Tag Archives: Kredite

„Marke des Jahrhunderts“ – Was das beim Hausbau bedeutet

Veröffentlicht am: | Aktualisiert am: | Redaktion

Viebrockhaus gehört als norddeutsche Firma für Haus- und Grundstücksbau zu den ohnehin schon erfolgreichsten Mitstreitern auf dem Markt. Anfang 2016 sicherte sich das Unternehmen den Titel „Marke des Jahrhunderts“. Dabei handelt es sich um eine tatsächlich sehr gehobene Auszeichnung, die die Qualität von Viebrockhaus unter Beweis stellt.

Seit den 50er Jahren aktiv

Das „Zuhausehaus“, wie man es nennt, gibt es schon seit den 50er-Jahren. Damals als kleines Bauunternehmen gegründet, erarbeitete sich das Unternehmen mit mittlerweile über 29.000 Häusern einen festen Stand. Die Vision war, Massivhäuser nach aktueller Bauweise (aber mit handwerklicher Tradition) in extrem kurzer Zeit zu bauen. Das war 1954. Heute also handelt es sich bei Viebrockhaus um einen offensichtlich beliebten Partner beim Häuser- und Grundstücksbau, sodass auch große Immobilienportale die eigene Rubrik für den Bau solcher Massivhäuser anbieten (zu Viebrockhaus auf immonet.de). Die Auszeichnung basiert auf den vielen Stärken des Unternehmens, die bei alter Bau-Tradition anfangen und bei umwelteffizienten Produkten und Arbeitsweisen aufhören. Und gerade in den letzten Jahren verzeichnet der Anbieter neben der Auszeichnung eine steigende Anzahl an Aufträgen – ein Ergebnis der aktuell niedrigen Zinsen für Kredite, die viele dazu verleiten, ihren Traum vom Eigenheim mit der Marke zu verwirklichen.

Was kostet ein Hausbau mit der „Marke des Jahrhunderts“?

Diese günstigen Kredite sind auch nötig, um den Hausbau optimal zu finanzieren (Nähere Informationen dazu hier). Immerhin sind Massivhäuser, die dazugehörigen Grundstücke, die Ausstattung und Einrichtung, sowie weitere Faktoren insgesamt äußerst kostspielig. Eine Viertel Million Euro sollte jeder dabei einplanen, wobei die finalen Kosten von der Größe und den Ausmaßen von all dem abhängen. Allerdings ist der Hausbau auch mit einem Unternehmen, das solch eine hohe Auszeichnung trägt, nicht teurer als mit anderen Anbietern im Massivhaus-Segment. Günstiger wird es nur, wenn es sich um Fertighäuser handelt (Anbieter hierfür bei hausbau-portal.net), die mit anderen Methoden und Mitteln errichtet werden. Das Geld muss man übrig haben, aber wenn man es hat, ist das Investment mit Viebrockhaus der Auszeichnung nach anscheinend jeden Cent wert. Gerade, weil es um ein Investment in die Zukunft geht.

Bild: © istock.com/gargantiopa

Was ist ein Beamtendarlehen – wie funktioniert’s, Vorteile und Nachteile?

Veröffentlicht am: | Aktualisiert am: | Redaktion

Unter einem Beamtendarlehen wird allgemein ein besonders günstiges Darlehen für Beamte, Soldaten, Akademiker oder Angestellte im öffentlichen Dienst verstanden. Der Begriff an sich ist nicht geschützt und wird daher oft auch werbliche Zwecke verwendet. Der Interessent sollte sich also die genauen Bedingungen des jeweiligen Kreditinstitutes explizit durchlesen. Üblicherweise sind Beamtendarlehen in der Höhe begrenzt (z. B. 60.000 €) und mit einer Kapitallebensversicherung als Tilgungsträger verknüpft. Die Absicherung erfolgt dabei durch die Bezüge als Beamter, welche allgemein als vergleichsweise sicher gelten. Die Abtretung des Einkommens aus dem jeweiligen Beamtenverhältnis wird jedoch nur genutzt, wenn der Kreditnehmer seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt.

Wo kann ein Beamtendarlehen beantragt werden?

Mittlerweile bieten sehr viele Kreditinstitute (z. B. Banken oder Versicherungsgesellschaften) entsprechende Darlehen an. Die Mindestlaufzeit beträgt bei den meisten Angeboten sechs Monate bei einer gesetzlichen Kündigungsfrist von drei Monaten. Nach diesen zusammen neun Monaten ist theoretisch die vorzeitige Ablösung des Beamtendarlehens möglich. Während der üblichen Laufzeiten zwischen 12 und 20 Jahren sind aber auch kostenfreie Sondertilgungen erlaubt. Die Beantragung sollte günstigenfalls über einen neutralen Vermittler erfolgen, da dieser über die notwendigen Marktkenntnisse und die Verbindungen zu vielen Anbietern verfügt.

Wie funktioniert die Rückzahlung?

Beamtendarlehen sind mit einer Kapitallebensversicherung verknüpft. Während also einerseits nur die Zinsen für das Darlehen (und keine Tilgungen) gezahlt werden, wird zusätzlich ein Beitrag für die verknüpfte Lebensversicherung gezahlt. Die Ablaufleistung dieser Versicherung dient später dann als Tilgungsleistung – der Nebeneffekt einer Absicherung gegen den Tod ist dabei inklusive.

Für wen sind Beamtendarlehen geeignet?

Da Beamtendarlehen in der Höhe recht begrenzt sind, eignen sie sich in der Regel nicht als Immobilienfinanzierungen – wohl aber als Ablösung oder Alternative für teurere Raten- bzw. Konsumentenkredite. Nicht bei jedem Kreditinstitut dürfen ausschließlich Beamte ein solches Darlehen beantragen, es gelten die jeweiligen Beschränkungen des Anbieters. Ein Vergleich mit anderen Finanzierungsformen ist trotzdem immer empfehlenswert. So ist es durchaus möglich, dass bestimmte Angebote wie beispielsweise zweckgebundene Darlehen (wie PKW-Kredite oder Modernisierungskredite) noch einmal günstigere Konditionen aufweisen. Auch ist die Verknüpfung mit einer Kapitallebensversicherung nicht für jeden Interessenten die optimale Wahl – es sollte daher im Vorfeld eine ausgiebige Analyse der eigenen Finanzsituation erfolgen.

Baufinanzierung im Zinstief: Wie lange noch?

Veröffentlicht am: | Aktualisiert am: | Redaktion

Die Leitzinsvorgabe der EZB bleibt auch aktuell konstant. Es gab durchaus Experten, die eine weitere Absenkung prognostiziert haben, doch die EZB möchte klare Zeichen setzen: Die Finanzmärkte sollen sich beruhigen. Für angehende Immobilienbesitzer stellt sich die Frage, welche Schlüsse aus der aktuellen Situation gezogen werden können und wann der günstigste Einstiegszeitpunkt für eine Finanzierung ist. Vor dem Hintergrund der Euro-Krise ist in der nächsten Zukunft nicht mit steigenden Leitzinsen zu rechnen, doch schert das manche Kreditinstitute wenig: Zu groß die Angst vor weiteren Hiobsbotschaften und geschäftsschädigenden Negativmeldungen.

Kredite werden immer intensiver geprüft, bevor eine Zusage erfolgt und Mitte Oktober gab es eine Art Zinserhöhungsrunde für Baudarlehen trotz der Leitzinskonstanz, der einige Kreditinstitute gefolgt sind. Die Märkte und mit ihnen alle Einflussmechanismen sind momentan in Aufruhr durch die drohenden Abschreibungen aufgrund möglicher Staatspleiten und der Gefahr einer Aufspaltung der Währungsunion. Immobilien indes werden zunehmend teurer und selbst Experten warnen mittlerweile vor moderaten Inflationsrisiken. Zinsspielraum nach unten besteht kaum noch, immer größer hingegen scheinen Unsicherheiten und Inflationssorgen zu werden, was für angehende Immobilienfinanzierer nur einen Schluss zulässt:

Ist ernsthaft eine Finanzierung geplant und besteht dafür ausreichendes Eigenkapital, gibt es keinen Grund länger zu warten. Selbst wenn sich die Märkte beruhigen sollten, wird die EZB nicht lange mit Zinsanhebungen auf sich warten lassen – dieser Erhöhung werden dann mit hoher Wahrscheinlichkeit alle Kreditinstitute folgen. Die Ermittlung einer günstigsten Baufinanzierung erfolgt bestenfalls über einen neutralen Finanzmakler. Trotz historisch niedriger Zinsen sollten man auch jetzt vergleichen bevor man sich fest bindet. Ebenso gilt es die einzelnen Faktoren wie beispielsweise Zinsdindungsfrist, Eigenkapitalhöhe, Tilgungssatz etc. genauestens unter die Lupe zu nehmen.