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Die Risiko-Lebensversicherung – wichtiger Schutz bei der Hinterbliebenenvorsorge

Veröffentlicht am: | Aktualisiert am: | Redaktion

Viele stellen sich immer wieder die Frage wie sinnvoll eine Risiko-Lebensversicherung ist und in welchen Fällen sie unbedingt vorhanden sein sollte. Hierzu gibt es verschiedene Antworten, wobei grundsätzlich einmal die finanzielle Absicherung von Hinterbliebenen im Todesfall im Vordergrund steht. So sind speziell beim Immobilienerwerb Häuslebauer oft auf große Summen Fremdkapital angewiesen, welches ihnen von den Kreditinstituten zur Verfügung gestellt wird. Schon vor dem Darlehensvertragsabschluss, wird unter vielem anderem auch die sogenannte Kapitaldienstfähigkeit von Finanzierungskunden geprüft. Dabei stellt sich in den überwiegenden Fällen heraus, dass die finanzielle Hauptlast aus dem Hausbaudarlehen von einem Einkommensbezieher alleine getragen werden muss. Bei Wegfall dieses Hauptfamilieneinkommens führt es leider sehr schnell zu massiven finanziellen Engpässen. Darüber hinaus sind selbstverständlich auch viele anderweitige, langfristige Kreditverpflichtungen von dieser Problematik betroffen. In allen diesen Fällen schützt die Risiko-Lebensversicherung, mit einer beim Abschluss fest vereinbarten Versicherungsleistung in Höhe des zu sichernden Fremdkapitals, Hinterbliebene vor großem finanziellem Schaden.

Die Funktionsweise der Risiko-Lebensversicherung

Grundsätzlich ist schnell erklärt, wie die Risiko-Lebensversicherung vom Prinzip her funktioniert: Der Tod des Versicherungsnehmers wird finanziell abgesichert, indem sich die Versicherungsgesellschaft verpflichtet, während der Versicherungslaufzeit, den Hinterbliebenen beim Ableben des Versicherten eine einmalige Kapitalleistung auszubezahlen. In Abgrenzung zur kapitalbildenden Lebensversicherung gibt es bei der Risiko-Lebensversicherung allerdings eine Besonderheit: Ist der Versicherte während der Vertragslaufzeit nicht zu Tode gekommen, erfolgt bei Vertragsablauf auch keine finanzielle Leistung. Im Ergebnis drückt sich dies allerdings sehr deutlich durch erheblich niedrige Beitragszahlungen aus, als dies bei der kapitalbildenden Lebensversicherungsvariante der Fall ist.

Welche Arten von Risiko-Lebensversicherungen gibt es?

Es werden drei Formen der Risiko-Lebensversicherung voneinander unterschieden. Die meist abgeschlossene, klassische Variante stellt die Versicherung des Lebens von nur einer Person dar. Daneben kennt man die verbundene Risiko-Lebensversicherung, diese sichert beispielsweise die Leben von Eheleuten ab und wird fällig, wenn eine der versicherten Personen während der Versicherungslaufzeit stirbt. Als eine weitere Variante ist die Risiko-Lebensversicherung mit fallender Todesfallleistung zu erwähnen. Hierbei wird die Versicherungssumme automatisch an die Kreditsumme angepasst, wenn diese mit fortschreitender Entschuldung fällt. Bei der Beitragsberechnung von Risiko- Lebensversicherungen gibt es ebenfalls zu berücksichtigende Besonderheiten: So können die von der Versicherungsgesellschaft erwirtschafteten Beiträge entweder sofort zur monatlichen Beitragsreduzierung verwendet werden oder im Leistungsfall zur Erhöhung der Todesfallsumme herangezogen werden. Aus Gründen von recht unterschiedlich ausfallenden Überschüssen, können sich erhebliche Abweichungen zu den Beitrags- und Leistungskennzahlen ergeben.

Die Vorgehensweise beim Abschluss der Risiko-Lebensversicherung

Alle Anbieter legen individuell fest, welche Faktoren für die Beitragsberechnung einer Risiko-Lebensversicherung als Grundlage herangezogen werden sollen. Gesundheit, Alter, Laufzeit und Lebenswandel des Antragstellers, tragen dabei maßgeblich zur Beitragshöhe bei. Aus diesem Grund sollte auf jeden Falls vor Abschluss ein umfangreicher Versicherungsvergleich stattfinden. Übrigens beeinflusst auch die Beitragszahlungsweise – ob monatlich, vierteljährlich, halbjährlich oder jährlich gezahlt wird – die Höhe des Versicherungsbeitrages. Last but not least kann eine Risiko-Lebensversicherung auch gekündigt werden. Hierbei sind auf jeden Fall Kündigungsfristen zu beachten. Unter Umständen ist aber auch eine Beitragsfreistellung möglich, hierbei wird dann eine vom Versicherer angepasste, niedrigere Todesfallsumme kalkuliert. Zudem kann bei Arbeitslosigkeit oder Arbeitsunfähigkeit des Versicherungsnehmers, während der Laufzeit, auch über eine Beitragsreduzierung oder Herabsetzung des Todesfallschutzes verhandelt werden.

Volumen an vermittelten Finanzierungen und Bestand an Versicherungen steigen weiter an

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Das vermittelte Finanzierungsvolumen der Privatkundensparte der Hypoport AG mit der Hauptmarke Dr. Klein wurde in den ersten neun Monaten 2014 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 15,7 Prozent auf 4,69 Mrd. Euro gesteigert. Erfreulich entwickelt sich auch der verwaltete Versicherungsbestand, der innerhalb der letzten neun Monate um 14,7 Prozent anstieg und 116,0 Mio. Euro erreichte. Im Versicherungsneugeschäft verringerte sich das Volumen hingegen weiter und verzeichnet in den ersten drei Quartalen 2014 gegenüber dem Vorjahreszeitraum einen Rückgang um 20,3 Prozent auf 12,6 Mio. Euro.

„Die anhaltende Niedrigzinsphase macht der Versicherungsbranche weiterhin zu schaffen“, erklärt Stephan Gawarecki, Vorstandssprecher der Dr. Klein & Co. AG, und ergänzt: „Es zeigt sich, dass wir mit der Anpassung unseres Geschäftsmodells, verstärkt auf den Aufbau von nachhaltigen Versicherungsbeständen zu setzen, die richtige Entscheidung getroffen haben und hier stetig erfolgreicher werden.“

Die Transaktionszahlen im Bereich Finanzierungen entwickelten sich in den ersten drei Quartalen 2014 weiterhin sehr positiv. „Die Bundesbankzahlen zeigen, dass das Volumen des Gesamtmarktes in der privaten Immobilienfinanzierung stagniert. Umso erfreulicher ist unser Wachstum in diesem Segment“, so Gawarecki. Der größte Produktbereich Immobilienfinanzierung legte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 15,2 Prozent von 3,77 auf 4,34 Mrd. Euro zu. Das Vermittlungsvolumen bei Ratenkrediten stieg um 7,0 Prozent (166,7 zu 178,4 Mio. Euro), während das Bausparvolumen sogar um 45,7 Prozent (111,6 zu 162,6 Mio. Euro) im Vergleich zu den ersten neun Monaten 2013 anstieg.

Das Neugeschäft im Bereich Versicherungen zeigte sich weiter rückläufig, büßte in den ersten drei Quartalen 2014 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (15,8 Mio. Euro) nochmals 20,3 Prozent ein und betrug 12,6 Mio. Euro. Der verwaltete Versicherungsbestand hingegen stieg seit Jahresbeginn um mehr als 14,7 Prozent von 101,1 auf 116,0 Mio. Euro. Während sich der Bestand an Krankenversicherungen mit einem Anstieg um 0,2 Prozent (30,6 auf 30,7 Mio. Euro) praktisch unverändert zeigte, gewannen der Bereich Lebensversicherung & Geldanlage 14,0 (55,8 zu 63,7 Mio. Euro) und der Bereich Sachversicherungen gar 47,8 Prozent (14,7 zu 21,7 Mio. Euro) hinzu.

Hinweis: Von den hier genannten Transaktionszahlen kann weder direkt auf Umsatz- noch auf Ergebniszahlen geschlossen werden.

Über die Dr. Klein & Co. AG

Dr. Klein ist unabhängiger Anbieter von Finanzdienstleistungen für Privatkunden und Unternehmen. Privatkunden finden bei Dr. Klein zu allen Fragen rund um ihre Finanzen die individuell passende Lösung. Über das Internet und in mehr als 200 Filialen beraten rund 650 Spezialisten anbieterunabhängig und ganzheitlich zu den Themen Immobilienfinanzierung, Versicherungen und Vorsorge.
Schon seit 1954 ist die Dr. Klein & Co. AG wichtiger Finanzdienstleistungspartner der Wohnungswirtschaft, der Kommunen und von gewerblichen Immobilieninvestoren. Dr. Klein unterstützt seine Institutionellen Kunden ganzheitlich mit kompetenter Beratung und maßgeschneiderten Konzepten im Finanzierungsmanagement, in der Portfoliosteuerung und zu gewerblichen Versicherungen. Die kundenorientierte Beratungskompetenz und die langjährigen, vertrauensvollen Beziehungen zu allen namhaften Kredit- und Versicherungsinstituten sichern den Dr. Klein Kunden stets den einfachsten Zugang zu den besten Finanzdienstleistungen. Dr. Klein ist eine 100%ige Tochter des an der Frankfurter Börse gelisteten internetbasierten Finanzdienstleisters Hypoport AG.

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