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Gut geplant ist halb finanziert: Schneller schuldenfrei mit der richtigen Tilgung

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Lübeck, 20. Juni 2017. Die Bauzinsen befinden sich nach wie vor auf einem historischen Tiefstand. Für Bauherren, Haus- und Wohnungskäufer bedeutet das eine einmalige Chance: Eine Immobilie lässt sich derzeit so schnell und günstig finanzieren wie nie. Dr. Klein erklärt, wie angehende Immobilienbesitzer mit dem richtigen Tilgungsplan maximal von den niedrigen Zinsen profitieren.

Zins und Tilgung – wie hängen sie zusammen?

Wer ein Haus baut oder kauft und es nicht selbst bezahlen kann, leiht sich Geld und zahlt es über einen bestimmten Zeitraum an den Kreditgeber zurück. Die meisten Bauherren finanzieren ihre Immobilie über ein Annuitätendarlehen. Bei dieser Darlehensart zahlt der Kreditnehmer seiner Bank eine feste monatliche Rate, die über die gesamte Laufzeit konstant bleibt. Diese Rate setzt sich aus Zins- und Tilgungsanteil zusammen: Die Zinsen zahlt der Kreditnehmer an die Bank, mit dem Tilgungsanteil wird das Darlehen abgezahlt.

Gut geplant ist halb finanziert: Schneller schuldenfrei mit der richtigen TilgungDen Zinssatz legt die Bank zu Beginn der Finanzierung für die gesamte Dauer der ersten Finanzierungsrunde fest. Wie hoch dieser Zinssatz ist, hängt zum einen vom Marktzins und zum anderen von der individuellen Situation des Kunden ab. Wer beispielsweise von Anfang an eine höhere Tilgung wählt oder viel Eigenkapital beisteuert, profitiert von besseren Zinskonditionen. Angerechnet wird der Zinssatz immer auf die Höhe der Restschuld.

Den Tilgungssatz können Kreditnehmer hingegen selbst festlegen und damit auch die Höhe der monatlichen Rate bestimmen. Je höher die Tilgung, desto höher ist zwar die Rate, desto schneller schrumpft allerdings auch die Restschuld. Der Zinssatz und die monatliche Rate bleiben jeden Monat gleich. Da die Restschuld jedoch immer geringer wird, sinkt der Zinsanteil, während der Tilgungsanteil um dieselbe Höhe steigt. Eine hohe Tilgung bedeutet daher, dass Kreditnehmer insgesamt weniger Zinsen zahlen und schneller schuldenfrei sind.

Ein Rechenbeispiel verdeutlicht, wie groß der Einfluss verschiedener Tilgungssätze auf die Finanzierungsdauer ist: Ein Bauherr nimmt ein Darlehen von 140.000 Euro zu einem Sollzinssatz von 1,9 Prozent mit einer 15-jährigen Zinsbindung auf. Wählt er eine Tilgung von einem Prozent, hat er seinen Kredit erst nach über 56 Jahren abgezahlt. Bei einer Tilgung von zwei Prozent ist er bereits nach rund 35 Jahren schuldenfrei. Ein Prozent mehr Tilgung bedeutet für die Finanzierungsdauer also einen immensen Unterschied von fast 21 Jahren. Bei einer zwei Prozent höheren Tilgung sind es sogar 31 Jahre.

Annahmen: Objektwert 180.000 Euro, Darlehensbetrag 140.000 Euro, Zinsbindung 15 Jahre, fester Sollzins 1,9%

Das Beispiel zeigt, wie wichtig eine gute Beratung zum Thema Zins und Tilgung ist. „Vor allem bei Anschlussfinanzierungen verlängern Hausbanken oft einfach die bestehenden Verträge der Kunden – auch wenn darin noch eine niedrige Tilgung von unter zwei Prozent festgelegt wurde“, weiß Susanne Wolf, Spezialistin für Baufinanzierung bei Dr. Klein. „Damit verspielen die Kreditnehmer unter Umständen die Chance, Jahre oder sogar Jahrzehnte früher schuldenfrei zu sein.“ Wer sich unsicher ist, welche Tilgung für die individuelle Situation richtig ist, kann sich kostenlos und unverbindlich von den Spezialisten für Baufinanzierung bei Dr. Klein beraten lassen.

Vor- und Nachteile einer hohen Tilgung

Die Vorteile einer hohen Tilgung liegen auf der Hand. Zum einen ist das Darlehen schneller abgezahlt und Kreditnehmer zahlen insgesamt deutlich weniger Zinsen. Zum anderen belohnen viele Kreditinstitute hohe Tilgungsraten mit besseren Zinskonditionen. Bei der derzeitigen Zinslage empfiehlt Susanne Wolf daher eine Tilgungsrate von mindestens zwei Prozent. Denn: „Kreditnehmer, die jetzt eine hohe Tilgung wählen, sind für eine Anschlussfinanzierung bestens gerüstet. Aufgrund der hohen Tilgung ist ihre Restschuld geringer als bei einer niedrigen Tilgung – und etwaige Zinserhöhungen fallen somit weniger ins Gewicht.“

Doch egal wie attraktiv die Zinsen gerade sind, bei der Frage, welche monatliche Rate sich Kreditnehmer leisten können, hilft nur ein ehrlicher Blick ins Portemonnaie. „Ein Haus kostet mehr als nur den Baukredit“, erklärt Susanne Wolf. „Angehende Immobilienbesitzer müssen auch Nebenkosten wie Notar- und Maklergebühren, Grunderwerbsteuer und laufende Kosten für Arbeiten am Haus bedenken. Die Tilgung darf nicht so hoch gewählt werden, dass für zusätzliche Kosten wie eine kaputte Waschmaschine oder Renovierungsarbeiten keine Reserven mehr übrig sind.“

Hohe Tilgung oder Sondertilgung?

Wer eine Baufinanzierung abschließt, hat die Möglichkeit, Sondertilgungen zu vereinbaren. Damit können Kreditnehmer außerplanmäßige Zahlungen leisten und ihr Darlehen so deutlich schneller zurückzahlen. In der Regel erhöhen Banken bei Sondertilgungsoptionen jedoch den Sollzins – und das über die gesamte Dauer der Sollzinsbindung hinweg, also mehrere Jahre lang. Wählen Kreditnehmer einen Vertrag mit dieser Option und nutzen sie dann nicht, haben sie daher unnötige Zusatzkosten. Auch für Sondertilgungen gilt: Kreditnehmer sollten ehrlich zu sich selbst sein und realistisch kalkulieren. Eine sinnvolle Alternative zur Sondertilgung kann eine hohe Tilgungsrate mit langer Sollzinsbindung von mindestens 20 Jahren sein. Bauherren reduzieren so das Zinsänderungsrisiko und profitieren von den aktuell niedrigen Zinsen für einen langen Zeitraum. Gegen einen Zinsaufschlag bieten viele Banken zudem die Möglichkeit eines Tilgungswechsels an.

Über die Dr. Klein Privatkunden AG

Die Dr. Klein Privatkunden AG ist einer der größten Finanzdienstleister Deutschlands und seit über 60 Jahren erfolgreich am Markt etabliert. Angefangen in der Vermittlung von Finanzierungen in der kommunalen Wohnungswirtschaft in Lübeck baut Dr. Klein seine Expertise kontinuierlich aus und ist mittlerweile deutschlandweit mit rund 550 Beratern vor Ort an über 200 Standorten bundesweit vertreten. Die Spezialisten von Dr. Klein beraten nachhaltig, allumfassend und verständlich in den Bereichen Baufinanzierung, Versicherung, Ratenkredit oder Geldanlage. Dank kundenorientierter Beratungskompetenz und vertrauensvollen Beziehungen zu rund 300 Kredit- und Versicherungsinstituten sichert Dr. Klein seinen Kunden stets den einfachsten Zugang zu individuellen Finanzlösungen. Dafür wird das Unternehmen immer wieder ausgezeichnet. Zuletzt zum dritten Mal in Folge als „vorbildlicher Finanzvertrieb“ und mit dem „Deutschen Fairnesspreis“. Dr. Klein ist eine 100%-ige Tochter des an der Frankfurter Börse im SDAX gelisteten technologiebasierten Finanzdienstleisters Hypoport AG.

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Niedrige Baufinanzierung Konditionen rechtzeitig sichern

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Die Kreditnehmer, die vor sieben oder acht Jahren Baufinanzierungen abgeschlossen haben, schauen teilweise mit Neid auf diejenigen, die gerade in Zeiten der fast schon historisch niedrigen Zinsphase Baufinanzierungen abschließen. Dies ist auch verständlich, den zwischen den Baufinanzierungskonditionen von damals und heute können bis zu 5,00% liegen.

Dies ist enorm viel. Bei einem Finanzierungsvolumen von 200.000 Euro bedeuten 2,00% Unterschied eine Zinsersparnis von ca. 4.000 Euro pro Jahr. Bei einer Hochrechnung auf die Zinsbindungsdauer von 10 Jahren sind das bereits deutlich über 30.000 Euro, die eingespart werden können. Gleichzeitig wächst aber auch Angst vor den steigenden Zinsen. Gerade die Kreditnehmer, bei denen die Zinsbindung in zwei oder drei Jahren ausläuft, befürchten nicht mehr in den Genuss der niedrigen Zinsen kommen zu können. Es ist bereits heute abzusehen, dass die Zinsen steigen werden. Niemand kann natürlich sagen, wie schnell und wie steil – aber dies wird sich mit Sicherheit auch an den Baufinanzierungskonditionen bemerkbar machen. Um den günstigen Augenblick für die Zinssicherung für die nächste Zinsfestschreibungsphase zu sichern, eignet sich ein Forward-Darlehen hervorragend. Dabei wird ein Darlehensvertrag abgeschlossen, dessen Auszahlung erst in Zukunft (beispielsweise in zwei bis drei Jahren) stattfinden soll. Bis dahin fallen keine Kosten an. Mit der Auszahlung des Forward-Darlehens wird die alte Baufinanzierung abgelöst bzw. umgeschuldet.

Die Zinsen für ein Forward-Darlehen, dass in zwei bis drei Jahren ausbezahlt werden soll, sind sehr lukrativ und beinhalten nur einen geringen Aufschlag zu den aktuellen Baufinanzierungskonditionen. Im Hinblick auf mögliche Zinssteigerungen ist dies eine hervorragende Möglichkeit, um sich die günstigen Baufinanzierung Konditionen langfristig zu sichern.

Zinskommentar: Fed erhöht Leitzins – Bauzinsen pendeln sich bei Ein-Prozent-Marke ein

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+++ Fed erhöht den US-Leitzins auf eine Spanne von 1,0 bis 1,25 Prozent +++ EZB gibt minimale Hinweise auf Kursänderung +++ Bauzinsen bleiben nahezu konstant +++ Bestzins für zehnjährige Hypothekendarlehen (Stand 13. Juni 2017: 1,06 Prozent) +++

Fed erhöht US-amerikanischen Leitzins leicht auf eine Spanne zwischen 1,0 und 1,25 Prozent

Janet Yellen, Chefin der amerikanischen Notenbank (Fed) ist keine Freundin von Überraschungen. Ihre Zinsschritte kündigt sie stets lange im Voraus an. So auch dieses Mal. Die Fed gibt auf ihrer Sitzung vom 14. Juni bekannt, die Spanne für den amerikanischen Leitzins um einen viertel Prozentpunkt auf 1,0 bis 1,25 Prozent zu erhöhen. Damit setzt sie ihre bekannte, immer wieder bestätigte Strategie fort und reagiert auf die wirtschaftliche Erholung sowie das damit verbundene Wachstum in den USA. „Janet Yellen hat sich für einen minimalen Zinsschritt entschieden“, sagt Michael Neumann, Vorstand der Dr. Klein Privatkunden AG. „Die Zinsen bleiben damit jedoch weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau. Auch für den Rest des Jahres 2017 rechne ich nicht mit großen Zinssprüngen in den USA. Die Fed wird ihre bedachte Geldpolitik fortsetzen. Auf die Bauzinsen hat die Entscheidung der Fed keine Auswirkungen. Denn: Für den der Markt kommt die Erhöhung nicht überraschend, er hat sie bereits eingepreist“, so Neumann weiter. Präsident Donald Trump hat laut Zeitungsberichten indes zwei Kandidaten für das Direktorium der Fed berufen. Beide gelten als Vertreter einer sehr restriktiven Geldpolitik. Sollten diese Personalien bestätigt werden, dürften tendenziell schnellere Zinsanhebungen zu erwarten sein.

Leise Hinweise auf Kurskorrektur bei der EZB

Neuigkeiten von der Europäischen Zentralbank (EZB) waren auf der Sitzung vergangene Woche in Tallinn zu vernehmen. Zwar gab Mario Draghi keine grundlegende Änderung seiner lockeren Geldpolitik bekannt. Doch nachdem auf den letzten Sitzungen keinerlei Indizien für einen Wandel zu vernehmen waren, gab es nun erstmals ein minimales Anzeichen dafür beim Ausblick auf die wirtschaftliche Entwicklung. Durch das Weglassen einer Formulierung in ihrer Erklärung zur zukünftigen Entwicklung schließt die EZB eine erneute Senkung des Leitzinses aus. Die Leit- und Strafzinsen bleiben weiter konstant. Auch die Rahmendaten des Anleihekaufprogramms bis Ende Dezember werden nicht verändert. „Ich habe auf der Sitzung vergangene Woche viele Hinweise wahrgenommen, dass innerhalb der Europäischen Union nicht mit einer schnellen Zinswende zu rechnen ist“, fasst Neumann seinen Eindruck der EZB-Sitzung vergangenen Donnerstag zusammen.

Dafür spricht auch, dass die europäische Inflationsrate weiterhin unter dem angestrebten Niveau von nachhaltigen 2,0 Prozent bleibt. Die deutsche Inflationsrate sinkt im Mai von 2,0 Prozent auf 1,5 Prozent. Die Bundesbank stuft die Zielmarke der EZB sogar bis 2019 als nicht erreichbar ein. „Auch aufgrund der Entwicklung der Inflation, respektive der Kerninflation, ist der Druck auf die EZB nicht gerade groß, die Zinsen zügig anzuheben“, sagt Neumann weiter.

Überraschungen bei den Wahlen in Großbritannien und Frankreich und ihre Auswirkungen

Wenn die Notenbanken auch wenig Überraschendes bieten, so sind doch Wahlausgänge immer wieder für selbiges gut. Theresa May, die Premierministerin von Großbritannien, hatte – beflügelt von ihren Umfragewerten – Neuwahlen anberaumt. Der Hauptgrund: Sie wollte auf einen starken Rückhalt im Parlament für ihren harten Brexit-Kurs zählen können. Doch die Briten entschieden anders. Mays konservative Partei geht schwächer aus der Wahl heraus als hinein. Über einen weichen Brexit sprechen die konservativen Tories mit oppositionellen Labor-Vertretern. Theresa May bleibt dabei außen vor. Diese undurchsichtige Gemengelage und die unklaren Mehrheitsverhältnisse sorgen weiterhin für Unruhe. Eine geschwächte Premierministerin und die damit einhergehenden Verzögerungen bei den Brexit-Verhandlungen haben eine längere Periode der Unsicherheit am Markt zur Folge.

In Frankreich konnte Präsident Emmanuel Macron die erste Runde der Parlamentswahlen als klaren Sieg für sich und sein neu initiiertes Bündnis „La République En Marche“ verbuchen. Mehr als 28 Prozent der Stimmen entfallen darauf. Die Franzosen zollen ihrem neuen Präsidenten in der ersten Runde der Wahl hohes Vertrauen und entziehen es gleichzeitig den etablierten Parteien. Am Sonntag wird sich zeigen, ob das Ergebnis bestätigt wird und es somit für die absolute Mehrheit reicht. Damit hätte Macron freie Fahrt für seine Reformen, was sich am Markt positiv widerspiegeln würde.

Baufinanzierungszinsen bleiben nahezu konstant

„Ende Mai und Anfang Juni haben wir nur leichte Veränderungen bei den Baufinanzierungszinsen gesehen. Der Bestzins für zehnjährige Sollzinsbindungen pendelt sich um die Ein-Prozent-Marke ein“, kommentiert Neumann die Zinsstände des letzten Monats. „Momentan sehe ich auch keinen Grund, warum es einen abrupten Anstieg geben sollte – auch wenn ich auf lange Frist mit moderat steigenden Zinsen rechne“, so Neumann weiter.

Tendenz

Kurzfristig: schwankend seitwärts
Langfristig: steigend

Über die Dr. Klein Privatkunden AG

Die Dr. Klein Privatkunden AG ist einer der größten Finanzdienstleister Deutschlands und seit über 60 Jahren erfolgreich am Markt etabliert. Angefangen in der Vermittlung von Finanzierungen in der kommunalen Wohnungswirtschaft in Lübeck baut Dr. Klein seine Expertise kontinuierlich aus und ist mittlerweile deutschlandweit mit rund 550 Beratern vor Ort an über 200 Standorten bundesweit vertreten. Die Spezialisten von Dr. Klein beraten nachhaltig, allumfassend und verständlich in den Bereichen Baufinanzierung, Versicherung, Ratenkredit oder Geldanlage. Dank kundenorientierter Beratungskompetenz und vertrauensvollen Beziehungen zu rund 300 Kredit- und Versicherungsinstituten sichert Dr. Klein seinen Kunden stets den einfachsten Zugang zu individuellen Finanzlösungen. Dafür wird das Unternehmen immer wieder ausgezeichnet. Zuletzt zum dritten Mal in Folge als „vorbildlicher Finanzvertrieb“ und mit dem „Deutschen Fairnesspreis“. Dr. Klein ist eine 100%-ige Tochter des an der Frankfurter Börse im SDAX gelisteten technologiebasierten Finanzdienstleisters Hypoport AG.

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Zinsumfeld bleibt für Immobilienkäufer günstig

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(München, 1. Juni 2017) Nach stärkeren Konditionsschwankungen im Frühjahr bewegen sich die Zinsen für Immobilienkredite seit Mitte Mai stabil seitwärts. Wie eine Auswertung von Interhyp unter mehr als 400 Kreditinstituten und Versicherungen zeigt, liegen die Bestkonditionen für zehnjährige Darlehen Anfang Juni bei knapp unter 1,3 Prozent. Die Mehrheit der Immobilienkäufer kann aktuell zu Zinssätzen um 1,5 Prozent finanzieren. „Aber auch bei Zinsfestschreibungen von 20 Jahren profitieren Immobilienkäufer vom anhaltend günstigen Marktumfeld: Trotz der höheren Renditen für langlaufende Rentenpapiere liegen die Bestkonditionen für 20-jährige Immobilienkredite noch unter 2 Prozent“, erläutert Jörg Utecht, CEO von Deutschlands größtem Vermittler privater Baufinanzierungen, der Interhyp Gruppe.

Laut Interhyp bewegen sich die Bestsätze für fünfjährige Darlehen bei 0,8 Prozent und im Durchschnitt knapp unter der 1 Prozent-Marke. Die Bestkonditionen für 15-jährige Darlehen beginnen aktuell bei rund 1,6 Prozent und die Bestsätze für 20-jährige Kredite bei rund 1,9 Prozent. „Obwohl sich einige Konjunkturdaten in Europa in den vergangenen Monaten sukzessive verbessert haben, flutet die EZB die Märkte weiterhin mit billigem Geld. Aktuell halten sich die Notenbanker trotz der Annäherung an die Zielinflation alle Optionen offen, um weitere geldpolitische Maßnahmen zu ergreifen“, sagt Utecht. Laut Interhyp ist langfristig jedoch mit leicht steigenden Zinsen zu rechnen.

Renovierungskredit: Definition, Abgrenzung und Konditionen

Veröffentlicht am: | Aktualisiert am: | Redaktion

Wer Haus und Wohnung wieder auf Vordermann bringen möchte, kann die dafür erforderlichen Mittel über einen Renovierungskredit beschaffen. Als Ratenkredit ist der Renovierungskredit zweckgebunden und zu günstigeren Konditionen zu erhalten als ein Kredit, der frei verwendet werden kann. Dies wirft die Frage auf, für welche Renovierungsmaßnahmen sich ein solcher Kredit lohnt und wie sich ein passender Kredit finden lässt.

Überblick und Allgemeines zum Renovierungskredit

Als Ratenkredit wird der Renovierungskredit vom Kreditnehmer in Höhe der gewünschten Kreditsumme aufgenommen und innerhalb festgelegter Rückzahlungsmodalitäten, meist in monatlichen Raten samt Zinsen, getilgt. Ihrem Namen entsprechend werden Renovierungskredite ausschließlich mit der Zweckbindung zu Renovierungszwecken vergeben. Kreditnehmer dürfen entsprechend über die Kreditsumme nicht frei verfügen, sondern sie im Sinne des per Kreditvertrag festgelegten Zweckes einsetzen. Die konkrete Zweckfestlegung unterscheidet sich von Kreditgeber zu Kreditgeber. Im Allgemeinen wird festgeschrieben, dass die Mittel für bestimmte Renovierungsmaßnahmen an einer ganz bestimmten Immobilie zu verwenden sind.

Hinsichtlich der konkreten Verwendung wird von den meisten Kreditgebern vorgeschrieben, dass die Kreditsumme zu etwa 80 Prozent in die Finanzierung der Renovierungsmaßnahmen zu fließen hat. Die übrigen 20 Prozent können gleichfalls für andere Projekte genutzt werden, etwa für die Urlaubsfinanzierung.

Abgrenzung zu anderen Kreditarten

In erster Linie gilt es, den Renovierungskredit vom Modernisierungskredit abzugrenzen. Zwar ist der vorgesehene Verwendungszweck ein ähnlicher, weshalb sie oftmals durcheinandergebracht werden. Doch findet sich ein wesentlicher Unterschied in der Auflage, dass ein Modernisierungskredit im Allgemeinen größere bauliche Modifikationen am Wohneigentum vorsieht, die den Immobilienwert ansteigen lassen. Hierzu können etwa Anbauten gehören. Renovierungskredite haben im Unterschied hierzu lediglich den Zweck des Werterhalts, nicht jedoch den der Aufwertung.

Renovierungskredit: Auswahl und Konditionen

Preisgünstigste Renovierungskredit-Angebote finden sich bereits bei wenigen Prozent Sollzinsen. Hierbei muss jedoch berücksichtigt werden, dass besonders günstige Zinsangebote nicht von allen Kreditnehmern gleichermaßen in Anspruch genommen werden können, da die Kreditzinsen stark an der Kreditwürdigkeit (Bonität) des Kreditnehmers ausgerichtete sind. Dies gilt gleichfalls für den Kreditzuschlag an sich.

Bei der Wahl nach passgenauen Krediten zu günstigen Konditionen lohnt stets ein vorheriger Vergleich. Das Online-Angebot an Krediten ist groß und viele Portale bieten kostenlose sowie einfach zu bedienende Kreditrechner. Hierüber kann der individuelle Kreditzinssatz ermittelt werden. Auf Basis der eingetragenen Daten können solche Kreditrechner die Interessenten gleich an passende Banken weitergeleitet werden. Die Kreditinstitute entscheiden auf Basis der angegebenen Zahlen über die Kreditgewährung sowie die Zinshöhe. Auf Basis dessen ist ein aussagekräftiger Vergleich der Renovierungskreditkonditionen möglich.

Renovierungskredite und ihre Vorteile

Vorteile des Renovierungskredits finden sich zusammenfassend in

– Ersparnis bei Renovierungsarbeiten
günstigen Kreditkonditionen durch die Zweckbindung
– kleiner Investitionssumme und somit einfacherem Weg zur Kreditgewährung (besonders, wenn die Materialien selbst gekauft werden
– steuerliche Absetzbarkeit der Handwerksleistungen, sofern auf Rechnung gearbeitet wird.

Primärer Vorteil, der direkt mit der Zweckbindung verknüpft ist, ist der geringe Zinssatz. Anders als bei Krediten zur freien Verfügung sind die Konditionen bei Renovierungskrediten wegen der Zweckgebundenheit deutlich günstiger. Viele Kreditinstitute verlangen im Gegenzug jedoch den Nachweis der zweckgemäßen Verwendung der Kreditsumme. Dies kann etwa über einen Kostenvoranschlag der zur Renovierung eingesetzten Handwerker geschehen, oder auch über Kaufbelege beziehungsweise Rechnungen. Solche Nachweise können auch mit Sonderzinsen belohnt werden.

Ein weiterer Vorteil findet sich darin, dass nicht nur Besitzer von Wohneigentum sondern auch beispielsweise Mieter einen Renovierungskredit aufnehmen können. Da es sich um Ratenkredite handelt, ist keine Absicherung durch einen Grundbucheintrag erforderlich. Mieter sollten jedoch berücksichtigen, mit einem Renovierungskredit letztlich in fremdes Eigentum investieren. Gleichwohl kann eine Schönheitsreparatur die Lebensqualität in der Mietwohnung erhöhen.

Im Falle einer energetischen Sanierung, etwa dem Kauf einer neuen Heizung, ist es lohnenswert, die staatliche Förderung der KfW-Bank in Anspruch zu nehmen. Die Förderbank unterstützt die Instandsetzung von Immobilien, wobei die besten Voraussetzungen gegeben sind, wenn eine energieeffiziente Heizung eingebaut werden soll. Ein Vorteil dieser Förderung ist zudem, dass das Einkommen keine Rolle spielt und jeder Käufer oder Eigentümer diese Förderung nutzen kann.

Fazit

Zusammenfassend bleibt festzuhalten, dass ein Renovierungskredit für Wohnung oder Eigenheim eine hervorragende Wahl ist, sofern kleinere Renovierungs- oder Sanierungsmaßnahmen anstehen. Durch die Zweckgebundenheit sind günstigere Konditionen möglich als bei einem regulären Ratenkredit. Eine sorgfältige Online-Recherche dient beim Finden eines passgenauen Kredits und ist in vielen Fällen wirtschaftlicher als die Kreditaufnahme bei der Hausbank.

„Marke des Jahrhunderts“ – Was das beim Hausbau bedeutet

Veröffentlicht am: | Aktualisiert am: | Redaktion

Viebrockhaus gehört als norddeutsche Firma für Haus- und Grundstücksbau zu den ohnehin schon erfolgreichsten Mitstreitern auf dem Markt. Anfang 2016 sicherte sich das Unternehmen den Titel „Marke des Jahrhunderts“. Dabei handelt es sich um eine tatsächlich sehr gehobene Auszeichnung, die die Qualität von Viebrockhaus unter Beweis stellt.

Seit den 50er Jahren aktiv

Das „Zuhausehaus“, wie man es nennt, gibt es schon seit den 50er-Jahren. Damals als kleines Bauunternehmen gegründet, erarbeitete sich das Unternehmen mit mittlerweile über 29.000 Häusern einen festen Stand. Die Vision war, Massivhäuser nach aktueller Bauweise (aber mit handwerklicher Tradition) in extrem kurzer Zeit zu bauen. Das war 1954. Heute also handelt es sich bei Viebrockhaus um einen offensichtlich beliebten Partner beim Häuser- und Grundstücksbau, sodass auch große Immobilienportale die eigene Rubrik für den Bau solcher Massivhäuser anbieten (zu Viebrockhaus auf immonet.de). Die Auszeichnung basiert auf den vielen Stärken des Unternehmens, die bei alter Bau-Tradition anfangen und bei umwelteffizienten Produkten und Arbeitsweisen aufhören. Und gerade in den letzten Jahren verzeichnet der Anbieter neben der Auszeichnung eine steigende Anzahl an Aufträgen – ein Ergebnis der aktuell niedrigen Zinsen für Kredite, die viele dazu verleiten, ihren Traum vom Eigenheim mit der Marke zu verwirklichen.

Was kostet ein Hausbau mit der „Marke des Jahrhunderts“?

Diese günstigen Kredite sind auch nötig, um den Hausbau optimal zu finanzieren (Nähere Informationen dazu hier). Immerhin sind Massivhäuser, die dazugehörigen Grundstücke, die Ausstattung und Einrichtung, sowie weitere Faktoren insgesamt äußerst kostspielig. Eine Viertel Million Euro sollte jeder dabei einplanen, wobei die finalen Kosten von der Größe und den Ausmaßen von all dem abhängen. Allerdings ist der Hausbau auch mit einem Unternehmen, das solch eine hohe Auszeichnung trägt, nicht teurer als mit anderen Anbietern im Massivhaus-Segment. Günstiger wird es nur, wenn es sich um Fertighäuser handelt (Anbieter hierfür bei hausbau-portal.net), die mit anderen Methoden und Mitteln errichtet werden. Das Geld muss man übrig haben, aber wenn man es hat, ist das Investment mit Viebrockhaus der Auszeichnung nach anscheinend jeden Cent wert. Gerade, weil es um ein Investment in die Zukunft geht.

Bild: © istock.com/gargantiopa

Baufinanzierung: Günstige Zinsen zum Jahresstart

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(München, 7. Januar 2016) Für Häuslebauer und Immobilienkäufer mit Finanzierungsbedarf bleibt der Gang zur Bank auch 2016 meist eine angenehme Angelegenheit. „Die Zinsen für Immobilienkredite bewegen sich zum Jahresstart auf niedrigem Niveau. Zehnjährige Immobiliendarlehen sind aktuell oft zu Zinsen unter 1,6 Prozent erhältlich“, sagt Michiel Goris, Vorstandsvorsitzender der Interhyp AG, Deutschlands größtem Vermittler privater Baufinanzierungen. Die für das aktuelle Interhyp-Bauzins-Trendbarometer befragten Experten von Kreditinstituten erwarten kurzfristig gleichbleibende Konditionen. Im Verlauf des Jahres 2016 rechnet die Mehrheit mit leicht steigenden Zinsen.

Obwohl die amerikanische Notenbank im Dezember mit einer Anhebung der Leitzinsen eine Zinswende eingeläutet hat, bleibt das Finanzierungsumfeld hierzulande ausgesprochen günstig. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte bei ihrer letzten Sitzung ihre Geldpolitik nochmals gelockert und setzt damit die Strategie des billigen Geldes fort. Die EZB-Politik soll vor allem die Konjunktur und damit die Inflation ankurbeln sowie die Finanzierung angeschlagener Euro-Länder sichern.

Weil Deutschland jedoch die Krise vergleichsweise gut meistert und Investoren in hiesige Staatsanleihen investieren, profitieren unter anderem Immobilienkäufer von der Situation. Denn: Das anhaltende Niedrigzinsniveau in Kombination mit der starken Nachfrage nach sicheren deutschen Staatsanleihen und Pfandbriefen führt zu niedrigen Pfandbriefrenditen, die als Orientierung für die Entwicklung beim Baugeld gelten. Bei Bestanbietern erhalten Immobilienkäufer laut Interhyp zehnjährige Darlehen bei entsprechender Bonität zum Teil unter 1,4 Prozent. Interhyp rät Immobilieninteressenten, sich von den billigen Zinsen nicht verführen zu lassen und die Konditionsersparnis in eine hohe Anfangstilgung zu investieren, um den Schuldenabbau zu beschleunigen. „In vielen Fällen können sich Häuslebauer eine Anfangstilgung von drei Prozent und mehr leisten“, erklärt Goris. Die Finanzierungsmöglichkeiten bleiben selbst bei höheren Tilgungen im Zinstief enorm. Laut Interhyp können viele Kreditnehmer Anfang Januar mit einer Monatsrate von 1.000 Euro ein Darlehen über rund 260.000 Euro mit einer dreiprozentigen Anfangstilgung bedienen.

Informationen zur Zinsentwicklung beim Baugeld zeigen die Zins-Charts von Interhyp.

zinsbericht-01-16-10jahre

Die Grafik zeigt die Zinsentwicklung der vergangenen zehn Jahre.

Dr. Klein Trendindikator Baufinanzierung 11/2015: Standardrate geht weiter leicht zurück

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Stephan Gawarecki, Vorstandssprecher der Dr. Klein & Co. AG, berichtet über aktuelle Trends in der Baufinanzierung anhand der Ergebnisse des Dr. Klein Trendindikators Baufinanzierung (DTB).

Auch Tilgungssatz und Forwards verlieren leicht, aber auf hohem Niveau 

Die durchschnittliche Standardrate für ein Baudarlehen von 150.000 Euro mit zwei Prozent Tilgung und 80 Prozent Beleihungsauslauf sowie einer zehnjährigen Sollzinsbindung sinkt auch im November weiter – wenn auch nicht mehr so stark wie im Vormonat. Mit 481 Euro liegt die Standardrate des Dr. Klein Trendindikator Baufinanzierung (DTB) zwar immer noch 42 Euro über dem bisherigen Niedrigststand aus April dieses Jahres, aber vier Euro unter dem Oktober- und gleichzeitig dem 12-Monats-Durchschnitts-Wert von 485 Euro. Im November 2014 hatte die Standardrate bei 506 Euro gelegen.

Die durchschnittliche anfängliche Tilgung geht erneut leicht zurück, liegt aber mit 2,93 Prozent weiterhin auf sehr hohem Niveau. Im Vorjahr betrug der durchschnittliche Tilgungssatz 2,61 Prozent – damals der bisherige Höchstwert. Die Darlehenshöhe steigt deutlich auf 172.000 Euro, kommt aber nicht an die 180.000 Euro vom April 2015 heran. Die Sollzinsbindung bleibt unverändert bei 12 Jahren und 9 Monaten – ein halbes Jahr länger als vor einem Jahr.

Der Anteil an Forward-Darlehen geht wieder leicht zurück: Mit 15,77 Prozent liegt er zwar fast ein Prozent unter dem Vormonat. Der Vergleich mit dem Vorjahresmonat (11,82 Prozent) zeigt aber, dass der Rückgang auf sehr hohem Niveau erfolgt. KfW-Darlehen verlieren gut ein halbes Prozent, der Anteil an Annuitätendarlehen steigt um gut zwei Prozent.

Über den Dr. Klein-Trendindikator „Baufinanzierung“ (DTB)

Der DTB zeigt die monatliche Entwicklung der wichtigsten Baufinanzierungs-Parameter. Dazu zählt neben der Darlehenshöhe, dem Tilgungssatz und dem Beleihungsauslauf auch die Verteilung der Darlehensarten. Die Standardrate zeigt zudem an, wie viel ein durchschnittliches Darlehen von 150 Tsd. Euro an monatlicher Rate kostet. Anders als oft schwer vergleichbare Durchschnitts-Zinssätze, ermöglicht die Standardrate dem Privatkunden, die tatsächlichen Kosten für die Finanzierung einer Immobilie zu vergleichen. Die Ergebnisse des DTB werden monatlich aus Daten der EUROPACE-Plattform errechnet. EUROPACE ist der einzige unabhängige Marktplatz für Immobilienfinanzierungen in Deutschland. Der DTB basiert auf etwa 35.000 Transaktionen mit einem Volumen von rund 4 Mrd. Euro pro Monat.

Über die Dr. Klein & Co. AG

Dr. Klein ist ein unabhängiger Anbieter von Finanzdienstleistungen für Privatkunden und Unternehmen. Privatkunden finden bei Dr. Klein zu allen Fragen rund um ihre Finanzen die individuell passende Lösung. Über das Internet und in mehr als 200 Filialen beraten rund 650 Spezialisten anbieterunabhängig und ganzheitlich zu den Themen Immobilienfinanzierung, Versicherungen und Vorsorge.
Schon seit 1954 ist die Dr. Klein & Co. AG wichtiger Finanzdienstleistungspartner der Wohnungswirtschaft, der Kommunen und von gewerblichen Immobilieninvestoren. Dr. Klein unterstützt seine Institutionellen Kunden ganzheitlich mit kompetenter Beratung und maßgeschneiderten Konzepten im Finanzierungsmanagement, in der Portfoliosteuerung und zu gewerblichen Versicherungen. Die kundenorientierte Beratungskompetenz und die langjährigen, vertrauensvollen Beziehungen zu allen namhaften Kredit- und Versicherungsinstituten sichern den Dr. Klein Kunden stets den einfachsten Zugang zu den besten Finanzdienstleistungen. Dafür wurde das Unternehmen u.a. von Springer-Fachmedien als „vorbildlicher Finanzvertrieb“ und von n-tv mit dem „Deutschen Fairnesspreis“ ausgezeichnet. Dr. Klein ist eine 100%ige Tochter des an der Frankfurter Börse gelisteten technologiebasierten Finanzdienstleisters Hypoport AG.

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Sven Westmattelmann
Manager Communications
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Mit dem Forward-Darlehen günstig anschlussfinanzieren

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Die Bauzinsen waren noch nie zu gering wie heutzutage und immer Menschen treibt es in die eigenen vier Wände bzw. den Traum sofort zu verwirklichen, denn günstiger können die Bauzinsen wohl nicht mehr werden. Es lässt sich ja auch Fragen auf was man warten soll, auf steigende Immobilienpreise oder steigende Zinsen!? Jeder stolze Hausbesitzer, der noch monatlich seine Hausfinanzierung tilgt und eine Entschuldung vielleicht erst in einem Jahrzehnt oder mehr schafft, ist auf der Suche nach einer günstigen Umschuldung.

Gerne nehmen Darlehensnehmer für ihre Anschlussfinanzierung das sogenannte Forward-Darlehen (auch Vorratsdarlehen genannt), eine Entwicklung des Finanzmaklers Dr. Klein, in Anspruch. Die Nachfrage nach Forward-Darlehen war noch nie so groß wie heute, klar dass sich jeder Eigenheimbesitzer eindecken möchte. Ein Forward-Darlehen ist ein ganz gewöhnliches Annuitätendarlehen, aber mit dem Unterschied, dass man sich die aktuellen Konditionen bis zu einen Zeitraum von fünf Jahren einfrieren kann. Aktuelle Darlehenskonditionen werden also zum Zeitpunkt des Abschlusses fixiert und gelten dann ab Inanspruchnahme des Darlehens. Gerade in einer Niedrigzinsphase, wie wir sie z.Z. durchleben, ist das Forward-Darlehen eine optimale Variante der Baufinanzierung. Der Darlehensnehmer profitiert vom aktuellen Niedrigzinsniveu und weiß ganz genau welche finanziellen Belastungen in der Zukunft auf ihn zukommen werden.

Jedoch hat diese Variante der Finanzierung auch seine Gegenseite, denn alles hat seinen Preis! Für die Reservierung des Darlehens zu den aktuellen Konditionen verlangt der Kreditgeber je nach Länge der Vorlaufzeit einen Zinsaufschlag. Dieser Zinsaufschlag liegt in der Regel zwischen 0,2 und 0,7 Prozent per anno. Außerdem verpflichtet sich der Darlehensnehmer das Darlehen auch zu den genannten Konditionen abzunehmen. Im Falle einer Verweigerung der Abnahme wären evt. Nichtabnahmebühren/Strafzahlungen fällig. In jedem Fall sollte genauso wie bei der herkömmlichen Baufinanzierung ein Forward-Darlehen Vergleich angestrebt werden und nicht gleich das erstbeste Baufinanzierungsangebot abgeschlossen werden. Neben der Hausbank ist die Anfrage bei einem neutralen Baufinanzierungsmakler empfehlenswert, da dieser auf einen großen Pool von Anbietern zurückgreift und evt. noch bessere Konditionen anbieten kann. Oft machen es sich die Hausbanken auch bequem und bieten die gleichen Konditionen weiterhin oder etwas niedriger an!

Für wen kommt das Forward-Darlehen in Frage?

Bei Darlehensnehmern deren Zinsbindung noch länger als 60 Monate andauert oder auch zwischen 12 und 60 Monate beträgt und das Zinsniveau derart niedrig ist, dass es sich in jedem Falle lohnt. Andernfalls bietet sich eine Umschuldung an. Bei einem Zeitraum von weniger als 12 Monaten wäre eine Prolongation empfehlenswert.

Mit der richtigen Bank das Eigenheim finanzieren

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Mit dem Immobilienkredit besteht beim Immobilienkauf eine große Planungssicherheit, denn die monatliche Rate fürs Eigenheim ist bei solch einem Kredit immer gleich hoch. Doch worauf ist bei der Wahl der kreditgebenden Bank zu achten und worauf müssen künftige Immobilienbesitzer sonst noch schauen?

Auf was sollte bei der Bankwahl geachtet werden?

Beim Vergleich der Immobilienkredite sollten sich Immobilienkäufer immer am Effektivzins, der die Bearbeitungs- und Vermittlungsgebühren inkludiert, orientieren. Wer hingegen nicht möchte, dass mit seinem Geld die Rüstungsindustrie, Chemiekonzerne oder Kinderarbeit unterstützt werden, der wird vermutlich eine ethische Bank wählen und zur Ethikbank wechseln.
Bevor es ans Verhandeln mit der Bank geht, ist eine gute Vorbereitung wichtig. Dazu gehören eine Auflistung des Eigenkapitals mit den entsprechenden Belegen und eine Übersicht über die monatlichen Ein- und Ausgaben, die voraussichtlich im neuen Eigenheim anfallen werden. Dabei sollten immer die Konditionen verschiedener Banken miteinander verglichen werden. Wichtig ist auch, anfallende Nebenkosten einzukalkulieren, wie zum Beispiel die Ermittlung des Beleihungswerts, von dem wiederum der Zinssatz und die maximale Kredithöhe abhängt.

Wie können Zinsen gesenkt werden?

Bessere Konditionen gibt es, wenn der Beleihungswert nicht 80 Prozent, sondern nur 60 Prozent des Werts der Immobilie beträgt. Aber auch, wenn die Darlehenssumme wächst, denn in der Regel sind Kredite ab 100.000 Euro preiswerter als niedrigere. Für schnellere Tilgungen, die über den üblichen ein Prozent liegen, geben einige Banken ebenfalls einen Zinsnachlass. Allerdings muss sichergestellt sein, dass die so höheren Raten langfristig gestemmt werden können.

Kurze Laufzeiten sparen ebenfalls Geld, denn ein fünfjähriger Kredit kann monatlich deutlich weniger kosten als ein Vertrag über fünfzehn Jahre. Trotzdem hat eine lange Zinsbindung durchaus auch ihre Vorteile: Die Kosten sind auf eine lange Zeit hinweg sicher und können nicht steigen. Das hat gerade derzeit durchaus seinen Charme, denn gegenwärtig sind die Zinsen einmalig niedrig. Mit einer kurzen Laufzeit von fünf Jahren kann es durchaus sein, dass im Extremfall später das Doppelte zu zahlen ist. Das hat schon so manchem Hauseigentümer mit geringem Budget den Hals gebrochen. Solch eine kurze Zinsbindung ist nur dann sinnvoll, wenn noch finanzieller Spielraum besteht oder ein größerer Geldeingang erwartet wird.

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