik hatte zuletzt die starke Nachfrage nach deutschen Staatsanleihen die Zinsen für Immobiliendarlehen gedrückt. Eine Korrektur könnte die Bauzinsen verteuern, was auf längere Sicht im Jahresverlauf angesichts der eingeläuteten Zinswende in den USA und denkbarer Konjunkturerholung in Europa durchaus wieder möglich ist. Wie aus dem heutigen Bauzins-Trendbarometer von Interhyp hervorgeht, prognostizieren 20 Prozent der Finanzexperten mittel- bis langfristig unveränderte, 10 Prozent leicht fallende und eine Mehrheit von 70 Prozent steigende Zinsen. Kurzfristig gehen die meisten Befragten von gleichbleibenden, zum Teil auch von fallenden Zinsen aus. Für das Bauzins-Trendbarometer von Interhyp werden monatlich Zinsexperten von zehn Kreditinstituten in Deutschland befragt.

Weitere Informationen zur Zinsentwicklung finden Interessenten hier.

Immobilienkredite im Vergleich – Bank, Finanzmakler, Eckdaten der Finanzierung

Veröffentlicht am: | Aktualisiert am: | Redaktion

Der Kauf einer Eigentumswohnung oder eines Einfamilienhauses muss sehr gut überlegt sein. Oft machen Interessenten den Kauf oder Bau einer Immobilie vom Standort abhängig, der dann letztendlich ganz wo anders ist, als wie einmal gedacht, da die Möglichkeiten der Region vollkommen ausgeschöpft sind oder finanziellen Mittel nicht ausreichen. Der Immobilienfinanzierung sollte nicht weniger Beachtung geschenkt werden, da diese i.d.R. über mehrere Jahrzehnte andauert und dementsprechend teuer ist. Außerdem sollten neben einem günstigen Zinssatz noch viele weitere Eckdaten der Baufinanzierung (Darlehnshöhe, Flexibilität, Zinsbindungsdauer, Tilgungssatz, Sondertilgungen, Förderungsmöglichkeiten mittels KfW-Darlehen oder staatliche Förderungen mit einem Wohn-Riester Vertrag etc.) berücksichtigt werden, die erst eine erfolgreiche Finanzierung auf Dauer ermöglichen. In vielen Fällen übernehmen sich Darlehensnehmer dermaßen, dass sie die Finanzierung der Immobilie nicht mehr tragen können, da einfach die Kosten zu hoch sind oder ausschließlich Zinsen gezahlt werden oder sich die Lebensumstände extrem verändern etc.

Oft wird der Tilgungssatz auch nicht entsprechend hoch angesetzt! Darlehensnehmer, die bereits seit einigen Jahren stolze Immobilienbesitzer sind, sollten doch das aktuelle Zinstief richtig ausnutzen, indem sie bsp. den Tilgungssatz um 1 bis 2 Prozent erhöhen und entsprechend schneller entschulden. Vergessen darf man auch nicht, dass sich das aktuelle Zinsniveau zwar auf einem historisch tiefen Niveau befindet, jedoch sind auch die Immobilienpreise dermaßen angestiegen, dass nicht selten der doppelte Preis für die gleiche Immobilie gezahlt werden muss! Wie alles im Leben gibt es immer zwei Seiten! Grundsätzlich kann man sagen, dass eine solide Baufinanzierung aus min. 20 bis 30 Prozent Eigenkapital plus Nebenkosten besteht. Viele Kreditgeber bieten auch eine Vollfinanzierung, also eine Finanzierung ganz ohne Eigenkapital, an. Die Baufinanzierung ohne Eigenkapital ist jedoch nicht nur die teuerste Form der Immobilienfinanzierung, sondern auch die mit den meisten Risiken verbundene Finanzierung. Jedoch muss diese Entscheidung jeder für sich selbst treffen!

Bank oder Finanzmakler

Für viele ist der Weg zur eigenen Hausbank der bequemste, da sie ihrer Bank vertrauen und dort auch bekannt sind. Dies gilt ebenso für Darlehensnehmer, die sich nicht viel um ihre Anschlussfinanzierung kümmern wollen, da es ja die letzten 10 Jahre auf problemlos funktionierte. Diese Bequemlichkeit wird aber auch oft von den Banken ausgenutzt, indem die Baufinanzierung Konditionen nur geringfügig angepasst werden. Auch was die Flexibilität angeht, ist man bei der Hausbank oft eingeschränkt, da die Mitarbeiter an die hausinternen Bedingungen und Konditionen gebunden sind. Hilfreich ist erstmal der Blick auf einen Baufinanzierung-Zinsrechner, um ein Gefühl für die Finanzierung zu bekommen. Zwar erhält man mit wenigen Klicks eine gewisse Auswahl an Anbietern und eine Zinsangabe, jedoch ist diese nicht bindend, da ein Darlehen grundsätzlich bonitätsabhängig ist. Außerdem sollten bei einer Immobilienfinanzierung, wie schon oben beschrieben, verschiedene Eckdaten berücksichtigt werden, die mir der Zinsrechner nicht geben kann. Empfehlenswert ist daher eine kostenlose Angebotsanfrage bei einem neutralen Baufinanzierungsvermittler wie bsp. Dr. Klein oder Interhyp, da diese mittels einem Immobilienkredit-Vergleich nicht nur das Angebot mit dem günstigsten Zinssatz ermittelen, sondern auch das beste Finanzierungsmodell wählen. Eine Immobilienfinanzierung, die auf Dauer erfolgreich sein soll, muss immer individuell betrachtet werden und kann nicht von der Stange gekauft werden.

Mit der richtigen Bank das Eigenheim finanzieren

Veröffentlicht am: | Aktualisiert am: | Redaktion

Mit dem Immobilienkredit besteht beim Immobilienkauf eine große Planungssicherheit, denn die monatliche Rate fürs Eigenheim ist bei solch einem Kredit immer gleich hoch. Doch worauf ist bei der Wahl der kreditgebenden Bank zu achten und worauf müssen künftige Immobilienbesitzer sonst noch schauen?

Auf was sollte bei der Bankwahl geachtet werden?

Beim Vergleich der Immobilienkredite sollten sich Immobilienkäufer immer am Effektivzins, der die Bearbeitungs- und Vermittlungsgebühren inkludiert, orientieren. Wer hingegen nicht möchte, dass mit seinem Geld die Rüstungsindustrie, Chemiekonzerne oder Kinderarbeit unterstützt werden, der wird vermutlich eine ethische Bank wählen und zur Ethikbank wechseln.
Bevor es ans Verhandeln mit der Bank geht, ist eine gute Vorbereitung wichtig. Dazu gehören eine Auflistung des Eigenkapitals mit den entsprechenden Belegen und eine Übersicht über die monatlichen Ein- und Ausgaben, die voraussichtlich im neuen Eigenheim anfallen werden. Dabei sollten immer die Konditionen verschiedener Banken miteinander verglichen werden. Wichtig ist auch, anfallende Nebenkosten einzukalkulieren, wie zum Beispiel die Ermittlung des Beleihungswerts, von dem wiederum der Zinssatz und die maximale Kredithöhe abhängt.

Wie können Zinsen gesenkt werden?

Bessere Konditionen gibt es, wenn der Beleihungswert nicht 80 Prozent, sondern nur 60 Prozent des Werts der Immobilie beträgt. Aber auch, wenn die Darlehenssumme wächst, denn in der Regel sind Kredite ab 100.000 Euro preiswerter als niedrigere. Für schnellere Tilgungen, die über den üblichen ein Prozent liegen, geben einige Banken ebenfalls einen Zinsnachlass. Allerdings muss sichergestellt sein, dass die so höheren Raten langfristig gestemmt werden können.

Kurze Laufzeiten sparen ebenfalls Geld, denn ein fünfjähriger Kredit kann monatlich deutlich weniger kosten als ein Vertrag über fünfzehn Jahre. Trotzdem hat eine lange Zinsbindung durchaus auch ihre Vorteile: Die Kosten sind auf eine lange Zeit hinweg sicher und können nicht steigen. Das hat gerade derzeit durchaus seinen Charme, denn gegenwärtig sind die Zinsen einmalig niedrig. Mit einer kurzen Laufzeit von fünf Jahren kann es durchaus sein, dass im Extremfall später das Doppelte zu zahlen ist. Das hat schon so manchem Hauseigentümer mit geringem Budget den Hals gebrochen. Solch eine kurze Zinsbindung ist nur dann sinnvoll, wenn noch finanzieller Spielraum besteht oder ein größerer Geldeingang erwartet wird.

Bild: © istock.com/FingerMedium

Baufinanzierung Tipps – worauf sollte beim Immobilienkredit geachtet werden

Veröffentlicht am: | Aktualisiert am: | Redaktion

Wer heute eine Finanzierung für einen Neu- oder Anbau bzw. eine Modernisierung sucht, benötigt ein maßgeschneidertes Produkt, was auf die individuelle Lebenssituation zugeschnitten ist und die weitere Lebensplanung berücksichtigt bzw. nicht zu stark einschränkt. Die Auswahl ist groß: So kann der Interessent beispielsweise per direkter Anfrage bei einem Kreditinstitut über Internet die Angebote verschiedener Anbieter vergleichen oder kann die Anfrage unter Bekanntgabe seiner persönlichen Daten, Einkommensverhältnisse und Wünsche von einem Makler bei verschiedenen Instituten anfragen und auswerten lassen.

Doch was muss hierbei beachtet werden? Hier ist es für einen aussagefähigen Vergleich u.a. wichtig, dass die grundsätzlichen Eckdaten bei den Anfragen übereinstimmen. Wie hoch sollte der Eigenkapitalanteil sein und welcher Tilgungssatz ist ideal? Dies hängt von vielen, meist individuellen Faktoren ab. Welche Nebenkosten erwarten den Bauherrn und wie hoch sind die Kosten bei einem Wechsel des Darlehensgebers? Hierfür gibt es Faustregeln, die man schon im Voraus beachten sollte, um hinterher nicht eine böse Überraschung zu erleben. Die richtige Baufinanzierung zu finden ist also nicht so einfach, insbesondere wenn dieser Bereich für den Antragsteller eher Neuland ist.

Wo aber kann der Laie, der sich auf der Suche nach der für Ihn idealen Finanzierungsvariante befindet, Hilfe bekommen? Antworten auf diese Fragen kann man im Internet suchen z.B. unter den Stichpunkten Baufinanzierung FAQ oder Tipps zur Hausfinanzierung. Komplett beantwortet werden diese und weitere wichtige Fragen gesammelt unter interhyp.de. Hier kann sich der Interessent eingehend informieren und erhält wichtige Tipps und lohnendes Fachwissen verständlich vermittelt – dies kann später bares Geld wert sein!

Günstige Hausfinanzierung über einen Finanzierungsmakler

Veröffentlicht am: | Aktualisiert am: | Redaktion

Auf der Suche nach einer günstigen Hausfinanzierung haben Kreditnehmer verschiedene Möglichkeiten. Wurde in früheren Zeiten fast immer die Hausbank aufgesucht, so können heute auch die Leistungen eines Finanzierungsmaklers in Anspruch genommen werden. Der Vorteil für den Kreditnehmer liegt häufig in einem geringeren Aufwand sowie in niedrigeren Zinsen.

Wie hoch die Kosten einer Hausfinanzierung sind, hängt natürlich in erster Linie vom Objektwert und dementsprechend von der Immobilie sowie von der Wohnlage ab. Einen weiteren Kostenfaktor stellen die Nebenkosten dar, zu denen auch die Finanzierungskosten zählen. Da sich die Konditionen der einzelnen Kreditgeber teils sehr deutlich voneinander unterscheiden, ist häufig ein Vergleich notwendig, um eine günstige Hausfinanzierung abzuschließen. An dieser Stelle können die Dienstleistungen eines Finanzierungsmaklers genutzt werden. Ein Finanzierungsmakler ist in der Lage, die für den Kreditgeber jeweils günstigsten Finanzierungsangebote auszuwählen. Dadurch bleibt dem Darlehensnehmer nicht nur viel Aufwand erspart, die einzelnen Angebote selbst miteinander zu vergleichen, sondern zugleich können erweiterte Dienstleistungen in Anspruch genommen werden. Ein Finanzierungsmakler kann nämlich die Finanzierungsinteressen des Kreditsuchenden vertreten und dadurch die Angebote herausfiltern, welche sich nicht für eine solide Hausfinanzierung eignen. Deshalb ist es auch bei Inanspruchnahme eines Maklers wichtig, alle notwendigen Unterlagen einzureichen und den Finanzierungsmakler über die persönlichen finanziellen Voraussetzungen sowie die Wünsche in Bezug auf Dauer und Rückzahlungsmodalitäten der Hausfinanzierung aufzuklären.

Hausfinanzierung über Makler kann günstiger ausfallen

Finanzierungsmakler sind in der Regel für viele Kreditsuchende tätig, wodurch ein großes Kreditvolumen anfällt. Zugleich sinkt für die Banken durch die Vermittlung über einen Makler auch der Aufwand. Dies kann sich in der Höhe des Zinssatzes bemerkbar machen, welchen einige Banken an professionell tätigen Maklern vergeben. Daneben gibt es auch Kreditinstitute, welche selbst das vielfältige Kreditangebot von Maklern nutzen. Somit halten Finanzierungsmakler häufig viele unterschiedliche Kreditarten zur Auswahl bereit, welche Banken nicht immer selbst aus dem eigenen Portfolio bedienen können. Einige Finanzierungsmakler haben sich dabei auf die Vermittlung von Baugeld spezialisiert, weshalb sie häufig auch als Baugeldvermittler bezeichnet werden.

Interhyp eröffnet 75. Standort

Veröffentlicht am: | Aktualisiert am: | Redaktion

(München, 9. Oktober 2014) Mit der Eröffnung des 75. Standortes vermittelt Interhyp ab sofort auch im thüringischen Jena Immobilienkredite direkt vor Ort. „Die Nachfrage nach individuell zugeschnittenen und zinsgünstigen Immobilienkrediten ist besonders in den Städten hoch – und wird durch das Zinstief beflügelt“, erklärt Michiel Goris, Vorstandsvorsitzender der Interhyp AG, Deutschlands größtem Vermittler privater Baufinanzierungen zur Eröffnung am 9. Oktober. In der Geschäftsstelle können sich Kunden an Ort und Stelle zur Finanzierung ihrer Immobilie beraten lassen. Interhyp setzt dabei weiter auf Wachstum: 100 Standorte in Deutschland sind geplant.

Laut Goris hat sich Interhyp längst zum führenden Baufinanzierungsberater vor Ort entwickelt. „Die Anzahl der seit Juli 2005 eröffneten Standorte zeigt die Relevanz der persönlichen Beratung in der Baufinanzierung“, sagt Goris. Allein in 2014 hat das Unternehmen zwölf neue Geschäftsstellen aufgebaut. Insgesamt unterstützen bei Interhyp heute 1.000 Mitarbeiter Häuslebauer, Käufer von Eigentumswohnungen, Kapitalanleger und Anschlussfinanzierer dabei, aus dem Angebot von rund 400 Kreditanbietern den passenden Immobilienkredit zu finden. Egal, ob der Kunde über Telefon, Email oder vor Ort die persönliche Interhyp-Beratung nutzt – ihm entstehen dafür keine Extrakosten.

„Die Baufinanzierung ist kein Standardgeschäft. Kunden wünschen und brauchen einen Ansprechpartner, der sie vom Erstgespräch über den Kassensturz bis zur Auszahlung des Darlehens begleitet“, sagt Goris. Dabei ist es entscheidend, das Finanzierungskonzept individuell an den persönlichen Bedürfnissen des Darlehensnehmers auszurichten, z.B. in puncto Eigenkapitaleinsatz, Zinsbindung und Tilgung.

Auch regionale Unterschiede und Besonderheiten lassen sich durch die Beratung vor Ort besser berücksichtigen. „Finanzierungsberater mit Ortskenntnissen sichern in Verbindung mit dem Vermittlermodell optimal zugeschnittene Finanzierungslösungen.“

Baufinanzierung im Zinstief: Wie lange noch?

Veröffentlicht am: | Aktualisiert am: | Redaktion

Die Leitzinsvorgabe der EZB bleibt auch aktuell konstant. Es gab durchaus Experten, die eine weitere Absenkung prognostiziert haben, doch die EZB möchte klare Zeichen setzen: Die Finanzmärkte sollen sich beruhigen. Für angehende Immobilienbesitzer stellt sich die Frage, welche Schlüsse aus der aktuellen Situation gezogen werden können und wann der günstigste Einstiegszeitpunkt für eine Finanzierung ist. Vor dem Hintergrund der Euro-Krise ist in der nächsten Zukunft nicht mit steigenden Leitzinsen zu rechnen, doch schert das manche Kreditinstitute wenig: Zu groß die Angst vor weiteren Hiobsbotschaften und geschäftsschädigenden Negativmeldungen.

Kredite werden immer intensiver geprüft, bevor eine Zusage erfolgt und Mitte Oktober gab es eine Art Zinserhöhungsrunde für Baudarlehen trotz der Leitzinskonstanz, der einige Kreditinstitute gefolgt sind. Die Märkte und mit ihnen alle Einflussmechanismen sind momentan in Aufruhr durch die drohenden Abschreibungen aufgrund möglicher Staatspleiten und der Gefahr einer Aufspaltung der Währungsunion. Immobilien indes werden zunehmend teurer und selbst Experten warnen mittlerweile vor moderaten Inflationsrisiken. Zinsspielraum nach unten besteht kaum noch, immer größer hingegen scheinen Unsicherheiten und Inflationssorgen zu werden, was für angehende Immobilienfinanzierer nur einen Schluss zulässt:

Ist ernsthaft eine Finanzierung geplant und besteht dafür ausreichendes Eigenkapital, gibt es keinen Grund länger zu warten. Selbst wenn sich die Märkte beruhigen sollten, wird die EZB nicht lange mit Zinsanhebungen auf sich warten lassen – dieser Erhöhung werden dann mit hoher Wahrscheinlichkeit alle Kreditinstitute folgen. Die Ermittlung einer günstigsten Baufinanzierung erfolgt bestenfalls über einen neutralen Finanzmakler. Trotz historisch niedriger Zinsen sollten man auch jetzt vergleichen bevor man sich fest bindet. Ebenso gilt es die einzelnen Faktoren wie beispielsweise Zinsdindungsfrist, Eigenkapitalhöhe, Tilgungssatz etc. genauestens unter die Lupe zu nehmen.

Einen Immobilienkredit vorzeitig kündigen und hohes Sparpotenzial nutzen

Veröffentlicht am: | Aktualisiert am: | Redaktion

Noch vor wenigen Jahren mussten Kreditnehmer im Zuge der Baufinanzierung deutlich teurere Kredite aufnehmen, denn die Zinsen waren wesentlich höher, als es zurzeit der Fall ist. Das aktuelle Zinstief hält mittlerweile schon einige Jahre an und kann nicht nur für den Einstieg in die Baufinanzierung genutzt werden, sondern auch bei Altkrediten kann sich das niedrige Zinsniveau als vorteilhaft erweisen.

Günstiges Zinsniveau für die Anschlussfinanzierung nutzen

Wurde der Immobilienkredit bereits viele Jahre zuvor abgeschlossen, dann wurde in der Regel ein deutlich höherer Zinssatz vereinbart, als er momentan üblich ist. Läuft die Zinsbindungsfrist des Kredites aus, dann erhält der Kreditnehmer die Möglichkeit, im Rahmen der Anschlussfinanzierung mit der Bank neu zu verhandeln, um einen günstigen Zinssatz zu erhalten. Dieser Zinssatz kann an das aktuelle Zinsniveau angepasst werden, wodurch viele Kosten eingespart werden können. Die Immobilienfinanzierung lässt sich dadurch noch im Nachhinein günstiger gestalten. Zudem bietet es sich bei den aktuell niedrigen Zinsen an, bei der Anschlussfinanzierung auf eine möglichst lange Zinsbindung zu achten. Denn ein Anstieg der Zinsen ist in den kommenden Jahren durchaus möglich. Zwar steigt der vereinbarte Zinssatz mit der Länge der Zinsbindung an, jedoch rechnet sich dies häufig.

Hohes Sparpotenzial durch vorzeitige Kündigung möglich

Anders sieht es jedoch aus, wenn der Immobilienkredit noch läuft. Denn bei einer gewünschten Umschuldung eines laufenden Kreditvertrages bedarf es in der Regel der Zustimmung der kreditgebenden Bank, damit der Vertrag gekündigt werden kann. Zudem hat die Bank mit den Zinseinnahmen aus dem Kreditvertrag gerechnet und fordert deshalb vom Kreditnehmer bei vorzeitiger Kündigung Schadensersatz. Dabei handelt es sich um eine Vorfälligkeitsentschädigung, welche die ansteigen Kosten bei Kündigung schnell um viele Tausend Euro ansteigen lassen kann. Eine Ausnahme von dieser Regelung gibt es jedoch. Denn bei einem Darlehen aus einem Bausparvertrag fällt trotz vorzeitiger Rückzahlung des Kredits keine Vorfälligkeitsentschädigung an. Dadurch können Darlehen aus Bausparverträgen stets abgelöst werden, damit ein günstigerer Zinssatz genutzt werden kann. Aber auch bei anderen Darlehensarten kann sich eine Umschuldung trotz der zu erwartenden Kosten lohnen. Denn ist der Zinssatz seit Abschluss des laufenden Kreditvertrags gesunken, dann ist die Zinsersparnis nicht selten höher als die Kosten.